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Wie sich Marketing-Entscheider heute informieren

Proffesionelle Entscheider lesen weiterhin Fachmedien

Fast drei Viertel der Marketing-Entscheider halten traditionelle Medien für genauso wichtig wie soziale Medien für die Informationsbeschaffung. Erstere müssen ihren Schwerpunkt aber künftig mehr ins Digitale verlagern

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Online-Medien haben inzwischen einen deutlich höheren Einfluss auf Kaufentscheidungen als Print (58 Prozent vs. 32 Prozent). Das sind Ergebnisse einer Umfrage unter Marketing-Entscheidern.

In der Studie haben die Berater untersucht, welche Kanäle und Inhalte Marketing-Entscheider entlang der Customer Journey als besonders wertvoll einstufen. Inhaltlich wünschen sich Marketing-Entscheider demnach möglichst unabhängige Einschätzungen statt rein unternehmensgetriebener Inhalte.

Informieren entlang der Customer Journey

Online- und Print-Medien bilden Kopf an Kopf die meistgenutzten Kanäle in der Recherchephase der Customer Journey (je 58 Prozent). Wenn es darum geht, potenzielle Anbieter ausfindig zu machen, liegen Print-Fachtitel sogar an erster Stelle (46 Prozent), doch bei der Zusammenstellung der Shortlist und den Vorbereitungen von Verhandlungen verlassen sich Entscheider lieber auf Online-Medien (58 Prozent und 46 Prozent). Was die Kommunikation der Unternehmen betrifft, besteht über die gesamte Customer Journey hinweg Verbesserungspotenzial: Mindestens 30 Prozent der Marketer finden es jeweils schwierig, Trends und Neuigkeiten der Unternehmen im Blick zu behalten, das konkrete Angebot von Unternehmen zu verstehen, Präferenzen zu bilden oder eine Kaufentscheidung zu treffen.

Erfolgsfaktoren für Inhalte

„Eine relevante Beobachtung für alle, die sich Content Marketing auf die Fahnen geschrieben haben: Einer der am häufigsten geäußerten Wünsche der Marketing-Entscheider war es, die unabhängigen Elemente in den transportierten Inhalten zu stärken“, so Markus Hermsen, Geschäftsführer von Hotwire Deutschland. „Das bedeutet, dass auch weiterhin kein Unternehmen an der Arbeit mit fachlich geschulten Multiplikatoren wie Redakteuren oder Online-Influencern vorbei kommt. Inhalte, die Unternehmen für ihre eigenen oder für Bezahlkanäle erstellen, können aus Binnensicht noch so gut sein, erst die Expertenmeinung oder Wertung macht sie für die Dialoggruppen relevant.“

Kanäle für die Verteilung von Inhalten

Über welche Wege erhalten die Marketingentscheider in Zukunft Inhalte? Platz eins belegen hier die sozialen Medien (44 Prozent), darauf folgen eine breitere Streuung über Partner (40 Prozent), Offline-Konferenzen, Messen oder auch kleine, eigene Events, sowie Online-Konferenzen beziehungsweise Webinare.

Zur Studie: Die Studie wurde von der auf Innovationsthemen spezialisierte Kommunikationsberatung Hotwire PR in Zusammenarbeit mit Vanson Bourne durchgeführt. Das Hotwire-Playbook „Medienwirkung“ kann hier kostenfrei heruntergeladen werden. 

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