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Top-Studie: 85 Prozent wollen vertrauenswürdigen Umgang mit ihren Daten in Shopping-Apps

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

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Top 1: Nutzer erwarten bei Shopping-Apps hohen Datenschutz

Die Anzahl neu installierter und regelmäßig genutzter Apps ist in Deutschland relativ gering. Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Kantar Emnid zeigt, dass 19 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer im vergangenen Jahr gar keine App, und 20 Prozent nur eine bis zwei Apps heruntergeladen haben. 27 Prozent der Studienteilnehmer nutzen nur zwischen fünf bis neun Apps regelmäßig, lediglich fünf Prozent nutzen 20 oder mehr Apps. An erster Stelle bei Shopping-Apps steht für die Befragten der Datenschutz: Für 85 Prozent hat der vertrauenswürdige Umgang mit ihren Daten die oberste Priorität. Danach folgt die Möglichkeit, die Shopping-App im Alltag regelmäßig nutzen zu können (34 Prozent). Die Nutzer wollen keine seltenen Speziallösungen. Im Markenranking von Shopping-Apps liegen Amazon (20 Prozent) und eBay (elf Prozent) vor Payback (sechs Prozent).

„Unsere Studie zeigt, dass Apps am besten eine Vielzahl von Services enthalten sollten. Für 30 Prozent der Befragten ist es sogar wichtig, dass eine App bei mehreren Unternehmen und Marken einsetzbar ist“, so Jörg Erren von Kantar Emnid. „29 Prozent der Befragten wünschen sich eine Zahlungsoption in Shopping-Apps. Weitere wichtige Aspekte für Shopping-App Nutzer sind Rabatte und Coupons und dadurch Ersparnisse bei ihren Einkäufen. 18 Prozent wünschen sich durch die App automatische Angebote der von ihnen am meisten genutzten Geschäfte“, so Erren. Vier von zehn Smartphone Besitzern können sich laut Studie einen völligen Verzicht auf Bargeld und Kartenzahlung grundsätzlich nicht vorstellen. Mehr als ein Viertel rechnet auf der anderen Seite damit, dass bereits in ein bis zehn Jahren nur noch online oder mobil bezahlt werden wird.

Zur Studie: Kantar Emnid befragte telefonisch 1.024 Studienteilnehmer im Auftrag der Payback GmbH repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung ab 18 Jahren und somit auch konkret zur Payback App. Ein Drittel der App User nutzt diese mindestens einmal wöchentlich. 

Top 2: Kundenservice bleibt der Hotspot für Künstliche Intelligenz

Das Bonner Start-up LeanIX hat in Zusammenarbeit mit „Rethink! IT Europe“, der führenden IT-Veranstaltung in ganz Europa, eine Studie zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz veröffentlicht. An der Befragung nahmen über 140 hochrangige CIOs und IT-Entscheider führender europäischer Firmen teil. Ziel war es eine aussagekräftige Antwort auf die Fragen zu bekommen, inwieweit Künstliche Intelligenz (KI) bereits in der alltäglichen Praxis adaptiert und angewendet wird, ob Unternehmen die Einführung von KI planen und welche Hürden bei der Implementierung gemeistert werden müssen. „Künstliche Intelligenz könnte das Beste sein, was der Menschheit jemals widerfahren ist – oder das Schlimmste“, so die Auffassung des renommierten Wissenschaftlers Stephen Hawking.

So verwenden 33 Prozent der befragten Unternehmen derzeit keine KI-Technologie und planen auch keine Implementierung. Genauso viele Befragte gaben an, mit den Planungen begonnen zu haben und auch erste KI-Prototypen getestet zu haben. Weitere 23 Prozent planen und 11 Prozent nutzen sogar derzeit schon Künstliche Intelligenz. Dies zeigt, dass fast zwei Drittel der Studienteilnehmer den Einsatz von KI befürworten. Darüber hinaus wollen über 70 Prozent die Nutzung von KI in diesem Jahr sogar noch intensivieren.

Warum planen also ein Drittel der führenden europäischen Unternehmen zukünftig nicht mit KI? Die Studie identifiziert die größten Hindernisse für die Einführung von KI-Technologie als mangelndes Wissen oder fehlende Experten (41 Prozent), Komplexität des Themas (28 Prozent), festgefahrene interne Abläufe (21 Prozent) und bremsende Prozesse (drei Prozent). Die Unternehmen, die bereits KI implementiert haben, haben sich dabei vor allem auf sechs Kernbereiche fokussiert und planen weitere Intensivierungen. So haben 30 Prozent der befragten Firmen Künstliche Intelligenz vor allem im Bereich des Kundenservice angewandt. 37 Prozent planen in absehbarer Zukunft genau in diesem Bereich KI-Technologie zu implementieren. Erstaunlich: Nur 7 Prozent nutzen KI für ihre Sales-Abteilung. Allerdings planen 15 Prozent der Unternehmen dies kurzfristig zu ändern. Insgesamt stehen 82 Prozent der Befragten dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz positiv gegenüber und haben zum Teil KI schon in den Geschäftsabläufen implementiert, um die Prozesse zu optimieren. Lediglich 14 Prozent befürchten großen und unkontrollierbaren Schaden durch den Einsatz von KI.

Top 3: Internet-Autokauf geht weiter

Die Neuwagenzulassungen haben zuletzt kräftig angezogen, wozu nicht zuletzt der Privatmarkt beigetragen hat. Laut dem aktuellen Verbraucherindex der Creditplus-Bank wird diese Entwicklung weiter anhalten. Das Kaufklima der deutschen Verbraucher hat sich der Studie zufolge weiter verbessert. 17 Prozent der Befragten sind derzeit bereit, Geld auszugeben – und haben auch die finanziellen Ressourcen dazu. Vor einem halben Jahr waren nur 14 Prozent der Konsumenten dieser Gruppe zuzuordnen. Allerdings haben die Deutschen viele Möglichkeiten, ihr Geld auszugeben. Hoch im Kurs stehen dabei für 35 Prozent neue Möbel, teure Reisen (28 Prozent) oder auch Elektrogeräte (26 Prozent). Doch auch mit einem neuen Auto – immerhin für viele die zweitteuerste Anschaffung nach einer Immobilie – beschäftigen sich immerhin noch 14 Prozent der Befragten. Für zwei Drittel der Befragten geht es zunächst beim Autokauf um eine Neuanschaffung. Die Absicht, einen Gebrauchtwagen zu erwerben, haben in der Gruppe der Autokaufwilligen nur 32 Prozent.  Die Autokaufwilligen sind bereit, für den Autokauf viel Geld hinzulegen. 58 Prozent der Befragten rechnen mit mindestens 12.500 Euro Anschaffungskosten. Davon ist jeweils rund ein Drittel bereits, zwischen 25.000 Euro bis 37.500 Euro beziehungsweise sogar über 37.500 Euro auszugeben. Fast die Hälfte, nämlich 46 Prozent, kann sich vorstellen Anschaffungen über einen Kredit zu finanzieren. Die größte Bereitschaft zeigen dazu Konsumenten mit einem mittleren monatlichen Haushaltsnetto-Einkommen zwischen 1.500 und 3.500 Euro. Dennoch könnte dem stationären Handel der Kunde durch die Lappen gehen. Auch die Creditplus-Umfrage macht deutlich, dass der Trend zum Internetkauf weitergeht.

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