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Twitter baut Führungsriege um: Vier Manager gehen

Blick ins Leere: Twitter-CEO Jack Dorsey ist ein Mann auf einer Mission – aber ohne Fortune

Am Sonntag verkündete Twitterchef Jack Dorsey den Abgang von gleich vier Mitgliedern der Führungsetage: Mediachefin Katie Stanton, Produktleiter Kevin Weil, Engineering-Chef Alex Roetter und Personalmann Brian Schipper kehren dem Unternehmen den Rücken zu.

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Auch Jason Toff, General Manager der Twittertochter Vine, kündigte über Twitter an, dem Kurznachrichtendienst den Rücken zu kehren. Er werde künftig bei Google Virtual Reality-Projekte vorantreiben.

Eigentlich wollte Twitter-CEO Jack Dorsey diese Woche zunächst Mitarbeiter über die Entwicklungen aufklären. Einige Medien aber kamen ihm zuvor und berichteten, die vier Manager seien gefeuert wurden. Dorsey sah sich daraufhin gezwungen, den scheinbaren Gerüchten zu widersprechen und klärte in einem Tweet darüber auf. Darin heißt es unter anderem, alle vier seien auf eigenen Wunsch hin gegangen.

Stanton, Weil und Schlepper reagierten ihrerseits auf die Gerüchte und verkündeten ihren Abgang naturgemäß über Twitter, nicht ohne dem Unternehmen dabei ihre Loyalität und ihren Respekt auszudrücken.

Katie Stanton, bisher Mediachefin des Kurznachrichtendienstes, veröffentlichte ihrerseits einen Medium-Beitrag, in dem sie angab, mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu wollen. Sie beteuerte außerdem ihren Glauben an das Unternehmen: „The world needs Twitter and while I will turn in my badge in a few weeks, I will keep rooting (and tweeting!) for Twitter’s continued success.“

Twitter für die breite Masse zugänglich machen

Als Interimslösung soll zunächst COO Adam Bain die Media- und Personalführung übernehmen. CTO Adam Messinger soll die Bereiche Produktentwicklung und Engineering schultern. Dorsey versicherte zudem, Messinger dabei tatkräftig zur Seite zu stehen, sodass die richtigen Entscheidungen getroffen werden können.

Bisher nutzen den Kurznachrichtendienst 320 Millionen Nutzer weltweit – eine kleine Gruppe im Vergleich zu den über eine Milliarden Facebook- oder Youtube-Nutzern. Noch dazu sind ein Großteil der Nutzer inaktiv. Das Unternehmen experimentiert daher seit einiger Zeit mit neuen Funktionen wie einer umgekehrten Chronologie. Jüngst kündigte Dorsey zudem an, die 140-Zeichen-Grenze abschaffen zu wollen.

Dorseys Ziel ist, Twitter auch für die breite Masse zugänglich zu machen. Der New York Times zufolge habe er gesagt: “Twitter will become the first thing everyone in the world checks to start their day and the first thing people turn to when they want to share ideas, commentary or simply what’s happening.”

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