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Best Practice: Wenn der DPD-Paketmann nicht mehr klingelt

© Foto: Per Kasch/DPD/dpa

Wenn der Marktführer im Segment der B-to-B-Paketzustellung auch den Endkunden ins Visier nimmt, geht das nicht ohne einen umfangreichen Change-Prozess im gesamten Unternehmen. DPD-Chef Boris Winkelmann hat dies durchexerziert und wartet nun mit Spannung darauf, wie der Markt seine Bemühungen honoriert

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Die Branche der Transportdienste erlebt derzeit eine turbulente Phase. E-Commerce ist Wasser auf die Mühlen der Paketlieferanten: Je mehr die Kunden bei Amazon bestellen und je weniger sie sich selbst in die Innenstädte bewegen, umso besser. Gleichzeitig leidet die Branche unter einem enormen Konkurrenzdruck. „Deutschland ist der größte und damit auch attraktivste Markt in Europa“, sagt DPD-Geschäftsführer Boris Winkelmann im Gespräch mit absatzwirtschaft. In Deutschland sind alle großen Carrier wie DHL, Hermes, TNT, UPS, GLS und eben auch DPD präsent. Und viele von ihnen hängen an den riesigen nationalen Postdiensten.

Obwohl die Branche insgesamt floriert, muss sie in der Außenwirkung einen Nackenschlag nach dem anderen verkraften. Soeben hat es erneut DPD erwischt. In der Schweiz wirft man Fahrern vor, Unterschriften von Paketempfängern gefälscht zu haben, und einige der Pakete sind offenbar verschwunden. „Solche Dinge dürfen eigentlich nicht passieren; wir haben viel unternommen, damit sie nicht passieren“, sagt Winkelmann. Und natürlich ist DPD nicht allein. „Mangelnde Termintreue“ lautet einer der geringeren Vorwürfe. Pakete werden gelegentlich in öffentlichen Fluren abgestellt oder der Bote hält die vorausgefüllte Benachrichtigungskarte schon in der Hand und klingelt erst gar nicht. Die Beschwerden betreffen alle Lieferdienste mit fast berechenbarer Regelmäßigkeit. Ein DHL-Fahrer wurde soeben ebenfalls wegen Päckchenunterschlagung von einem Berliner Gericht verurteilt und ein Hermes-Fahrer verlor seinen Job wegen rassistischer Kommentare auf Facebook.

Die Ausgangssituation: Zeit für den Wandel

So oder so ähnlich ambivalent zeigte sich vor zweieinhalb Jahren das Bild der Zustelldienste im Allgemeinen und von DPD im Speziellen. Das war der Zeitpunkt, als Boris Winkelmann in die deutsche Geschäftsleitung rückte – zunächst als COO und im Februar 2014 als Geschäftsführer. Winkelmann hatte DPD 13 Jahre zuvor bereits kennengelernt, als er maßgeblich daran beteiligt war, dass GeoPost, eine 100-prozentige Tochter der französischen La Poste, zum Mehrheitsgesellschafter bei DPD avancierte.

Anfang 2013 war auch der Zeitpunkt, an dem DPD beschloss: Es muss sich etwas ändern. Der Schwerpunkt des Geschäfts bestand im B-to-B-Paketversand. Das war auskömmlich, barg aber kaum noch Wachstumschancen. „Angesichts der Marktentwicklung sehen wir alle, dass B-to-B zu einem Teil durch B-to-C substituiert wird“, ergänzt Winkelmann und meint damit vor allem den steigenden Direktvertrieb der großen Marken.

So lag es nahe, nach einer Möglichkeit zu suchen, vom boomenden B-to-C-Liefergeschäft zu profitieren. Doch dort winken nicht gerade üppige Margen. „Deutschland ist in Europa der Markt mit den niedrigsten Preisen. Da es der größte Markt ist, spielen hier oft Marktanteile eine größere Rolle als wirtschaftliche Aspekte“, sagt der DPD-Geschäftsführer.

Eine Me-too-Strategie war somit von Anfang an ausgeschlossen. Die nötigen Investitionen, die zum Beispiel für den Aufbau der bis dahin nicht geleisteten Samstagszustellung nötig wären, würden sich im Wettbewerb mit Platzhirschen wie DHL nur schwer wieder einspielen lassen. „Wir mussten ein Marktsegment besetzen, das noch nicht bespielt wurde, und uns exklusiver positionieren“, erläutert Winkelmann.

Die Aufgabe: Der Kunde im Mittelpunkt

DPD startete Befragungen, um den größten Kummer der Endkunden in Bezug auf Logistik und Lieferung herauszufinden. Mit folgendem wenig überraschenden Ergebnis: Mangelnde Transparenz im Lieferprozess wurde als größte Schwäche der Anbieter beschrieben. Als Kunde hoffe man auf den Zufallstreffer, denn man wisse kaum, wo das Päckchen gerade sei, sagten die Befragten. Dadurch seien sie nicht flexibel, andere Termine und Aktivitäten um eine Paketzustellung herum zu planen. „Sämtliche Studien sagen, dass Same-Day nicht so wichtig ist wie ein verlässliches Zeitfenster“, bestätigt der E-Commerce-Experte Professor Gerrit Heinemann von der Fachhochschule Niederrhein.

„Damit war die Aufgabe klar“, sagt Winkelmann, „wir mussten vor allem die letzte Meile digitalisieren.“ Am Anfang stand die Aufgabe, das GPS-Tracking der Zustellfahrzeuge mit GPS-fähigen Scannern zu gewährleisten, um die Position der Pakete möglichst exakt bestimmen zu können. „Doch die exakte Beobachtung eines Pakets war für DPD nicht genug“, ergänzt Winkelmann. „Wir wollten, dass der Kunde auch mit uns kommunizieren und Einfluss auf den Paketlauf nehmen kann.“Tatsächlich beherrschen die digitalen Services, allen voran die DPD-App, die bidirektionale Kommunikation. Außer dass sie diverse Auskunftssysteme wie etwa die Karte, auf der das Lieferfahrzeug live verfolgt werden kann, oder Push-Nachrichten bietet, nimmt sie auch Änderungswünsche entgegen. Der Kunde kann den Fahrer um einen anderen Zustelltermin bitten, er kann ihm die Erlaubnis erteilen, das Paket vor der Tür abzustellen oder einem Nachbarn zu übergeben, oder er kann einen der 6 000 Paketshops zur Abholung definieren.

Vermutlich steht die Digitalisierung der letzten Meile für alle Logistiker auf der Agenda. Eine vergleichbare Darstellung der Lieferkette inklusive einer Prognose des Zustelltermins bis auf eine halbe Stunde genau sowie die Möglichkeit zur Terminveränderung bieten die Wettbewerber von DPD derzeit jedoch nicht. Bei genauer Betrachtung ist es tatsächlich ein zweischneidiges Schwert. Denn: Die dargestellte Transparenz verändert auch die Erwartungshaltung der Kunden und baut somit Druck auf. Funktioniert der Ansatz auf Dauer nicht, wäre das vermutlich ein großer Imageverlust für DPD.

Die Hürden: Technische und menschliche Herausforderungen

Heute erinnert die DPD-App stark an die Funktionalitäten, die von Mytaxi oder von Uber her bekannt sind. Boris Winkelmann glaubt fest daran, dass auch die Wettbewerber von DPD daran arbeiten, hat aber am eigenen Leib erfahren, dass es eine Reihe von Herausforderungen zu stemmen gilt, die umfassendes Change-Management erfordern. Das gelingt nicht im Vorbeigehen.

Es beginnt bei der technischen Aufrüstung. Zu den trackbaren Handscannern gehört eine Software, die die Masse an Daten verarbeiten kann. „Wir tracken 8 000 bis 9 000 Touren parallel und pushen die Status-Updates im Minutenrhythmus auf den Server“, erklärt de Malvinsky die Komplexität der dynamischen Echtzeitberechnungen. Boris de Malvinsky kommt von Mistresstech und hat das Projekt als Strategie- und Umsetzungspartner begleitet.  Ein Flaschenhals war die Onlineanbindung der Depots. Alle 76 Standorte mussten zugunsten eines ausreichenden Datendurchsatzes auf Glasfaser umgestellt werden. Denn außer Statusmeldungen gehen auch Auftragsdaten und vor allem die Kommunikation durch die Leitungen.

Das nächste Problem lauerte in der Qualität der Routenplanungssoftware. „Mit Daten funktioniert das nicht gut genug“, erläutert Winkelmann. Tatsächlich ändert der Fahrer immer wieder seine Route und natürlich sind Verkehrsaufkommen, Baustellen und andere Sonderereignisse schwer aus Daten abzuleiten. Daher fließen Live-Verkehrsdaten in das Vorhersagesystem ein und die Fahrer können Tourendaten zurückspielen, etwa wenn ein Empfänger im Hinterhof wohnt und die Zustellung dadurch etwas länger dauert. „Wenn ein Termin nicht gehalten werden kann, hat der Fahrer die Möglichkeit, das über seine App vorzumerken, dann wird eventuell eine Zustellung übersprungen, damit er wieder im Zeitplan ist“, erläutert de Malvinsky. Einen Kunden zu vertrösten hält DPD für weniger gravierend als eine Kette von Zeitfehlern. Um aus den Problemen die richtigen Schlüsse zu ziehen, wird mit dem Fahrer ein sogenanntes Check-out-Gespräch geführt, sobald dieser von seiner Tour zurückgekehrt ist.

Das Learning: Ein Füllhorn an Optionen

Für den Geschäftsführer von DPD ist der erreichte Status quo erst der Beginn des Wandels. Dieser werde sich in weiteren Schritten fortsetzen, von denen der erste bereits feststeht: Die Kunden sollten die Möglichkeit haben, innerhalb der App ein Kundenkonto mit Präferenzen zu pflegen, und diese Optionen sollen weiter ausgebaut werden. Es kann dann etwa der bevorzugte Nachbar für die Zustellung oder die Erlaubnis zum Abstellen des Pakets notiert werden. Schon ab Ende November 2015 wird es möglich sein, den Service von DPD zu bewerten und den Zustellern ein Trinkgeld zukommen zu lassen.

Auch für die Versender bieten die App und die Navigator-Infrastruktur eine Reihe erweiterter Möglichkeiten. Bereits fertig entwickelt sind die Schnittstellen, über die sich das Tracking in die Websites des jeweiligen Händlers integrieren lässt. „DPD verlängert den E-Commerce-Check-out bis zur Haustür“, sagt Boris de Malvinsky. Außerdem lässt sich das Tracking mit eigenen Designs branden. Ein Vorzeigekunde, der dies bereits macht, ist Asos.

Noch spannender aber könnte sein, dass die App einen kleinen Gamification-Ansatz enthält. Der User kann tatsächlich die Stationen, die noch bis zur eigenen Haustür zu absolvieren sind, in einem Count-down nachvollziehen. „Das führt zu einer gigantischen Viewtime von durchschnittlich 14 Minuten pro Tracking“, erklärt de Malvinsky das hohe Engagement der App-User. Boris Winkelmann ergänzt: „Was spricht dagegen, den Unternehmen auf diesem Weg auch Airtime anzubieten und das zu vermarkten?“ Nicht auf Banner-Ebene, aber vielleicht für größere Sponsoringpakete oder für die Merchants selbst. „Bisher waren immer die Logistiker unsere Ansprechpartner. Jetzt versuchen wir immer mehr, Marketing und Business-Development einzubinden“, erläutert Winkelmann die Positionierungsveränderung.

Die Händler kostet dieser bislang einzigartige Service bis zu 30 Prozent mehr im Vergleich zum Standardpaket. „Wir suchen nach Kunden, denen die Customer-Experience bis zur Haustür wichtig ist“, betont Winkelmann. Er positioniert sein Unternehmen bewusst im höheren Segment, wohl wissend, dass darunter nicht mehr viel Platz ist. Immerhin: Jedes dritte DPD-Paket geht schon an Privatkonsumenten – auch dank des Onboardings von Amazon. Wie lange sich das Unternehmen in Aschaffenburg über den Pioniervorsprung freuen darf, wird spannend zu beobachten sein.

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Kommentare

  1. Die Paketboten werde völlig unterbezahlt, und sie müssen extrem viele Pakete bringen, die sie in kurzer Zeit kaum bewältigen können. Warum bestellen die Leute im Internet? Weil sie kein Bock haben, das Haus zu verlassen um sich selbst Fifty Shades of Grey zu kaufen.
    Es ist diese Einstellung wie früher bei den Ständen, wo es eben jetzt wieder eine Bediensteten-Kultur gibt, wo andere die Einkäufe bringen sollen, damit die kostbare Zeit der Käufer nicht verloren geht.
    Die DHL hat 2014 3 Mrd. Gewinn gemacht und sie schaffen es nicht die Leute human zu bezahlen und genügend Leute einzustellen und dann regen sich die Leute auf, weil sie ihr Katzenstreu nicht in den 5. Stock getragen bekommen, weil sie sonst keine Zeit haben zu McFit zu gehen. Gebt einfach anständig Trinkgeld, wie es sich gehört.

    1. Hallo Herr Seiler.

      Gerne würden wir unserem DPD Fahrer Trinkgeld geben.
      Aber bei 20 Zustell/Abholversuchen kam der Fahrer bisher nur 7mal.
      7 mal war es ein anderer Fahrer, 3 mal haben wir den Fahrer nicht verstanden da er kein Deutsch Verstand.
      Da wir ca 18Stunden als Kleinunternehmer arbeiten können wir auch nicht zu MCFit gehen und haben keine Zeit Fifty Shades of Grey zu lesen.
      Aber ist ja nicht schlimm, denn viele DPD Fahrer können ja nicht mal Strassennamen und Hausnummern lesen

    2. Seit dem 4.1.2017 warten wir auf ein dringendes Paket ! heute ist der 7.1. Wir wurden ohne unser zutun einfach auf Urlaub gesetzt ! Seit dem 4.1. ist das Paket im DPD Depot 176 und sollte eigentlich am 4.1 zugestellt werden.Am 5.1. haben wir angerufen und um Regelung gebeten, Fazit nichts ist passiert, wir haben nur stereotype Antworten erhalten ( die Kollegen bearbeiten es. sehe auch nicht mehr als Sie, geht nicht, kann nicht usw. ). An der Lösung des Problemes hat niemand wirklich Interesse. Miserables Reklamationsmangement !!
      Lieber Herr Winkelmann hier gibt es viel zu tun !!!
      Wo möglich nie mehr mit DPD, einfach nur grottenschlecht !
      Kann fast alle Kommentare hier tatsächlich nachvollziehen, einfach miserabel !!

  2. Meine Erfahrungen mit dpd sind derart katastrophal, dass ich nunmehr von Herzen Wünsche, dpd möge möglichst schnell vom Markt verschwinden. Erfundene Zustellversuche, die im „Navigator“ angezeigt werden, machen die Sache nur noch ärgerlicher. Auch nach sieben Tagen weiß niemand, wo mein Paket eigentlich ist. Eine Schande! Das Netz ist voll mit diesem Geschichten. Selbst auf der Facebook-Seite von dpd wimmelt es nur so von Klagen: peinlich, peinlich … für dpd.

  3. DPD schafft es noch nicht mal die Pick-up-Shops Zeitnah im System zu Pflegen !
    Da leitet man eine Sdg um, da man selbst auf Arbeit ist, und was kommt dabei raus !? Der Shop hat schon seit Wochen gekündigt und macht nichts mehr im Namen von DPD. (Begründung des Shops möchte Ich gar nicht erst hier erwähnen! ..die Einstellung zur Arbeit einiger Fahrer lässt zu Wünschen übrig!!! )

    Per Mail wird man Benachrichtigt, das es zu einem anderen Shop geliefert werden soll ! ….und was ist !? Es wurde bei einem Nachbarn(den kenne ich noch nicht einmal) abgegeben…..3 Türen weiter! Erst einmal herausfinden, in welche Richtung !? Fr. bestellt , 6 Tage später Ware erhalten !
    Selbst die Interne Umleitung der Ware bekommen die nicht hin! Traurig!
    Nach kleiner Recherche, “ die ganze Manschaft für meinen Ort wurde ausgetauscht“! Nur Chaos!

  4. An Selbstbeweihräucherung kaum zu überbieten, es gilt abzuwarten, was und wer noch so alles auf der Strecke bleibt, mehr möchte ich dazu nicht sagen. Unglaublich

  5. Also ich als Kunde frge mich was die Aufsichtsbehörde der Bundesnetzagentur eigentlich für eine Daseinsberechtigung hat. Bei Tausenden Kunden egal von welchem Paket Universaldienstleister die Zustellung durchgeführt werden muss. Die sitzen in Bonn und reagieren auf Tausende von Reklamationen mit einem Schreiben an die Zusteller, DHL, DPD, Hermes und unzählige andere Dienstleister und lassen sich die von Kunden vorgebrachten Beschwerden und Reklamationen wegen Nichtzustellungsproblemen bestätigen und sagen danach aus Da sind uns die Hände gebunden. Der Volkswirtschaftliche Schaden geht wohl in die Millionen. Dem betrogenen Kunden sollen für die Zustellung zusätzlich Kosten aufgeladen werden welche entstehen wenn er ein Paket in irgend einem Shop abholen muss weil der Zusteller das Paket nicht ordnungsgemäß bei der Adresse des Empfängers abgegeben hat. Die Unternehmer Paketdienstleister sind nach der PUDLV § 3 verpflichtet das Paket bei der Adresse des Empfängers abzuliefern!!! Für alles andere benötigen Sie eine Schriftliche Anweisung des Empfängers. Alles andere ist Illegal und Betrügerisch und muss von der Aufsichtsbehörde direkt unterbunden werden mit entsprechender Geldstrafen. !!! Die geschlteten Seiten in Sozialen Medien wie Facebook und ander sind voll von Beschwerden über diese nicht erträglichen Geschäftsgebahren einiger Paketdienstleister. Bundesnetzagentur ich fordere Sie hiermit auf machen Sie Ihre Arbeit für das Volk und stellen sie diese Praktiken ab.

  6. Best Prctice – kann ich nur lachen, bevor solche Leute wie Winkelmann diese Worte in den Mund nehmen sollten sie Ihre Hausaufgaben machen und erst einmal Basic schaffen – 5 Lieferungen in den Lletzten 2 Woche, alle daneben gegangen, unhöfliche, arrogante Auslieferungsfahrer bis hin zur Beleidigung und Verweigerung der Anleiferung (muste auf der Straße gestoppt und gezwungen werden auszuladen) wir wohl noch eine Anzeige geben wegen versuchter Unterschlagung von Sendungen.

    Werde den Antrag stellen die Zertifizierung nach ISO 9001 zu entziehen.

    Habe bereits allen meinen Lieferanten mitgeteilt, das ich nur noch Lieferungen auslösen wenn nichzt mit dpd geliefert wird.

  7. Best Practice – best practice wäre wenn man seine Verträge mit DPD kündigt! Bei Problemen mit nicht eingehaltenen Lieferzeiten bekommt man keinen kompetenten Ansprechpartner mehr. Alles geht nur noch über irgendwelche Callcenter, wo man sich freche Kommentare anhören muss. Ich arbeite seid über 10 Jahren mit DPD und bin jetzt soweit, dass ich die Verträge kündigen werde!!

  8. Irgendwie tut es gut dass es nicht nur mir so geht.. ich hatte etwas von einem Amazonhändler bestellt und da der eigentliche Lieferzeitpunkt auf Samstag gesetzt wurde (DPD liefert ja samstags auch aus) dachte ich, ok, dann lass es dir nach Hause bringen.. das Paket war auch im Paketzentrum rechtzeitig da aber nicht in Auslieferung. Als dann sicher war, dass das Paket nicht mehr am Samstag kommt, habe ich die Lieferadresse auf meine Geschäftsadresse geändert, weil da ja immer jemand im Wareneingang ist. Diese wurde mir auch bestätigt.

    Nachdem heute nichts bei mir in der Arbeit angekommen ist war ich schon verwundert und dann bekam ich die elektronische Nachricht, dass ich nicht anzutreffen war und deshalb das Paket zu einem Pickup-Shop gebracht wird…. hallo? Ich arbeite in einem großen Industriebetrieb und da ist immer Warenannahme und das funktioniert immer sehr gut.

    Das gleiche hatte ich Ende letzten Jahres schon mal. Ich war am genannten Zustelltag zuhause, habe auch immer brav das Livetracking beobachtet und laut Livetracking war der Wagen – auch wenn er direkt zu meiner Adresse gefahren wäre – mindestens 20 Minuten entfernt. Und dann auf einmal die Nachricht.. konnte nicht zugestellt werden da Empfänger nicht zuhause war. Ich auf 180 und angerufen…standardisierte Antworten aber kein Interesse daran das Problem zu lösen.

    Ich sage nur DPD gleich Inkompetenz in Reinform.

  9. Zeit für einen Wandel ,Kunde im Mittelpunkt,ich lach mich tot.Man erhält die Nachricht,dass die Sendung kommt,kann per Live-Tracking sehen,dass der Fahrer schon im Viertel ist,hat schon den ganzen Tag auf seine Sendung gewartet und dann dreht der Heini eine Straße vorher um und haut ab.Sendungsstatus:Kunde nicht anzutreffen.Sofort telefonisch beschwert,eine Stunde später Sendungsstatus aktualisiert:zweiter Versuch fehlgeschlagen,falsche Kundenadresse.Der Fahrer war aber wieder nicht da und die Adresse war richtig,stand ja auch in der Zustell-Mail.
    Fazit:wenn der Fahrer früher Feierabend machen will,erhält man eben sein Paket nicht.Das ist DPD!Meine Revanche:Ich lasse den Idioten jetzt am Samstag antanzen und mache die Tür nicht auf.Bis später,du Depp!

  10. Wovon träumt der Winkelmann hier. Klassischer Fall das in dieser Firma die Führung nicht weiß was an der Basis los ist

  11. Ich habe tatsächlich grade eine Sendungsankündigung erhalten in der mein Nachbar Namentlich als Empfänger genannt ist, unglaublich sowas. Das jetzt schon nicht einmal mehr versucht werden soll richtig zuzustellen.

    Ich ärgere mich schon seit längeren darüber den Boten an der Haustür vorbeigehen zu sehen und Tage später von Nachbarn zu erfahren wo überall die Päckchen gefunden wurden.
    Ich glaube ein Zusteller sollte zumindest ein Klingelschild lesen und den Klingelknopf betätigen können.

  12. Sorry aber das was da abgeht ist unter aller Kanone es ist bis jetzt noch kein Paket so gekommen wie es eigentlich sollte heißt immer wurde versucht zuzustellen zu den angeblichen Terminen war immer einer da weil meine Frau und ich unterschiedliche Schichten haben oder es hieß es ist zugestellt was einfach nur gelogen war der Fahrer fuhr dann noch eine Woche mit dem Paket spazieren so langsam platzt mir was da wo die sonne nicht hin scheint . Und dann sollen wir den noch Trinkgeld geben das ist doch ein Witz , wir gehen auch 12 Stunden am Tag für unser bisschen Geld hart malochen . Nach mehreren anrufen hat sich ja nicht ein bisschen geändert ,angeblich kann man ja mit den Fahrern nicht in Kontakt treten bei einer Firma sollte dieses eigentlich möglich sein , und dann wundern das man nach mehreren Versuchen stinksauer ist , würden wir mit unseren Kunden so umgehen dann hätten wir keine mehr .unsere Nachbarschaft hat sich geschlossen zusammen gesetzt was einige sind die das selbe Problem haben und es wurde beschlossen das es das letzte mal mit DPD war .

  13. Leider mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht, unzählige Male hat der Zusteller meine Unterschrift gefälscht und das Paket vor die Tür geworfen, da ich es die letzten Male immer fand, drohte ich dem Fahrer damit, dass bei erneuter Fälschung meiner Unterschrift käme es zu einer Anzeige. Jedoch tat er es auch diesmal wieder, nur diesmal steckte er sich mein Paket gleich mit ein. Also Geld weg, Paket weg, der Kundenservice bei DPD ist ein großer Witz, die nette Frau am Telefon machte mich noch blöd an und schickte mir dann die gefälschte Unterschrift, darauf beruhend war das Gespräch für die nette Dame beendet. Ich als Kunde musste nun Anzeige erstellen und das Unternehmen zusätzlich auf Schadensersatz verklagen. Ich habe für mich beschlossen die Dienste von DPD niemals mehr in Anspruch zu nehmen und Rate auch jedem davon ab.

  14. Ich kann meiner Vorrednerin, Frau Alexandra Bruckmann, nur zustimmen!!
    Seit 11 Monaten bin ich, durch einen Motorradunfall, an Rollstuhl und Gehhilfen gebunden. Dadurch bin ich auf zuverlässige und pünktliche Lieferungen angewiesen.

    Mit DPD ist das ein unerfüllbarer Anspruch.

    Auch aktuell warte ich wieder auf ein Paket was angeblich bereits zweimal versucht wurde zuzustellen und ich nicht angetroffen wurde! Das ist eine bodenlose FRECHHEIT bei der es einem den Atem verschlägt.

    Man ist ab Morgens 5:30Uhr wach um die regelmäßigen Medikamente einzunehmen, die Nachbarin klingelt und bittet um Rat, der DHL Bote klingelt gegen 11Uhr und bringt mir ein Paket hoch an meine Wohnungstür, kurz darauf klingelt der REWE Lieferdienst um mir die Lebensmittel zu bringen, gegen 14Uhr klingelt ein Hausbewohner dessen Paket ich kurz zuvor von DHL entgegen genommen habe, 15:30Uhr klingelt ein Freund der mir in der Wohnung behilflich ist!

    Das alles hat sich heute abgespielt …. nur der DPD Bote hat mich 11:33Uhr nicht angetroffen!!

    Das was sich DPD leistet ist nicht in Worte zu fassen und an Inkompetenz nicht zu überbieten!!

    Diese Erfahrungen habe ich mit DPD seit der ersten Bestellung die über das Unternehmen versandt wurde. Und seitdem schreibe ich bei jeder Bestellung die Bitte nicht per DPD auszuliefern! Nur leider haben einige Anbieter Verträge mit DPD wodurch sich oft wenig Alternativen bieten.

    Sicher gabs auch mit anderen Lieferdiensten Kritikpunkte… aber das konnte immer engagiert, zur Zufriedenheit der Beteiligten gelöst und hinterher sogar Lobenswert abgewickelt werden konnte.

    Bei DPD ?? …. Keine Spur davon !!

  15. Die Kommentare sagen alles, das ist ein Skandal hoch sechs. Seit einer Woche warte ich auf Teile von einem Autoteileversender. Nachdem ich herausgefunden habe, dass die Lieferant die Adresse kannabalisiert hatte (kaufe seit Jahren dort) hat der Zusteller von DPD heute erstmals ein Paket zugestellt, aber nur deshalb weil ich den Mitarbeiter direkt empfangen habe. Der sprach kein Wort deutsch. Die anderen Pakete (2) fehlen immer noch. Da wird überall von Digitalisierung 4.0 geredet, das ist doch der totale Schwachsinn Herr Boris Winkelmann. Schämen Sie sich, Sie sind schlussendlich verantwortlich für diesen Wahnsinn. An alle die das lesen, Boykott all diesen Schwachsinnsunternehmen. Schlechtes Image weiter verbreiten, das ist das Einzige was gegen diese Idioten hilft, nur Ausbeutung und Abzocke, ist es es das was wir wollen?

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