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Studie: Bei Smartwatches fehlt ein klarer USP

Lars Preißler erläutert erste Erkenntnisse aus einer Studie zur Verwendung von Wearables. Die finalen Ergebnisse werden Initiative und concept m auf der dmexco vorstellen.

Wearables dienen derzeit vor allem der Selbstoptimierung, zeigt eine aktuelle tiefenpsychologische Verwendungsstudie der Agentur Initiative und concept m. Anwender nutzen eine Smartwatch zum Vorselektieren ihrer Nachrichten. Damit Nutzer individuelle Mehrwerte erfahren, sollten Technologieanbieter und Werbungtreibende die Relevanz ihrer Angebote steigern

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Von Gastautor Lars Preißler

Der Anspruch von Initiative ist es, Media für Menschen zu machen. Unsere Insights generieren wir durch verschiedenste Quellen, unter anderem führen wir quantitative und qualitative Marktforschung durch. Unsere Strategien fußen daher auf tiefem Konsumentenverständnis, um unseren Kunden einen echten Mehrwert durch individuelle Kommunikationskonzepte zu liefern. Wie Menschen Medien nutzen, ist für uns dabei eine zentrale Frage, der wir in verschiedenen Studien nachgehen.

In unserer aktuellen tiefenpsychologischen Verwendungsstudie hat Initiative zusammen mit unserem Partner concept m research + consulting Verwendungsmuster von Wearables und Faktoren erfolgreicher Werbeumsetzungen auf Wearables und in Virtual Reality analysiert. Als Market- und Medienforschungsinstitut ist concept m seit Jahren auf das Feld neue digitale Medien und Marketingkommunikation spezialisiert. Die finalen Ergebnisse werden wir auf der diesjährigen dmexco an unserem Stand C-049/ D-048 in Halle 7 gemeinsam mit Dirk Ziems, Managing Partner bei concept m, vorstellen. Erste Voraberkenntnisse können wir aber bereits jetzt präsentieren.

Die Smartwatch bietet aktuell eine gute Möglichkeit zur selektiven Mediennutzung, sie ist eine Art Filterfunktion im Nachrichtendschungel – allerdings ist das letztlich nur eine Verschiebung des Problems“ – Dirk Ziems, Managing Partner bei concept m

Wearables sind in aller Munde, generell bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit und in welcher Form sie sich durchsetzen werden. Aktuell dienen Wearables vor allem der Selbstoptimierung, sie sind eine Art Über-Ich am Handgelenk. Neben der Motivation zu Gesundheits- und Fitnesstracking, wird das eigene Image im digitalen Zeitalter gepflegt und zu einem Großteil auch selektiv Medien genutzt. Smartwatches bieten die komfortable Möglichkeit, die Vielzahl an Nachrichten im digitalen Dauerfeuer durch einen kurzen Blick auf das Display vorzuselektieren. So ist man nicht ständig gefordert, auf sein Smartphone zu schauen, um nichts zu verpassen. Aktuell wird die Smartwatch von ihren Verwendern daher als hilfreich angesehen, langfristig kann das jedoch nur eine Verschiebung des Problems sein.

Für den Endkonsumenten fehlt aktuell noch ein klarer USP bei den Smartwatches. Die Smartwatch darf nicht nur Filterfunktion haben, sondern muss einen echten individuellen Mehrwert liefern. Das Thema Datenschutz spielt gerade in Deutschland eine wichtige Rolle und unterscheidet uns ein Stückweit von internationalen Märkten wie den USA. Zentrale Herausforderung für Technologieanbieter und Werbungtreibende wird es sein, die Relevanz ihrer Angebote für den Endkonsumenten zu steigern. Erfolgsversprechend werden Angebote sein, die dem Konsumenten ganz individuell, orts- und zeitgebunden zugespielt werden. Reine Branding Kampagnen werden auf den kleinen Displays wenig erfolgsversprechend sein.

Über den Autor: Lars Preißler ist Teil der Strategy Group von Initiative. Tiefes Konsumentenverständnis steht im Zentrum seiner täglichen Arbeit. Die Initiierung und Durchführung von Verwendungs- und Konsumentenstudien sowie der dahinterstehenden Psychologie der Mediennutzung gehören ebenso zu seinem täglichen Aufgabenbereich, wie die Erarbeitung daraus abgeleiteter insight-basierter Strategieempfehlungen.

Über Initiative
Initiative gehört zum Agenturnetzwerk der IPG und ist mit 2.800 Mitarbeitern in 85 Ländern eine der weltweit führenden Mediaagenturen. 294 Mitarbeiter beraten Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen. Seit 30 Jahren erforscht die Agentur Zielgruppen, entwickelt integrierte Mediastrategien über alle Kommunikationskanäle und erarbeitet Sonderwerbeformen sowie Leuchtturmideen.

Über concept m
Das Marktforschungs- und Beratungsinstitut concept m (Köln/Berlin/London/Beijing/Los Angeles) untersucht mit tiefenpsychologischen Methoden die Motive der Verbraucher. Ein Tätigkeitsschwerpunkt ist die globale Forschung zu Automärkten und Automarken – in den Märkten Europa, China und USA. Concept m wird geleitet von Dirk Ziems, Rochus Winkler und Thomas Ebenfeld. Das Unternehmen beschäftigt 15 Projektleiter und 40 Interviewer und ist in 40 Ländern tätig.

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