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Weltweiter Shopping-Wahnsinn: Die wichtigsten Shopping- und Schnäppchentage

Viele Länder feiern ihre eigenen Shopping- und Schnäppchentage

Was für US-Amerikaner der Black Friday ist, ist für den Chinesen der Singles’ und für den Brasilianer der Children’s Day. ContentSquare stellt Shopping- und Schnäppchentage aus aller Welt vor und erklärt, welchen besonderen Herausforderungen Händlern an diesen Tagen gegenüberstehen.

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Black Friday und Cyber Monday – zwei der weltweit bedeutendsten Tage für den Onlinehandel – stehen erneut vor der Tür. Der Trend, der seinen Ursprung in den US-amerikanischen Festlichkeiten rund um Thanksgiving hat, lässt mittlerweile auch Onlinehändler in Deutschland jubeln. So rechnet der deutsche Einzelhandel dieses Jahr mit zusätzlichen Umsätzen von ca. 1,7 Milliarden Euro. Doch nicht überall auf der Welt haben Black Friday und Cyber Monday diese Bedeutung, viele Länder feiern ihre eigenen Shopping- und Schnäppchentage. Erst kürzlich machte der Singles’ Day aus China große Schlagzeilen. ContentSquare hat einige weitere gesammelt:

1. White Day, Japan und Südkorea

Japan und Südkorea feiern alljährlich am 14. März den White Day. Da Valentinstag in Japan und Südkorea nur die Männer beschenkt werden, bildet der White Day das Gegenstück – an diesem Tag werden die Frauen beschenkt. Weiß steht symbolisch für Glück, daher werden traditionell am White Day weiße Gegenstände verschenkt, zum Beispiel weiße Schokolade.

2. Tag der Freundschaft, Indien

Der weltweite Tag der Freundschaft, welcher in Indien am ersten Sonntag im August gefeiert wird, ist dort ein wichtiger Einkaufstag.

3. Children’s Day, Brasilien

Am 12. Oktober feiert Brasilien seine Kinder. Am Kindertag erhalten brasilianische Kinder Geschenke von ihren Eltern. Der Tag rundet Mutter- und Vatertag ab und bringt in Brasilien den meisten Umsatz nach Weihnachten, Muttertag, Vatertag und Valentinstag.

4. Diwali, im Hinduismus

In vielen hinduistisch-geprägten Ländern wie beispielsweise Indien, Sri Lanka und Nepal ist das mehrtägige Lichterfest im Oktober/November, das mit Weihnachten gleichzusetzen ist, definitiv ein Shopping-Highlight.

5. Singles’ Day, China

Am 11. November feiert China seine Singles in einem Gegenstück zum Valentinstag. Das Datum, also die Zahl 1 steht hierbei symbolisch für Alleinstehende.

6. Click Frenzy, Australien

Am zweiten Dienstag des Monats feiert Australien sein Pendant zum US-amerikanischen Cyber Monday

7. Click Monday, Neuseeland

Am Montag vor Thanksgiving, also eine Woche vor den US-Amerikanern, feiern die Neuseeländer ihr Pendant zum Cyber Monday

8. Black Friday, USA

Am Freitag nach Thanksgiving steht die Shopping-Welt auf dem Kopf. Was in den USA begann, ist mittlerweile ein weltweites Phänomen. Black Friday stellt den Beginn der Weihnachtseinkaufssaison dar mit immensen Rabatten. Mittlerweile läuft der Tag in USA mit Gray Thursday (Thanksgiving) zusammen, da zahlreiche Läden wie Walmart oder Target bereits donnerstags morgens starten.

9. Cyber Monday, USA

Am Montag nach Thanksgiving und mittlerweile auch in vielen anderen Regionen feiert der Ecommerce den Cyber Monday, die Antwort aller Onlineshops auf den (zunächst) eher traditionellen Black Friday

10. Dezember, Singapur

Neben Singles’ Day und Black Friday zählt der 12.12. zu den wohl größten Onlineshopping-Tagen Asiens.

Händler sehen sich an den Shopping- und Schnäppchentagen nicht nur einem immensen Käuferansturm gegenüber, sondern auch einem ungewöhnlichen Nutzerverhalten. Denn an Tagen wie Black Friday suchen Menschen weniger nach konkreten Produkten, sondern vor allem nach guten Gelegenheiten, ein Schnäppchen zu machen. Die Angebotssuche ist hektisch, denn oftmals muss es schnell gehen. Plötzlich gelten ganz andere Anforderungen an Onlineshops, Apps und andere Verkaufsplattformen.

Um ihren Erfolg zu maximieren, müssen Händler das Nutzerverhalten an diesen Tagen genau beobachten und ihre Angebote entsprechend anpassen. Sie müssen verstehen, welche ihrer Strategien an diesen Tagen funktionieren und welche nicht. Loyalitätsprogramme etwa stoßen bei Schnäppchenjägern auf wenig Interesse, während kurzfristig wirksame Taktiken hingegen die Konversionsrate in die Höhe treiben können. Auch geht es um ganz konkrete Fragen der Seitengestaltung: Welches der vielen Angebote auf der Homepage hat den größten Umsatz generiert? Wo befand es sich? Hat das weniger prominente Angebot ein höher gelegenes über der Seite übertroffen, obwohl viele Käufer gar nicht so weit nach unten gescrollt haben? Ein wie großer Prozentsatz derer, die auf das Angebot klickten, schlossen anschließend einen Kauf ab?

Erkenntnisse über die Performance von Content und das veränderte Käuferverhalten sind von immenser Bedeutung, um an den genannten Shopping- und Schnäppchentagen erfolgreich zu sein. Händler sollten deshalb nicht den Fehler begehen, sie nach der Rückkehr zum Normalbetrieb zu verwerfen, sondern sie stattdessen nutzen, um sich auf den nächsten großen Einkaufstag vorzubereiten. Denn für Händler wie für Käufer gilt: Nach dem Black Friday ist vor dem Black Friday.

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