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Weg von günstigen Lebensmitteln und Kleidung: Auf Instagram herrscht bei den Discountern Vielfalt – doch wer hat die Nase vorn?

Wie präsentieren sich Aldi, Lidl oder Edeka eigentlich auf Instagram? Aldi Nord ist ab sofort auf dem Kanal unterwegs, da lohnt sich doch ein Blick auf alle anderen Discounter. Wird nur Food gepostet oder auch Fashion? Wer hat den schönsten Kanal?

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Den Schritt, Präsenz bei Instagram zu zeigen, läuteten einige Marken schon vor Jahren ein. Edeka entdeckte Instagram 2015 für sich. Nun ist auch Aldi Nord mit einem 60-sekündigen Video namens „Gab‘s schon“ dabei und will damit offenbar die Social-Media-Hypes der letzten Jahre nachholen. Und das ist nicht alles: In der Schlussszene wird der Zuschauer auf die nächste große Überraschung hingewiesen: den Start von Aldi Nord auf Instagram.

„Wir befinden uns auf allen Ebenen auf einem Modernisierungskurs. Im Rahmen unserer Digitalstrategie fangen wir mit der Ansprache unserer jungen Kunden an. Auf Instagram werden wir  ihnen unterhaltsame Inhalte mit Mehrwert anbieten“, sagt Florian Scholbeck, Geschäftsführer Kommunikation von Aldi Nord. Zu den Inhalten gehört die eigene Influencerin Oma Ehrlich aus dem Ruhrgebiet. Sie zeigt, wie man einfach und lecker kochen und backen kann. Auch einen Blick hinter die Aldi Kulissen wird es geben: von Human Resource- und Nachhaltigkeitsthemen über das Trendscouting bis hin zu Fakten zum Lebensmittelsortiment können sich die Kunden nun über diesen Kanal informieren.

Aldi Nord ist nicht der letzte Instagrammer

Aldi Nord ist damit allerdings nicht der letzte Discounter, der den Weg zu Instagram geschafft hat. Es fehlen immer noch zwei große Marken: Netto und Penny. Obwohl es von Netto einen dänischen und einen schwedischen Account mit mittlerweile 88000 Followern gibt, sieht die Marke das Potenzial von Instagram in Deutschland wohl nicht.

Die größte Follower-Schar konnte Lidl in den letzten Jahren um sich scharen. Rewe und Aldi Süd folgen dahinter. Was direkt auffällt: Trotz einer klaren und modischen Bildsprache, ist Edeka das Schlusslicht. Seit Oktober 2015 besitzt Edeka einen Account. Die Inhalte für den Account produziert die Kette intern.

Was wird gezeigt?

Die meisten Supermarktkette zeigen frisches Obst und Gemüse, zubereitete Speisen, mit den passenden Rezepten. Edeka setzt auf dunkle Hintergründe und schön drapierte Speisen. Bei Aldi Süd gibt es auch mal den Blick in den Einkaufswagen und Lidl punktet durch ein buntes Sammelsurium. Manchmal ist es Fashion, dann Influencer, die durch einen Lidl schlendern, Quizze und witzige Sprüche.

Lidl: 161000 Follower

Rewe: 137000 Follower

😱 #Party für alle, denn dieses #Rezept ist der Brûléer! ☝️ Und es kommt noch besser: Sammelt jetzt unsere #Treuepunkte und sichert euch damit tolle Küchenartikel von #Tupperware! 😍 @tupperware_de #REWE #DeinMarkt . ______ . Zutatenliste: 85 g Butter, 230 g Zucker, 80 g Schmand, 2 Päckchen echter Vanillezucker, 3 Eier Größe L, 165 g Mehl, 2 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 100 ml Milch, 2 EL Wasser, 1,5 EL Speisestärke, 240 ml Milch, 125 g gesalzene Butter, 95 g Kokosfett, 360 g Puderzucker, 2 EL Karamellsoße und 20 g brauner Zucker. . Rezept für 12 Creme Brûlée Cupcakes: Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen, Muffinblech mit Papierförmchen auslegen (oder Silikonformen verwenden). Für den Teig Butter und 150 g Zucker mit Handrührgerät hell und cremig aufschlagen, dann Schmand und 1 Päckchen Vanillezucker dazu geben und unterrühren. Eier trennen, 3 Eiweiß nach und nach unterrühren. 2 Eigelbe beiseite stellen. Mehl, Backpulver und Salz vermischen, nach und nach abwechselnd mit 90 ml Milch und Wasser unter den Teig rühren. Teig auf die Förmchen verteilen, im Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen. Komplett auskühlen lassen. Für die Creme 2 Eigelbe in einer Schüssel verrühren. 80 g Zucker, die Speisestärke und 240 ml Milch in einen Topf geben und unter Rühren langsam zum Kochen bringen. Hitze reduzieren, weitere 2 Minuten köcheln und eindicken lassen, dann vom Herd nehmen. 2 EL vom Milch-Mix zu den Eigelben geben, verrühren. Angerührtes Eigelb in den übrigen Milch-Mix geben und mit einem Schneebesen gleichmäßig verrühren. Den Topf wieder auf den Herd stellen und leicht köcheln lassen, 15 g gesalzene Butter und 1 Päckchen Vanillezucker zügig einrühren, vom Herd nehmen und komplett abkühlen lassen. Für Frosting 110 g gesalzene Butter mit 95 g Kokosfett cremig mixen, dann die Hälfte des Puderzuckers untermixen, dann die Karamellsoße und anschließend den übrigen Puderzucker unterrühren. Ist das Frosting noch nicht cremig genug, nach und nach etwas von der übrigen Milch dazu geben. In jeden Cupcake ein Loch stechen, etwas von der Creme hineinfüllen. Frosting mit einem Löffel flach aufstreichen, mit braunem Zucker bestreuen und 30 Minuten kalt stellen.

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Aldi Süd: 122000 Follower

Edeka: 95000 Follower

(Lig)

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