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VPRT-Prognose 2016: Leichter Zuwachs in TV und Radio, starkes Wachstum non-linearer Angebote

Parallel zum Zentralverband Deutscher Werbewirtschaft hat auch der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) seine Frühjahrsprognose für 2016 abgegeben. Die Botschaft: Audiovisuelle Medien gewinnen an Bedeutung für Werbungtreibende

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So prognostiziert der Verband für das Jahr 2016 insgesamt Umsatzzuwächse von drei bis vier Prozent auf rund 5,7 Milliarden Euro. Das sind etwa 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.  Der Werbemarktanteil soll  um zwei Prozent auf 38 Prozent steigen.

Fernsehen und Radio legen weiter leicht zu

Die Netto-Werbeumsätze des Fernsehens in Deutschland werden laut VPRT-Prognose 2016 um zwei bis drei Prozent auf über 4,5 Milliarden Euro ansteigen, der Marktanteil von 29 auf mehr als 30 Prozent. Hinzu kommen die Netto-Werbeumsätze im Bereich Instream-Videowerbung, für die ein Wachstum in 2016 um 25 bis 30 Prozent auf über 400 Millionen Euro prognostiziert wird. Gegenüber dem Vorjahr werden demnach voraussichtlich nochmals rund 200 Millionen Euro zusätzlich in TV- und Videowerbung investiert und die Umsätze aus Bewegtbildwerbung werden insgesamt um vor bis fünf Prozent auf knapp fünf Milliarden Euro ansteigen. Auch die Werbeumsätze im Radio sollen leicht zulegen:  Um ein bis zwei Prozent auf über 750 Millionen Euro, 2015v waren es 743 Millionen. Damit wird für die Radiowerbung in Deutschland ein Marktanteilsgewinn von etwa fünf Prozent erwartet.

Non-lineare, interaktive Medienformen wachsen besonders stark

Zusätzlich prognostiziert der Verband auf vergleichsweise niedriger Basis einen Anstieg der Netto-Werbeumsätze im Segment der Instream-Audiowerbung 2016 von 40 bis 50 Prozent auf erstmals über 20 Millionen Euro.

Frank Giersberg, Mitglied der Geschäftsleitung und für den Bereich Markt- und Geschäftsentwicklung im VPRT verantwortlich, kommentiert die Zahlen: „Hohe Reichweiten werden immer wertvoller, daher investiert die Wirtschaft verstärkt in Radio und TV. Gleichzeitig investieren die Medien mehr denn je in neue Inhalte, Angebots- und Werbeformen. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen, so dass die Bedeutung der Branche für den Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt weiter steigt.“

Für die Jahre 2017-2021 rechnet der VPRT in seiner Trendprognose mit einer weiter steigenden Nachfrage nach audiovisuellen Medieninhalten sowie nach audiovisuellen Werbemöglichkeiten. Dabei wird für die linearen Angebote eine stabile Entwicklung erwartet, während für nonlineare und interaktiv verbreitete Inhalte (Video-on-Demand, Audio-on-Demand, Smart Radio, Smart TV oder Virtual Reality) eine hohe Wachstums- und Innovationsdynamik prognostiziert wird. Die VPRT-Frühjahrsprognose zum Werbemarkt 2016 basiert auf Unternehmensbefragungen und Experteninterviews.

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