Suche

Werbeanzeige

Top-Thema: Volkswagen kann endlich Schlussstrich in den USA ziehen

Diese Woche hat Donald Trump seine Rede von Reese Witherspoon aus dem Film "Natürlich blond" geklaut und die Deutsche Bank hat zur Hauptversammlung geladen, in der die Fetzen flogen. Unsere Themen im Wochenrückblick sind nun aber diese: Facebook muss Strafe wegen WhatsApp zahlen, Warren Buffett zeigt wieder großes Interesse an Apple-Aktien, Volkswagens legt juristischen Endspurt ein und die Fachjournalistin des Jahres kommt aus unserem Hause.

Werbeanzeige

Der Schlussstrich der Woche: Volkswagen

Volkswagen und der Dieselskandal scheint bald zu Ende zu sein: Zumindest juristisch hat das Unternehmen in den USA eine weitere wichtige Hürde genommen. Denn der zuständige Richter Charles Breyer hat dem Vergleich für rund 80.000 Fahrzeuge mit Sechszylinder-Dieselmotor zugestimmt.

So kann VW nun allen Kunden in den USA eine Lösung anbieten, heißt es in Wolfsburg. Natürlich kostet diese Einigung den Konzern mehr als 1,2 Milliarden Dollar, umgerechnet 1,1 Milliarden Euro, für Rückkäufe und Umrüstungen von Drei-Liter-Dieseln sowie Entschädigungen. Mehr zum Thema lesen Sie beim Handelsblatt.


Die Gewinnerin der Woche: asw-Autorin Julia Wadhawan

Für herausragende journalistische Leistungen wurde gestern der „Karl Theodor Vogel Preis der Deutschen Fachpresse – Fachjournalist des Jahres“ verliehen. Den ersten Preis mit einer Dotierung von 7.500 Euro erhielt Julia Wadhawan für ihren Beitrag „Kein Wert für alle“, erschienen in der absatzwirtschaft (Meedia GmbH & Co. KG). Der zweite Preis (5.000 Euro) ging an Anja Sturm für den Artikel „Im Körper eines Audi A7“ in der Zeitschrift HORIZONT (dfv Mediengruppe). Für seinen Beitrag „Erst mal Danke“ im handelsjournal (planet c GmbH) wurde Martin Jahrfeld der dritte Preis (2.500 Euro) zuerkannt. Mit dem Preis zeichnet die Deutsche Fachpresse gemeinsam mit der Karl Theodor Vogel Stiftung (Würzburg) seit 2005 fachjournalistische Beiträge aus, die aktuelle Fach- und Branchenthemen hervorragend recherchiert sowie beispielhaft sprachlich, stilistisch und visuell mit hohem Leser- und Branchennutzen darstellen. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Journalisten-Award wird jährlich auf dem Kongress der Deutschen Fachpresse verliehen.


Die Geldanlage der Woche: Warren Buffet

Er ist kein Freund von Technikunternehmen und trotzdem hat er es anscheinend wieder getan: Warren Buffett scheint immer noch Aktien von Apple zu kaufen. Bei diesem Unternehmen macht der Starinvestor wohl eine Ausnahme. Auf die Frage, ob er inzwischen aufgehört habe, Aktien von Apple zu kaufen, antwortete der Starinvestor vor wenigen Tagen im US-Sender CNBC: „Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.“ Kurz danach schoss die Apple-Aktie nach oben, der Börsenwert des Unternehmens sprang erstmals über die Marke von 800 Milliarden Dollar. Mittlerweile hat Buffett seine Beteiligung an Apple verdoppelt. Der zweitreichste Mann laut Forbes-Liste kann es sich auch leisten in das Apple-Imperium zu investieren. So ist der iPhone-Hersteller für Buffett eine sichere Bank, sein Vermögen weiter anzuhäufen. Der Konzern glänzt so gut wie jede Woche mit Kursgewinnen: „Das ist ein sehr, sehr, sehr wertvolles Produkt für Menschen, die ihr Leben darum aufbauen. Und das gilt für 8- und 80-Jährige“, schwärmte Buffett vor wenigen Tagen bei CNBC über das iPhone.


Der Skandal der Woche: WhatsApp

110 Millionen Euro Strafe: Das muss Facebook nun zahlen. Die EU-Kommission hat gegen Facebook diese Summer verhängt, weil das US-Unternehmen bei der Übernahme von WhatsApp irreführende Angaben gemacht haben soll. Dies teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Facebook hatte nach Angaben der Kommission bei der Anmeldung der Übernahme des Messenger-Dienstes 2014 erklärt, dass es nicht zuverlässig möglich sein werde, einen automatischen Datenabgleich zwischen den Benutzerkonten beider Dienste einzurichten. Im August 2016 hatte Facebook jedoch angekündigt, künftig die Telefonnummern von WhatsApp-Nutzern mit Facebook-Profilen zu verknüpfen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 

Kommunikation

Terror in Barcelona: So trauern Sportler, Politiker und Prominente im Social Web

Die Welt blickt nach dem Terroranschlag von Barcelona in die katalanische Hauptstadt. Ein Lieferwagen war am Nachmittag auf der Flaniermeile Las Ramblas in die Menschenmenge gerast – 12 Menschen kamen dabei ums Leben, mindestens 80 sind verletzt. In den sozialen Medien bekundeten zahlreiche Prominente und Politiker rund um die Welt ihre Anteilnahme. Vor allem Fußballer drückten ihre Solidarisierung mit der Stadt des vierfachen Champions League-Siegers in zahlreichen Tweets aus. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

„Air Berlin wächst wieder“: Die Katastrophenkommunikation der Airline vor der Pleite

Air Berlin in der Krise: Die verlustreiche Gesellschaft musste diese Woche Insolvenz anmelden,…

Wechsel des DFB-Sponsoringpartners: Warum Volkswagen noch nicht zum DFB passt

Nach 45 Jahren Partnerschaft zwischen dem Deutschen Fußballbund und Mercedes-Benz und fünf gewonnenen…

Facebook bringt Kleinanzeigen-Plattform Marketplace nach Deutschland

Facebook wird auch in Deutschland ein Stück mehr zum Konkurrenten für Ebay und…

Werbeanzeige

Werbeanzeige