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Mark Zuckerberg: Facebooks Zukunft liegt in der virtuellen Realität

Facebook-Chef Mark Zuckerberg überarbeitet sein Social Network stetig weiter

Einen Tag, nachdem Mark Zuckerberg auf dem Mobile World Congress in Barcelona als Überraschungsgast bei Samsungs Presse-Event auftauchte, hielt der Facebook-Chef nun die Keynote des Mobile World Congress. Tenor: Die Zukunft des Internets liegt in der virtuellen Realität – und Facebook wird sie maßgeblich mitgestalten. Aber das ist längst nicht alles

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Mark Zuckerbergs Popstar-Auftritt geht in die nächste Runde: Einen Tag, nachdem der Facebook-Chef auf Samsungs Presse-Event zur Enthüllung des Galaxy S7 / edge einen Überraschungsauftritt hinlegte und dem Internet ein denkwürdiges Foto bescherte, ließ sich Zuckerberg bei der Keynote des Mobile World Congress feiern.

Die Botschaft blieb die gleiche: Virtual Reality ist nicht nur das nächste heiße Ding, sondern nicht weniger als die Zukunft. „Zu Beginn von Facebook haben wir vor allem Status Updates, also Texte geteilt, dann Fotos und Videos“, fasst Zuckerberg die inhaltliche Entwicklung des weltgrößten Social Networks zusammen.

Zuckerberg möchte erste Schritte seiner Tochter in 360-Grad-Videos festhalten

„Die Zukunft gehört 360-Grad-Videos, die eine Wirklichkeit kreieren, als wäre man live dabei“, skizziert Zuckerberg die Evolution seines Social Networks in Richtung Virtual Reality. Entsprechend hat sich Facebook mit der Übernahme des VR-Startups Oculus Rift vor zwei Jahren positioniert.

Zuckerberg erklärt am Beispiel seiner drei Monate alten Tochter, wie bahnrechend sich die Technologie in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt habe: Als er geboren wurde, hätten seine Eltern seine ersten Schritte und Monate mit einem Babybuch dokumentiert; er selbst wolle mit seiner Frau nun 360-Grad-Videos von seiner Tochter Maxima schießen, wie sie bei Oculus zum Einsatz kommen.

Internetzugang für alle hat Priorität

In der dreiviertelstündigen Veranstaltung in Barcelona äußerte sich Zuckerberg auch über die Verbreitung des Internets in der dritten Welt, die Facebook mit seiner Initiative Internet.org vorantreiben möchte, dabei aber zuletzt ins Indien nach Streit mit den Behörden einen Rückschlag erlitt.

Zuckerberg betonte, dass jeder Mensch in der Welt über einen Internet-Zugang verfügen sollte: „Es ist schon verrückt, dass wir in einer Zeit leben, in der immer noch vier Milliarden Menschen keinen Internetzugang besitzen“, erklärte der Facebook-Chef.

Drohne in Größe einer Boeing 747 soll noch dieses Jahr losfliegen

Um eine Internetverbindung in Schwellenländern noch umfassender zur Verfügung stellen zu können, arbeitet Facebook an einer solargetriebenen Drohne in der Größe einer Boeing 747, die drei bis sechs Monate lang fliegen könne. Gegen Ende des Jahres soll die Drohne zu ersten Testflügen starten.

Nach dem Auftritt beim Mobile World Congress wird der Facebook-Chef bereits in drei Tagen in Berlin zum Townhall Event erwartet.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf meedia.de

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