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News-Netzwerk Facebook: Instant Article startet mit Bild und Spiegel Online

Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg vermeldet nach dem Datenskandal sinkendes Wachstum

Facebook ist auf dem Weg zum News-Netzwerk. Mit Facebook Instant Articles sollen Inhalte von Nachrichtenseiten zukünftig direkt in den Newsfeed eingebettet werden. Zum Start von Mark Zuckerbergs Verleger-Projekt sind Deutschlands größte Nachrichtenangebote Bild.de und Spiegel Online dabei. Für das Abtreten ihrer Inhalte dürfen die Verlage dafür das Werbeumfeld selbst vermarkten.

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Darüber hinaus bekommen die Medienhäuser vollen Zugriff auf die Nutzerdaten ihrer Leser. Die US-Amerikaner sicherten den Redaktionen ebenfalls die Hoheit und Verantwortung für die journalistischen Inhalte zu. Spiegel Online und auch die Bild bleiben damit Inhaber allen Contents, laden ihn aber auf die FB-Server hoch. Sollten sich die Tests, wie die Medienhäuser ihren Einstieg bei Instant Article nennen, als erfolgreich erweisen, dürfte dies zukünftig erhebliche Auswirkungen auf die eigene Homepage haben.

Bild.de-Chefredakteur Julian Reichelt erklärt die Kooperation mit Facebook als Innovationsschritt. „Bild muss immer da sein, wo unsere Leser und User sind. Das ist auf Papier so und das ist auch digital so. Fast 30 Millionen Menschen in Deutschland erleben ihren digitalen Alltag auf Facebook.“ Man sei gespannt, Instant Articles auszuprobieren „und gemeinsam mit Facebook Lösungen zu entwickeln, die unsere einzigartigen Inhalte auf dieser Plattform noch schneller, leichter, reibungsloser und aufregender erlebbar machen.“

Gegenüber Horizont erklärt Katharina Borchert, Geschäftsführerin von Spiegel Online: „Wir sind gerne schon in dieser frühen Phase von Instant Articles als Partner mit dabei, um möglichst viel experimentieren und gemeinsam lernen zu können. Wichtig ist dabei, dass wir zum ersten Mal nicht nur die Auswahl der Inhalte, sondern auch deren Vermarktung selbst in der Hand haben.“

Laut einer Springer-Mitteilung soll während der Testphase ein Bezahlmodell für journalistische Inhalte auf Facebook vorangetrieben werden, bei dem die Partner dann eigene Abonnements generieren können. Neben den deutschen Partnern hat Facebook sich auch Partnerschaften mit dem Guardian, der BBC, Buzzfeed und der New York Times gesichert.

 

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