Suche

Werbeanzeige

Online-Geschäft kann nicht den Gewinn retten

Der deutsche Handelskonzern Karstadt-Quelle AG hat im Geschäftsjahr 2003 ein deutliches Plus im Bereich E-Commerce erreicht. Der Online-Bestellwert steigerte sich im Gegensatz zum Vorjahr um 28 Prozent auf 1,59 Mrd. Euro.

Werbeanzeige

Im Jahr 2002 hatte Karstadt-Quelle einen Bestellwert im Online-Handel von 1,24 Mrd. Euro gemeldet. Der Anteil des Online-Bestellwertes am Gesamtumsatz ist nach Konzernangaben von 7,8 Prozent im Jahr 2002 auf aktuell 10,3 Prozent gesteigert worden. Die Zahl der Zugriffe stieg im Vergleich zum Vorjahr um 51 Prozent. Sie erreichte im Dezember mit 12,8 Mio. einen neuen Spitzenwert und übertraf die Vorjahreszahl von 10,5 Mio. Visits um 23 Prozent.

Dennoch droht Europas größtem Warenhaus- und Versandkonzern offenbar für das abgelaufene Jahr ein operativer Verlust. Die Analysten der Banken sehen das Unternehmen beim Gewinn vor Steuern und Firmenwertabschreibungen unter der Nulllinie, wenn man die außerordentlichen Erträge außen vor läßt. Während die Commerzbank ein Minus von 40 Mill. Euro erwartet, prognostiziert HSBC Trinkaus & Burkhardt einen Fehlbetrag von 28 Mill. Euro. Eine offizielle Bestätigung wird es aber wahrscheinlich erst Ende März geben, wenn der Geschäftsbericht erscheint. Als mögliche Gründe für den Verlust werden Probleme beim Touristikunternehmen Thomas Cook und die Rabattschlachten im Weihnachtsgeschäft gesehen.

Dagegen bereiten die Online-Portale Freude. Quelle.de konnte die Zugriffszahlen im Vergleich zum Vorjahr sogar um 70 Prozent steigern. Die Anzahl der registrierten Nutzer konnte verdoppelt werden. Karstadt.de verzeichnete ein dynamisches Nachfrageplus von über 50 Prozent. Die Seite hat sich nach eigenen Angaben als führender Anbieter im Markt für Musik-Downloads etabliert. Neckermann.de steigerte die Zahl der Visits um mehr als 100 Prozent und erreichte im Dezember 2003 mit 5,5 Mio. Zugriffen einen neuen Besucherrekord.

www.karstadtquelle.de

Kommunikation

Von Hopfenopfern und VOLLakademikern: Die zünftige Twitter-Sause der Wiesnwache zum Oktoberfest

Oans, Zwoa, Twitter: Es gibt wohl keinen staatlichen Stab für Öffentlichkeitsarbeit, der eine bessere Social-Media-Kommunikation betreibt als die Polizei München. Dass die Beamten in Krisensituationen ihr Handwerk meisterlich beherrschen, bewiesen sie bereits beim Amoklauf im Olympia-Zentrum. Sie können aber auch lustig. Während des Oktoberfestes twittert die Wiesnwache über besoffene VOLLakademiker oder liebestolle Hopfenopfer. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Erfolgs-Ranking deutscher Sportler in Amerika: Wer sind die Social-Media-Lieblinge?

Deutschland ist nicht nur bei Autos Export-Weltmeister. Auch immer mehr deutsche Sportler wie…

Rückkehr in den Beauty-Sektor: Tina Müller wird Chefin von Douglas

Gestern sickerte bereits durch, dass Opel seine Marketingchefin Tina Müller verliert. Jetzt ist…

Gefährliches Ungleichgewicht: Warum Marke und Kommunikation nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen

Das Thema Marke kommt heute in vielen Unternehmen zu kurz. Die gelernten Erfolgsmuster…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige