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Von Liniendiagramm bis Streudiagramm: So wichtig sind aussagekräftige Visualisierungen

Visualisierungen müssen den Leser ansprechen

Ein Bild sagt mehr als 1000 Zahlen: Es ist aufwändig, aus einer Excel-Tabelle herauszulesen, ob eine Marketing-Kampagne gut gelaufen ist. Wesentlich effizienter geht das mit einer Visualisierung der entsprechenden Daten. Über Farben, Balken, Kurven oder Landkarten kann das menschliche Auge Mengen, Trends und Zusammenhänge schneller erfassen. Ein klarer Mehrwert für Marketing-Manager.

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Marketing bedeutet auch immer, den Erfolg von Kampagnen zu messen, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, künftige Werbemaßnahmen abzuleiten und die Ergebnisse dem Management vorzulegen. Darüber hinaus wird die Marketing-Welt immer komplexer und nutzt ständig neue Kanäle und Kennzahlen. Um relevante Informationen aus den verschiedenen Quellen zeitnah kombinieren und verständlich aufbereiten zu können, braucht man interaktive Visualisierungen. Sie ziehen nicht nur die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich und helfen bei der Erklärung komplexer Sachverhalte. Sie bieten auch die Möglichkeit, aus den jeweils aktuellsten Daten neue Erkenntnisse zu gewinnen. Diese Chance erhöht sich, wenn Daten aus vielen verschiedenen Quellen in die Visualisierung einfließen. Von welchen Kampagnen welche Nutzer kommen und wie viele Klicks und Sign-Ups eine Kampagne erzielt hat – solche Fragen lassen sich damit innerhalb kürzester Zeit beantworten.

Neben einfachen Analyseaufgaben – etwa dem Filtern von Ansichten, dem Anpassen von Parametern oder schnellen Berechnungen – ermöglichen es interaktive Visualisierungen, mit den Daten zu „spielen“: Sobald eine Variable verändert wird, verändert sich auch die Grafik. Vor allem wenn mehrere User mit denselben Datensätzen arbeiten, kommen häufig Fragen zu den dargestellten Fakten auf. Diese lassen sich durch die gemeinsame Interaktion mit den Daten beantworten. 

Die wichtigsten Schritte zur aussagekräftigen Visualisierung

Damit Ihre Visualisierung aussagekräftig und gut verständlich ist, müssen Sie ein paar wichtige Entscheidungen im Vorfeld treffen und bestimmte Aspekte beachten:

1. Die grundlegende Fragestellung festlegen

Welchem Zweck soll die Grafik dienen? Gehen Sie selektiv vor und fragen Sie sich: Wer ist die Zielgruppe? Welche Fragen bestehen in der Zielgruppe? Zu welchen weiteren Fragen regt die Grafik an? Welche Konversationen ergeben sich daraus? Es geht darum, dass die Nutzer ihre Zeit sinnvoll mit der Visualisierung nutzen.

2. Keep it simple

Der größte Fehler beim Erstellen von Visualisierungen: Die Grafik enthält zu viele Informationen. Treffen Sie eine strikte Auswahl und wählen Sie für Ihre Visualisierung nur die wirklich relevanten Kennzahlen. Ist Ihr Unternehmen zum Beispiel auf Expansionskurs und auf neue Kunden angewiesen, hat vor allem die Neukundenrate Relevanz. Hat es viele beziehungsweise sehr ernstzunehmende Wettbewerber, nehmen Sie deren Marktanteile auf. Entscheidend ist, dass Sie die Grafik nicht überfrachten. Auch zu viele Farben und Formen können das Verständnis behindern.

3. Daten aus allen relevanten Quellen abrufen

Die Kombination von Daten aus verschiedenen Quellen verschafft Ihnen einen besseren Einblick ins Thema und erhöht und beschleunigt auf diese Weise den Erkenntnisgewinn. Reichern Sie beispielsweise Ihre Kundendaten mit öffentlich zugänglichen demographischen Daten an, können Sie womöglich bestimmte Entwicklungen besser vorhersagen und entsprechend aktiv werden, anstatt nur zu reagieren.

4. Aktualität der Daten sicherstellen

Achten Sie darauf, dass die Datenbasis der Visualisierung aktuell ist und dass sich die ausgewählten Kennzahlen auf zeitnahe geschäftliche Herausforderungen beziehen. Es gibt Lösungen, in denen sich eine Visualisierung einmal erstellen und dann auf Ihre jeweils aktuellen Daten – oder Daten eines gewünschten Zeitraums – anwenden lässt. Das spart mühsame, sich stets wiederholende Kleinarbeit, beschleunigt den Berichtzyklus und setzt Kräfte für wirklich wichtige Aufgaben frei.

5. Den passenden Diagrammtyp wählen

Die Art der Grafik hängt davon ab, was Sie wie analysieren wollen. Zum Verfolgen eines Trends über einen gewissen Zeitraum etwa eignen sich Linien-, Flächen- und Balkendiagramme, bei denen die Zeit auf der X-Achse und die Kennzahl auf der Y-Achse liegen.

Die gängigsten Diagrammtypen und ihre Anwendungsszenarien

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