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My little Paris bei den OMR16: Der perfekte Newsletter

Eigentlich ging es Fany Péchiodat nur um Mails mit kleinen Geschichten und Tipps für ihre Freunde. Aus "My little Paris" ist mittlerweile einer der erfolgreichsten Newsletter Frankreichs geworden. Bei den Online Marketing Rockstars spricht sie über ihr Erfolgsrezept

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Eine neue Generation von Newslettern ist geboren: E-Mails, die Geschichten erzählen, statt nur Massen-Informationen zu versenden. Einer dieser Letter, der das am besten beherrscht, ist „My little Paris“. Am Anfang kreierte Gründerin Péchiodat nur einen Letter pro Tag und schickte den an 50 Freunde. Ihre Fangemeinde wuchs innerhalb einer Woche auf 1000 Franzosen an, nach einem Monat hatte sie bereits 10 000 Abonnenten. Heute, rund fünf Jahre später, ist das Unternehmen 65 Millionen Euro wert.

Das Besondere daran: „Wir haben niemals SEO gemacht, ich kenne mich nicht aus in dieser Google-Sprache. Bei uns ging es von Anfang an nur um gute Geschichten und Geheimtipps aus Paris“, erklärt Fanny auf der Online Marketing Rockstars-Bühne.

Das Rezept: Die Kontrolle behalten

Sie wollte ihre Leser mit Design, Inhalt und einer ansprechenden Tonalität erreichen. „Wir haben einfach so geschrieben wie wir wollten und viel Leidenschaft in unsere Texte gelegt“. Doch Leidenschaft bezahlt keine Mieten und da Péchiodat ihren Job gekündigt hatte, musste ihr Newsletter auch Geld abwerfen. Bannerwerbung sollte es aber nicht sein – zumindest keine einfallslosen Klickanzeigen. Also verkaufte sie ihre Werbeplätze an Dior oder Longchamp, aber zu ihren Bedingungen und mit einem passenden Design, welches sie selbst bestimmte. Mittlerweile haben mehr als eine Million Frauen Péchiodats Newsletter abonniert.

Der Weg zur Lifestylebox

Wer nicht in Frankreich oder Paris wohnt, kann sich „My little Paris“ mittlerweile auch per Post nach Hause holen. Péchiodat hat dafür einen Abo-Service ins Leben gerufen, er heißt „My little Box“ und hat mehr als 100 000 Abonnentinnen in Frankreich, Belgien, Großbritannien, Japan, Deutschland und Österreich. Péchiodat nennt sie „Lifestylebox“, weil sie alle Dinge enthält, mit denen sich das Leben noch schöner machen lässt. Im Winter befand sich darin beispielsweise: Nagellack, Tee, Handwärmer, Schminkbeutel, ein Buch und ein Magazin. Natürlich alles märchenhaft verpackt. Unternehmen können mit ihren Beauty-Produkten für sich werben und müssen „My little Paris“ nicht mal etwas dafür bezahlen. Für Péchiodat ist ihr Letter nun ein Unternehmen, das weiterhin wachsen soll, um immer mehr Frauen glücklich zu machen und über Paris zu informieren.

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