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Wirkungen von Marketing-Maßnahmen wenigen Online-Händlern bewusst

Händler nutzen bereits viele Möglichkeiten, um Kunden auf ihren Online-Shop aufmerksam zu machen. Jedoch kann nur die Hälfte der Online-Händler darüber Auskunft geben, ob sich diese Maßnahmen wirklich lohnen. Das ergab die Studie „E-Commerce in Deutschland“, die Ibi Research an der Universität Regensburg durchführte.

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Demnach setzen drei Viertel der rund 700 befragten Online-Händler auf Suchmaschinenoptimierung, um Besucher in ihren Web-Shop zu locken. Über die Hälfte schalte auch Suchmaschinenwerbung und informiere per Newsletter über die angebotenen Produkte. Da diese Maßnahmen teilweise erhebliche Kosten verursachen, gebe jeder vierte Händler für Marketing-Aktivitäten mehr als 10.000 Euro pro Jahr aus. Die größten Kostenblöcke seien Suchmaschinenwerbung und Zeitungsanzeigen.

Der Erfolg der Investitionen bleibe vielen Online-Händlern aber verborgen. Denn nur 40 Prozent der Befragten wüßten, wie viele Besucher eine Kampagne generiert hat. Lediglich 36 Prozent der Unternehmen, die einen Newsletter versenden, kennen die entsprechende Öffnungsrate. „Es überrascht, dass so wenige Händler sich mit der Wirkung ihrer Marketing-Maßnahmen auseinandersetzen“, sagt Dr. Ernst Stahl von Ibi Research, „insbesondere, da Online-Händler mithilfe von Web-Controlling-Tools sehr leicht feststellen können, wie gut beispielsweise die Marketing-Aktionen bei ihren Kunden ankommen“. Ein Viertel der befragten Online-Händler setze gegenwärtig aber überhaupt kein Web-Controlling-Tool ein.

Die Befragung zeige jedoch, dass viele Web-Shop-Betreiber planen, ihre Web-Controlling-Aktivitäten auszubauen. So würden knapp 40 Prozent das Nutzerverhalten künftig regelmäßig analysieren wollen, um Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Annähernd jeder zweite Online-Händler wolle zudem Kundenbefragungen zur Identifizierung von Verbesserungsmöglichkeiten einsetzen.

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