Werbeanzeige

Rund 100 Millionen Euro fließen in mobile Werbung

Mobile Werbung wird für Unternehmen ein immer wichtigerer Wirtschafts- und Wettbewerbsfaktor. Die Unit Mobile Advertising (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) belegt dies mit aktuellen Zahlen. Laut ihrem „Mobile-Report 2013/01“ wird für das laufende Jahr ein Marktwachstum um 70 Prozent mit Bruttowerbeinvestitionen in Höhe von 105 Millionen Euro erwartet. Die MAC-Statistik basiert auf den monatlichen Nielsen-Meldungen zu mobilen Werbekampagnen von neun führenden Vermarktern.

Werbeanzeige

„Die Nutzung von Smartphones und Tablets zählt für die Deutschen zu ihrem modernen Lebensgefühl. Diesen Trend erkennen immer mehr Werbetreibende und richten ihre Werbekampagnen gezielt für Mobile aus. Unsere aktuelle Bruttowerbestatistik in Kooperation mit Nielsen belegt eindeutig, dass die Gattung Mobile mit steigenden Wachstumswerten rechnen darf“, sagt Oliver von Wersch (G+J Electronic Media Sales), der die Unit Mobile Advertising im BVDW leitet.

Knapp 62 Millionen Euro Marktvolumen im Vorjahr

Der Markt für Mobile Advertising zeigt für das Jahr 2012 eine dynamische Entwicklung und zeichnet sich weiter durch stark steigende Werbespendings aus. Die Investitionen in Mobile Display Ads und Mobile Apps liegen für 2012 bereits bei 61,8 Millionen Euro (brutto). Für das laufende Jahr 2013 geht die Unit Mobile Advertising erneut von einer deutlichen Zunahme der Werbeumsätze aus und prognostiziert ein Wachstum von 70 Prozent. Dies entspricht einem Bruttowerbeerlös von 105,1 Mio. Euro.

Automobilbranche führt Werbestatistik an

In der Betrachtung der einzelnen Wirtschaftsbereiche zeigt sich für das Gesamtjahr 2012, dass die Kraftfahrzeug-Branche mit 11,7 Millionen Euro am intensivsten in den Mobile-Kanal investiert. Somit sind knapp 18,9 Prozent der mobilen Spendings allein auf diesen Wirtschaftszweig zurückzuführen. Dahinter folgen die Telekommunikationsbranche mit 10,8 Millionen Euro (17,5 Prozent) und Dienstleistungen mit 7,6 Millionen Euro (12,3 Prozent). Im Gesamtjahr 2011 waren diese drei Branchen bereits unter den investitionsstärksten Wirtschaftsbranchen vertreten.

Weitere bedeutsame Branchen für die Gattung Mobile im Jahr 2012 sind Medien (5,4 Millionen Euro), Sonstige (4,9 Millionen Euro) mit karitativen Organisationen, Image- und Rubrikenwerbung sowie Unternehmens- und Firmenwerbung, sowie der Finanzsektor (4,6 Millionen Euro). Aufgrund der Entwicklung im Januar 2013 zeigt sich, dass die Segmente „Ernährung“ und „Getränke“ das digitale Medium Mobile für ihre Werbezwecke entdecken.

Spitzenwerte zum Jahresende

Die werbetreibenden Unternehmen haben im Jahr 2012 ihre Mobile Werbekampagnen besonders intensiv in den Monaten Juni, November und Dezember geschaltet. Am Jahresende wurde bis dato erstmalig der Spitzenwert von 9,4 Millionen Euro erzielt. Die Ausgaben für Januar 2013 liegen traditionsgemäß deutlich unter den Dezemberumsätzen. Dennoch zeigt der Vergleich mit dem Vorjahr, dass allein für diesen Monat eine Steigerung um 111,1 Prozent besteht.

Der „MAC Mobile-Report 2013/01“ liefert detaillierte Marktzahlen und die aktuelle Wirtschaftsprognose für den Mobile Werbemarkt. Das kostenfreie PDF-Dokument ist auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org erhältlich.

Kommunikation

Markenstudie 2016: „Ostmarken waren gestern, heute zählt die Region“

26 Jahre nach der Wiedervereinigung gleichen sich Ost und West immer mehr an, strukturbedingte Unterschiede – wie Kaufkraft, Haushaltsnettoeinkommen oder unterschiedliche Einkaufstage – bleiben bestehen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die AGF führt im Januar (endlich) gemeinsame TV-und-Streaming-Reichweiten ein

Nach jahrelanger Vorarbeit ist es im Januar so weit: Erstmals werden in Deutschland…

Sparkurs bei Air Berlin, Lidl versteht Spaß und Gucci geht neue Wege

Von Air Berlin steckt in den roten Zahlen, jetzt will der Konzern schrumpfen.…

Editorial zur absatzwirtschaft 10/2016: Visionen brauchen Egos und Bedürfnisse

Donald Trump ist unbestritten ein Phänomen. In Sachen Eigenvermarktung macht dem US-Präsidentschaftskandidaten keiner etwas…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige