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Top-Story der Woche: Zwei Jahre nach Germanwings-Katastrophe, erneute Diskussion über Medienberichte

Wieder eine Woche rum, wir kommen dem Sommer immer näher. In den letzten Tagen berichteten wir viel über Hackerangriffe und Cyberkriminalität. In unserem Wochenrückblick geht es nun hauptsächlich um die neue Reichenliste von Forbes, Poldis grandioses Tor, Amazons neuer Lieferservice und um Andreas Lubitz Vater, der gegen das Medien-Bild vom „Amokpiloten“ kämpft.

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Top 1: Amazons Frischelieferung

Amazon will den deutschen Lebensmittelmarkt aufmischen. Nun wird dieser Plan endlich konkret. Wie das Handelsblatt berichtet, hat sich der US-Konzern nun mit dem Logistik-Experten DHL auf eine exklusive Zusammenarbeit geeinigt. Zukünftig soll die Post-Tochter bei Amazon bestellte Lebensmittel direkt bis vor die Tür liefern. Starten könnte das Programm zunächst in Berlin. Eigentlich wollte der US-Konzern die Logistik selbst organisieren und bei der Auslieferung mit mehreren Dienstleistern zusammenarbeiten. Dem unbestätigten Bericht zufolge sei das Angebot von DHL allerdings nicht zu schlagen gewesen. Mehr dazu finden Sie hier.

Top 2: Germanwings-Absturz

Heute jährt sich der Germanwings-Absturz in den französischen Alpen zum zweiten Mal. Und erneut wird die Katastrophe zum Medienthema. Es geht aber nicht in erster Linie um das Gedenken an die 150 Toten und die Trauer der Hinterbliebenen, sondern um die Schuldfrage – und darum, ob der Vater des Co-Piloten mit seinen Thesen zur Katastrophe mutwillig die Pietät der Opfer-Angehörigen verletzt.

Andreas Lubitz ist plötzlich wieder da. Die Medien zeigen das Gesicht des 27-Jährigen, der nach Überzeugung der Ermittler des Unglücks einen Airbus mit 149 Passagieren und Besatzungsmitgliedern bewusst gegen ein Felsmassiv in den französischen Alpen gesteuert hat. Der Fall hatte im März 2015 auch bei erfahrenen Berichterstattern Fassungslosigkeit ausgelöst. Die Story vom „Amokpiloten“ schien fast zu absurd, um wahr zu sein. Vater Des Piloten, Günter Lubitz, will nun endlich reden, um einige Dinge zu klären. Erstmals seit dem schicksalhaften 24. März äußert er sich öffentlich, bei der anberaumten Pressekonferenz. Dass diese zeitgleich zur Gedenkveranstaltung für die Opfer in Frankreich stattfindet, halten Angehörige von Passagieren und ihre Anwälte für eine Stillosigkeit. Der 63-Jährige lässt sich davon nicht beirren. Günter Lubitz hat nicht weniger vor, als die Theorie der Staatsanwaltschaft in ihren Grundfesten zu erschüttern. Die ganze Geschichte lesen Sie bei meedia.de.

Top 3: Poldis Abschied

„Scheiße“ scheint sein Lieblingswort zu sein. Und auch an den „Eiern kraulen“ ist für ihn etwas ganz normales. Fußballer Lukas Podolski ist wohl der Einzige, der solche Dinge öffentlich äußern darf, ohne dass jemand ihm diese Aussagen übel nimmt. Er ist schließlich der Kölsche Jung, der alle im DFB-Team über Jahre zum lachen gebracht hat. Nun stand sein Abschied an – und den krönter Lukas Podolski mit einem Traumtor:

Und auch bei Twitter gab es nur Lob, für den Ex-Nationalspieler:

Die ganze Geschichte können Sie hier noch einmal nachlesen.

Top 3: Trumps Geldregen endet

Die Fassade des Trump Towers ist maroder, als angenommen. Denn Trumps privates Vermögen soll nach Schätzungen der alljährlichen Reichenliste „The World’s Billionaires List“ des gleichnamigen US-Wirtschaftsmagazins Forbes drastisch geschrumpft sein: um eine Milliarde US-Dollar auf 3,5 MilliardenUS-Dollar. Damit fällt Trump vom 324. Platz im Vorjahr auf Platz 544 zurück. Verantwortlich für den Vermögensrückgang ist laut der britischen Tageszeitung „The Guardian“ der Wertverlust von Büroräumen in Midtown Manhattan (New York), wo der Präsident Trump ungefähr zehn Gebäude besitzt – unter anderem seinen pompösen Wolkenkratzer. Laut Forbes sind in diesen Gebäuden etwa 40 Prozent von Trumps Vermögen gebunden. Freuen wird sich der Blondschopf wohl kaum über die neuesten Schätzungen von Forbes, bestreitet er diese doch seit Jahren. Alles zum „Krösus“ lesen Sie hier.

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