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Charity-Shopping: Online einkaufen, Offline Gutes tun

Das Einkaufen per Mausklick ist längst Teil unseres Alltags geworden. Die Waschmaschine ist kaputt? Die neue wird morgen per Amazon geliefert. Keine Zeit, um in den Supermarkt zu gehen? Rewe bringt unsere Lebensmittel vor die Haustür. Dass Onlineshopping uns aber nicht nur das tägliche Leben erleichtert, sondern gleichzeitig auch für andere etwas Gutes bewirken kann, beweist das Konzept des Charity Shoppings.

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Mithilfe von Charity-Shopping-Portalen können Kunden während ihres Einkaufs Spenden an gemeinnützige Organisationen verteilen – ohne Mehrkosten und ohne Aufwand. Sie wählen einen Shop aus und wenn sie dort etwas bestellen, spendet der Händler einen bestimmten Prozentsatz des Kaufbetrags an eine vom Kunden ausgesuchte Hilfsorganisation. Der Kunde tut also etwas Gutes, ohne dafür auch nur einen Cent mehr zu zahlen. Möglich wird dieses Prinzip über Affiliate Marketing: Charity-Shopping-Portale leiten neue Kunden zu Händlern weiter. Diese spenden einen Teil der Provision, die sie für die Empfehlung zahlen würden, an eine gemeinnützige Organisation. Seit einigen Jahren gibt es solche Plattformen, die den Konsumenten einen sehr einfachen Weg bieten sollen, Geld zu spenden. Der “Konsum für den guten Zweck” soll per Charity Shopping Einzug in den Alltag der Menschen finden und sie motivieren, Hilfsorganisationen regelmäßig zu unterstützen. Deutschland ist bekanntermaßen eine spendenfreudige Nation: Laut dem Deutschen Spendenrat spendeten die Deutschen 2015 insgesamt rund 5,5 Milliarden Euro.

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Soziales Engagement

Konsum und soziales Engagement sind zwei Disziplinen, die sich ganz und gar nicht ausschließen. Das weiß kaum jemand besser als der Internetunternehmer Harald Meurer: 1999 gründete er ehrenamtlich neben seinen beruflichen Aktivitäten HelpDirect.org, das erste deutsche Online-Spendenportal mit über 1.000 internationalen Hilfsorganisationen, darunter etwa das Rote Kreuz, die Kindernothilfe oder der Tierschutzbund. HelpDirect wurde zu einer der führenden Plattformen für Online Fundraising in Europa und unterstützt mittlerweile Projekte in 130 Ländern. “Der Fokus unserer Arbeit ist es, gemeinnützigen Vereinen die Spenden zu vermitteln, die sie zur Umsetzung zukünftiger Projekte brauchen”, so Harald Meurer, der ehemaliges Mitglied des Deutschen Spendenrats ist, wo er mitverantwortlich für die Gestaltung der Spendenrichtlinien war. Für sein soziales Engagement erhielt er zahlreiche internationale Auszeichnungen.

Spenden mit Vorzügen

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Im September 2016 geht ein weiteres gemeinnütziges Projekt an den Start: die HelpShops. Über diese neue Charity-Shopping-Plattform kann der Nutzer bei über Tausend Händlern einkaufen und bekommt hierfür Geld zurück, sogenanntes Cashback. Danach entscheidet er, welchem gemeinnützigen Projekt der zurückgewonnene Betrag zugute kommen soll. Von anderen Charity-Shopping-Portalen unterscheidet sich HelpShops außerdem durch die Möglichkeit, dem Kunden Harald Meurer_Gründererstmals beim Charity Shopping eine steuerabzugsfähige Spendenquittung auszustellen. “Charity Shopping ist ein bekanntes und beliebtes Konzept. Aber bisher hatte der Nutzer den Nachteil, dass er seine Shopping-Spenden steuerlich nicht geltend machen konnte. Wir wollen diese erfolgreiche Spendenart weiterentwickeln und den Spender voll und ganz in den Prozess einbinden. Davon erhoffen wir uns, noch mehr Menschen für Charity Shopping begeistern zu können”, erklärt Gründer Harald Meurer.

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Kommentare

  1. Diese Variante kannte ich noch nicht. Bisher habe ich nur Erfahrungen damit gemacht, dass ein Verein bei einem Einkauf Cashback erhält und nicht der Nutzer. So kann ich meinen Verein vor Ort unterstützen…halt die lokale Variante und auch für kleine Organisationen. Sonst gibt ja noch normal Anbieter, wie http://www.bar-sparen.de

    Wie man es auch macht, ich mag es jemanden zu unterstützen. 🙂

  2. Dem lokalen Verein wirds nix bringen, den findet man dort leider nicht.
    Nur die üblichen Verdächtigen bekommen hier wieder das Geld.
    Das Geld sollte in der Region gehalten werden. Das Gleiche gilt für Spenden – meine Meinung.

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