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Wöchentliche mobile Internetnutzung deutlich gestiegen

Sechs von zehn Bundesbürgern und damit rund 42 Millionen Deutsche besitzen internetfähige Mobiltelefone, wie aus einer Untersuchung der Fachgruppe Mobile und des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervorgeht. 44 Prozent der Deutschen (31 Millionen) geben sogar an, im Besitz eines modernen Smartphones zu sein. Jede Woche gehen 13,7 Millionen Personen (19 Prozent) über ihr internetfähiges Mobiltelefon online. Bereits 8,2 Millionen Deutsche (12 Prozent) greifen über Tablets auf Online-Inhalte zu.

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Als Grundlage für die Zahlen gibt der BVDW eine repräsentative Befragung des IAB Europe unter mehr als tausend Personen über 16 Jahre in Deutschland an. In der deutschen Bevölkerung sind die modernen Endgeräte vorwiegend bei Männern beliebt, doch auch immer mehr Frauen schätzen sie zur Kommunikation. Bei der Nutzung nach der Altersverteilung liegen die jüngeren Jahrgänge der 16- bis 24-Jährigen vorne, gefolgt von den 35- bis 44-Jährigen. Dabei geben bereits 13,7 Millionen Deutsche (19 Prozent der Bundesbürger) an, diese Endgeräte mindestens jede Woche für den Zugang zum Internet zu verwenden. Damit hat sich die wöchentliche Internetnutzung innerhalb der letzten zwei Jahre mit einem Zuwachs in Höhe von 117 Prozent mehr als verdoppelt. Die internetbasierte Nutzung der Mobiltelefone ist besonders bei Männern und in der Altersklasse der 16- bis 34-Jährigen beliebt.

Immer mehr Deutsche surfen per Tablet

Mehr als jeder zehnte Deutsche und damit 8,2 Millionen Bundesbürger gehen über ein Tablet ins Mobile Internet. Bei dieser Nutzung liegen die Altersklassen der 16- bis 24-Jährigen und 35- bis 44-Jährigen vorne. Die Mediennutzung der Tablets verhält sich im Geschlechtervergleich sehr ausgewogen. Im Durchschnitt surfen die Deutschen pro Woche bis zu acht Stunden im mobilen Datennetz. Die Besitzer von Tablets sind im Hinblick auf die crossmediale Mediennutzung sogar eher dazu bereit, auf andere Medien und Inhalte parallel zuzugreifen. Zwar surft nur etwa jeder zehnte Bundesbürger parallel zum Fernsehen mit dem Smartphone (neun Prozent) oder Tablet (sieben Prozent) im Internet, jedoch gibt bereits mehr als die Hälfte aller Tabletnutzer (52 Prozent) an, den Fernseher nur eingeschaltet zu haben, während sie mit ihrem Tablet im Mobile Internet surfen. 31 Prozent der Besitzer von Tablets konzentrieren sich wiederum ausschließlich auf dieses eine mobile Endgerät, ohne andere Medien parallel zu nutzen.

Briten und Iren bei der Nutzung führend

Obwohl die Internetnutzung mittels mobiler Endgeräte in Deutschland im Vergleich zu früheren Erhebungszeitpunkten hoch ist, wird sie an Intensität in anderen europäischen Ländern übertroffen. Eine Grafik des Statistik-Informationsportals „Statista“ zeigt den Anteil des Webseiten-Traffics von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten in mehreren Ländern. Die Zahlen basieren auf einer Analyse des Unternehmens Comscore, das im Juni 2012 das Surfverhalten von Europäern untersucht hat. Deutlicher Spitzenreiter ist Großbritannien, wo mobile Geräte bereits 16,4 Prozent des Webseiten-Traffics ausmachen. In Frankreich und Italien wird dagegen noch weniger mobil gesurft als in Deutschland.

Abbildung: Die Statista-Grafik zeigt den Anteil des Webseiten-Traffics von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten in ausgewählten europäischen Ländern.

Hochwertige Inhalte anbieten

Oliver von Wersch (G+J Electronic Media Sales), Leiter der Unit Mobile Advertising (MAC) der Fachgruppe Mobile im BVDW, sieht im mobilen Internet einen sehr relevanten Medienkanal. Er betont: „Für das gesamte Wachstum von Mobile wird die Schaffung von weiteren Nutzungsanreizen immer wichtiger. Sowohl qualitativ hochwertige Inhalte als auch einfache und günstige mobile Datentarife helfen, dass die Menschen das Mobile Internet noch stärker nutzen werden.“ Durch die steigende Akzeptanz in der Bevölkerung werde das Medium Mobile auch als Werbekanal weiter eine steigende Bedeutung erfahren und somit eine nachhaltige Wirkung auf die Wertschöpfungskette entfalten.

Fotos und Videos gelten als beliebteste Nutzungsszenarien

Mehr als 83 Prozent der Besitzer internetfähiger Mobiltelefone geben an, Fotos zu machen und Videos aufzuzeichnen. Bei Besitzern von Smartphones liegt dieses Nutzungsszenario mit 87 Prozent an der Spitze. Zwei von drei der Besitzer internetfähiger Mobiltelefone (66 Prozent) senden diese Daten an andere Kontakte oder teilen die Bilder und Videos über das Mobile Internet. Noch intensiver werden Smartphones dazu genutzt (73 Prozent). Damit gelten Fotos und Videos als die beliebtesten Nutzungsszenarien der Deutschen im Mobile Internet. Zugleich nutzen Besitzer von Smartphones die verschiedenen Anwendungen und Nutzungsszenarien deutlich stärker als Besitzer internetfähiger Mobiltelefone.

E-Mails zu senden oder zu empfangen spielt demnach für sechs von zehn Besitzern eines internetfähigen Mobiltelefons (63 Prozent) und für drei Viertel der Smartphone-Besitzer (74 Prozent) eine Rolle. Zu den weiteren beliebten Nutzungsszenarien der Bundesbürger zählen Musik zu hören oder herunterzuladen, der Austausch mit Freunden und Kontakten über private Social Networks, Spiele zu spielen oder die Suche nach Informationen über das Mobile Internet.

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