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iPhones als Ladenhüter, Millionen für den blauen Dunst und Angriff auf Ströer

Apple muss dazu lernen: Zum ersten Mal verkauft sich das iPhone nicht so gut wie sonst. Das Verbot der Tabakwerbung trifft die Werbeindustrie und die Heuschrecken machen Jagd auf Ströer – unser Wochenrückblick.

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Der Verlierer der Woche: Das iPhone als Ladenhüter

Zugegeben, die vorausgegangene Überschrift trifft es nicht so ganz. Schließlich wurden im ersten Quartal 2016 immerhin 51 Millionen iPhones verkauft. Das ist für Normalsterbliche schon eine gewaltige Menge. Aber eben nur für Normalsterbliche. Und das ist Apple ja nun einmal gar nicht. Zumindest nach eigenen Maßstäben. Superlative, die werden von Apple gemacht. Und da passt es leider gar nicht, das noch vor einem Jahr zehn Millionen iPhones mehr in die Einkaufstüte wanderten. Nach Apple-Maßstäben sind das also schon fast Ladenhüter-Zustände. Oder besser: Eine Katastrophe. Finden auch die Aktionäre und schicken den Kurs erst einmal nach unten. Das Geschäft mit dem iPhone war schließlich noch nie rückläufig. Die große Wende? Sie lässt auf sich warten. Apple-Car? Weit entfernt. iPhone 7? Dauert noch. Apple Watch? Braucht keiner. Warum es mit dem Superlativ-Konzern gerade nicht zum Besten steht, hat „Handelsblatt.com“ aufgeschrieben.

Die Zahlen der Woche: Millionen für Tabak

Die Politik scheint derzeit eine besondere Vorliebe für die Werbung zu haben. Besser gesagt für das Reglement derselbigen. Sexistische Werbung und das Anpreisen von Tabakprodukten sollen so zum Beispiel bald der Vergangenheit angehören. Der mündige Verbraucher, der sich selbst entscheidet, was er kauft, welches Produktimage er unterstützt oder eben dazu, sich selbst fröhlich in den Tod zu paffen, er scheint derzeit nicht so im Trend zu liegen. Da er sich vor sich selbst nicht zu schützen vermag, ist die Politik zur Stelle. Das kann man finden, wie man will. Es wird jedenfalls teuer. Zumindest für all diejenigen, die mit der Werbung für den blauen Dunst Geld verdienen. Rund 12,6 Millionen betrugen die Ausgaben der Tabakindustrie 2015 für die Werbung, berichtet  das „Handelsblatt“.

Angriff der Woche: Heuschrecken fliegen gen Köln

Apropos Tabakwerbung: Die darf schon seit geraumer Zeit nicht mehr überall auftauchen. Fernsehen und Netz sind tabu, Kino und Plakate sind (noch) erlaubt. Und mit Plakaten verdient die Kölner Firma Ströer gutes Geld, ihr gehören viele der Flächen, auf denen dann Plakate befestigt werden. Ströer ist damit erfolgreich, zumindest bewiesen das die letzten Geschäftszahlen. Doch ein US-Hedgefonds gefällt das nicht. Der hatte nämlich sogenannten Leerverkäufe getätigt und dafür gesorgt, dass der Kurs des Ströer-Papiers auf Talfahrt geht. Das hat dann aber nicht ganz geklappt und nun fliegen Vorwürfe und Verdächtigungen über den Atlantik. Wenn Sie bei Leerverkäufen ausgestiegen sind, finden Sie hier und hier eine Erklärung der Geschichte.

Die Meldung der Woche: Mickey Mouse zum Anfassen

Nokia. Die Älteren werden sich erinnern: Das war einmal das finnische Vorzeigeunternehmen, das den Markt mit den Mobiltelefonen revolutionierte. Die hießen damals noch nicht Smartphones. Das einzige Smarte an ihnen war T9, die einzige Action gab es beim Spiel „Snake“. Die Handys sind heute zwar fast wieder so groß wie damals, aber sonst haben sie mit den heutigen nicht viel gemein. Weil es mit den Smartphones nicht so klappte, hat sich das Unternehmen nun auf andere Geschäftsbereiche konzentriert. Zum Beispiel auf die Virtual Reality mit der Kamera Ozo. Und die findet der Disney-Konzern so spannend, dass er eine Partnerschaft mit den Finnen eingegangen ist. Premiere hatte diese beim Streaming von „The Jungle Book“ – was dahinter steckt, lesen Sie hier. Man darf also gespannt sein, ob Nokia in naher Zukunft vielleicht wieder in die A-Liga aufsteigen kann.

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