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Hey Boss, ich brauch‘ mehr Geld: fünf Tipps, wie Sie Gehaltsverhandlungen richtig angehen

Sie wollen mehr Gehalt? Kein Problem – wenn Sie es richtig anstellen

Kaum landet das Gehalt auf dem Konto, stellt sich bei vielen Arbeitnehmern schon die Ernüchterung ein: Müsste die Bezahlung nicht viel höher ausfallen? Mag sein. Einziges Problem: Wer nicht fragt, kriegt auch nichts. Was ist also bei Gehaltsverhandlungen entscheidend? Und wie stößt man seinem Chef nicht vor den Kopf?

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1. Nur Mut!

Sie wollen mehr Gehalt – trauen sich aber nicht, es anzusprechen? Keine Sorge: Gehaltsverhandlungen sind alles andere als peinlich. Sie gehören zum Berufsleben dazu. Und das weiß auch Ihr Chef, der natürlich für (s)eine zufriedene Belegschaft sorgen will. Wenn Sie sich also sicher sind, dass Sie mehr Geld bekommen sollten, dann können Sie es Ihrem Vorgesetzten auch ohne falsche Selbstzweifel vermitteln. Erklären Sie ihm, welchen Mehrwert Sie für das Unternehmen bedeuten. Dabei müssen Sie nicht tiefstapeln, doch Ihre Argumente sollten durch Fachkenntnisse und Qualifikationen begründet sein.

2. Das richtige Timing

Das obligatorische Jahresgespräch mit dem Vorgesetzten kann ein guter Zeitpunkt sein, um über Ihr Gehalt zu verhandeln, heiß es oft. Tatsächlich ist eher das Gegenteil der Fall: Wahrscheinlich stehen einige Ihrer Kollegen mit dem selben Anliegen beim Chef auf der Matte. Besser deshalb: Warten Sie ab, bis ein großes Projekt geglückt und Ihr Chef in Geberlaune ist. Noch besser: Wenn Sie an dem Erfolg maßgeblich beteiligt waren – und Sie besonders zu diesem Zeitpunkt einen großen Nutzen für Ihren Chef darstellen. Wichtig: Über Gehalt spricht man nicht zwischen Tür und Angel. Machen Sie einen Termin mit Ihrem Chef, gehen Sie zum Beispiel gemeinsam Mittagessen. Und sprechen Sie das Thema in aller Ruhe an. Und nicht alle drei Monate, sondern nicht häufiger als alle anderthalb Jahre – man soll es ja auch nicht übertreiben.

3. An einem Strang ziehen

Vor dieser Frage graut es vor allem Amateure in Gehaltsverhandlungen: „Und was für Gehaltsvorstellungen haben Sie?“ Keine Sorge: Sie haben bis hierhin alles richtig gemacht. Denn wer direkt mit seiner Wunschsumme ins Haus fällt, wirkt nicht nur gierig – sondern hat sich im Zweifel auch die Gunst des Chefs verspielt. Beachten Sie daher eine Grundregel: Gehen Sie auf jeden Fall gedanklich mit einer Gehaltsspanne ins Gespräch, lassen Sie aber Ihren Chef den ersten Schritt machen. Im Gespräch können Sie gemeinsam ein passendes Gehalt für Sie erörtern.

4. Rechercheaufgabe: Welches Gehalt ist für mich realistisch?

Noch eine Frage, die wohl kaum einer so richtig beantworten kann. Versuchen Sie daher ein Gefühl für Ihre Gehaltsvorstellungen zu entwickeln. Recherchieren Sie im Netz: Was sagen Vergleichsportale? Was empfehlen Branchenverbände? Und was sagen ehemalige Kollegen und Chefs? Keine Sorge: Fragen kostet nichts – und kann sich buchstäblich bezahlt machen. Solange Sie sich freundlich erkundigen.

5. Dem Chef sind die Hände gebunden? Na ja…

Ja, bei manchen Chefs stößt man beim Thema Gehalt immer auf taube Ohren. Entweder muss gespart werden oder der Chef ist total dafür – nur die gaaaaanz hohen Tiere machen ihm dabei einen Strich durch die Rechnung. Lassen Sie sich davon nicht irritieren. Denn zu einem höheren Honorar gibt es auch eine Reihe an Alternativen. Angefangen beim Diensthandy über einen Arbeitslaptop  bis hin zum Dienstwagen. Auch ein Urlaubszuschuss oder eine höhere Altersvorsorge gehören dazu. Schlagen Sie Ihrem Chef eine dieser Alternativen vor, falls ihm angeblich die Hände gebunden sein sollten. Ein Bluff (Stichwort: Kündigung) ist keine gute Idee – im schlimmsten Fall stehen dann Sie im Zugzwang. Und nicht Ihr Chef.

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