Suche

Anzeige

Ahold eröffnet ersten Minimarkt in Deutschland

In Aachen hat heute die erste "Albert Heijn to go"-Filiale des niederländischen Einzelhandelskonzerns Ahold eröffnet. In den Niederlanden sind die Minimärkte, in denen sich Pendler, Angestellte und Studenten schnell und einfach etwa mit fertigen Salaten, Mahlzeiten und frischen Fruchtsäften versorgen können, längst etabliert. Jetzt will das Unternehmen mit seinem Convenience-Konzept auch in Deutschland Fuß fassen. Innerhalb der nächsten zwölf Monate sollen neun weitere Filialen in Nordrhein-Westfalen entstehen.

Anzeige

Rund 80 Quadratmeter umfasst der erste Ahold Mini-Markt an der verkehrsgünstig gelegenen Petersstraße in der Aachener Innenstadt. Für Ahold ist das der ideale Standort. Denn hier kommen täglich zahlreiche Schüler, Studenten und Berufstätige vorbei, auf der Suche nach Snacks und Getränken. Die Zielgruppe ist somit direkt vor Ort. Rund 700 Artikel sollen künftig in der ersten deutschen Filiale angeboten werden – vom kleinen Snack für zwischendurch bis zur fertigen Mahlzeit für die Mittagspause und den Feierabend. Hier findet sich alles, was sich für den schnellen Verzehr eignet.

Eintritt in einen hart umkämpften Markt

Mit der Expansion nach Deutschland wagt Ahold den Schritt in einen hart umkämpften Markt. Denn Discounter spielen hierzulande einen größere Rolle als in anderen Ländern und drücken stärker die Preise. Ausländische Supermarktketten können sich da nur schwer etablieren und Gewinn abwerfen. Handelsblatt Online verweist in diesem Zusammenhang auf ausländische Händler wie das US-Unternehmen Wal Mart oder die französische Supermarkt-Gruppe Intermarché, die in der Vergangenheit bereits bei dem Versuch gescheitert sind, in der Bundesrepublik Fuß zu fassen.

Doch das Ahold-Konzept ist ein anderes: Mit Geschäften, die nicht größer als 100 Quadratmeter sind, und einem Angebot an ausschließlich bereits verzehrfertigen Speisen und Getränken dürfte der niederländische Einzelhändler den großen Discountern wie etwa Aldi und Lidl wohl erst einmal nicht in die Quere kommen. Als Konkurrenz wäre wohl eher der Bäcker um die Ecke zu nennen.

Es bleibt dennoch abzuwarten, ob der erste deutsche “Albert Heijn to go”- Minimarkt bei den Konsumenten ankommt. Fest steht: Der Markt für Convenience-Produkte ist hierzulande noch längst nicht ausgeschöpft.

Anzeige

Marke

Warum heißt die Marke so? Heute: Starbucks

Es ist schon ein kulturhistorischer Treppenwitz, dass die weltweit bekannteste Cafékette nicht aus Italien oder Österreich stammt. Stattdessen kommt sie ausgerechnet aus dem Land, das über Jahrzehnte für schlechten Kaffee bekannt war, nämlich den USA. mehr…


 

Newsticker

Warum heißt die Marke so? Heute: Starbucks

Es ist schon ein kulturhistorischer Treppenwitz, dass die weltweit bekannteste Cafékette nicht aus…

Chrzanowski rückt an die Spitze der Schwarz-Gruppe

Die Lidl- und Kaufland-Mutter hat den Termin für den bereits im Vorjahr angekündigten…

Moderne Mitarbeiterführung: Mehr Coach, weniger Chief

Die Herausforderungen an Führungskräfte haben sich radikal geändert. Benjamin Minack beschäftigt sich mit…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige