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Webseiten leasen statt kaufen

Digitale Kommunikation wird immer wichtiger, ist mitunter aber auch mit hohen Investitionen verbunden. Denn Websiten sind nicht nur Kommunikation, sondern haben Einfluss auf den Vertrieb oder sogar auf ganze Geschäftsmodelle. Die Anforderungen an Webseiten, Intranet, Redaktionssysteme und Technologien sind entsprechend komplex: Zielgruppen werden ständig vielschichtiger und sind in immer mehr Märkten zu finden, Kunden müssen weltweit schnell und verbindlich informiert und zugleich von einer Marke begeistert werden, Partner und Mitarbeiter vor Ort wollen mit aktuellen, flexiblen und leicht verständlichen Systemen und Vorlagen arbeiten, interne Abläufe sollen erleichtert und optimiert werden.

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An diesem Punkt stehen mittelständische Unternehmen, Multimarkengruppen und auch Konzerne vor einem Dilemma: Um im globalisierten Wettbewerb bestehen zu können und zukunftsfähig zu bleiben, müssen sie in ihre digitale Kommunikation investieren. Gerade in Krisenzeiten mit gekürzten Werbebudgets fällt es jedoch vielen Unternehmen schwer, diese schnell mit Kosten im sechsstelligen Bereich verbundene Investition zu tätigen. Die Düsseldorfer Webagentur Digital District hat daher ein Modell ersonnen, was man sonst eher von Fahrzeugflotten oder Maschinenparks kennt: Unternehmen können digitale Kommunikationslösungen wie beispielsweise Webseiten leasen.

„Mit der Leasingoption ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für Unternehmen, in die eigene digitale Kommunikation zu investieren“, erklärt Aleksandar Stojanovic, Managing Director der Leadagentur für digitale Strategien Digital District. Denn das von Digital District in Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse Düsseldorf aufgelegte Leasingmodell bringt enorme finanzielle und qualitative Vorteile mit sich. So wird beim Leasing digital kein Eigenkapital gebunden, die Kreditlinie bleibt bestehen, die Liquidität wird aufrechterhalten und auch die monatliche finanzielle Belastung ist überschaubar. Zudem werden steuerrechtliche Risiken durch eine korrekte Bilanzierung ausgeschaltet. Die sonst oft vorgenommene Verbuchung in den Marketingjahresetats ist steuerrechtlich nicht korrekt, da es sich bilanziell nicht um Werbeausgaben, sondern um eine Infrastrukturinvestition in das immaterielle Anlagevermögen handelt. Aber vor allem werden komplexe Projekte nicht aus Kostengründen verschoben oder halbherzig umgesetzt, die Marke wird optimal in die digitale Welt übertragen. In einer beispielhaften Rechnung kann ein global ausgerichtetes, digitales Kommunikationsprojekt mit einem Rahmen von 150 000 Euro über einen Zeitraum von 36 Monaten auf eine monatliche Leasingrate von zirka 4 500 Euro gerechnet werden.

So ungewöhnlich wie die Lösung ist, ist auch die Agentur: Es gibt keinen einzigen Mitarbeiter, der operativ programmiert, denn die Kernkompetenz von Digital District liegt in der Entwicklung von übergreifenden digitalen Strategien, wobei insbesondere die Informationsarchitektur, Experience Design und Systemarchitektur einen Schwerpunkt bilden. Dabei orientiert sich der Dienstleister nicht in erster Linie an technischen Möglichkeiten oder Designwünschen, sondern an den unternehmerischen Zielsetzungen. „Gemeinsam mit unseren Kunden vergessen wir für einige Wochen die Server und das Screendesign und hinterfragen die wahren Ziele und Anforderungen“, beschreibt Stojanovic den Austausch mit seinen Auftraggebern. Diesem Architekturkonzept folgend verantwortet Digital District die Umsetzung von Projekten als Generalunternehmer im Sinne einer integrativen Bauleitung. Im Jahr 2009 steuerte das Unternehmen so nach eigenen Angaben ein Projektvolumen von rund sieben Millionen Euro. Kunden sind mittelständische Hidden-Champions und international agierende Konzerne wie Lanxess, MAN Group, E-Plus, Volkswagen, Ferrostaal oder Fressnapf. Und auch das ist nicht selbstverständlich: Der Dienstleister ist seit 2006 ISO-9001-zertifiziert.

www.digitaldistrict.de

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