Suche

Anzeige

Mehr als 10.000 Jobs gefährdet: Volkswagen muss Sparkurs verschärfen

Gegen Deutschland wird ein Verfahren eingeleitet. Wegen VW's #Dieselgate © Volkswagen AG

Die Wolfsburger Volkswagen AG verschärft den Sparkurs und muss tausende Arbeitsplätze abbauen. Dazu fordere VW-Markenchef Herbert Diess schon für das Jahr 2016 eine Produktivitätssteigerung um 10 Prozent, berichtet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe

Anzeige

Eine genaue Zahl, wie viele Mitarbeiter genau entlassen werden müssten, wird von Diess bislang nicht genannt. Intern ist aber von weit mehr als 10000 gefährdeten Jobs die Rede. Es werde keinesfalls ausreichen, die 7000 Leiharbeitskräfte nicht mehr zu beschäftigen – auch für fest beschäftigte sieht es schlecht aus. Bisher hinge der Arbeitsplatzverlust auch von der Reaktion der Kunden auf den Skandal um manipulierte Abgaswerte ab, heißt es im Konzern. VW hatte angekündigt, VW werde 2018 eine operative Umsatzrendite von 6 Prozent erzielen. Ließe Diess die Dinge allerdings einfach weiterlaufen wie aktuell, fehlten 2018 laut Prognosen der VW-Finanzer acht bis neun Milliarden Euro zu diesem Ziel. Vorstandschef Matthias Müller stütze den Sparkurs deshalb, heißt es in Konzernkreisen.

Effizienzsteigerung in allen Bereichen

Diess will die Effizienz bei VW nach Informationen des manager magazins in allen Bereichen um 10 Prozent erhöhen, in den Werken genauso wie in den anderen Bereichen Verwaltung, Entwicklung oder Vertrieb. Deshalb müsste ab spätestens Frühsommer auch massiv an Arbeitsplätzen gespart werden, berichten VW-Manager. Beginnen werde Diess seine Sparoffensive wahrscheinlich in den Komponentenwerken.

Update: Der Deutschen Presse-Agentur sagte ein Sprecher: „Entlassungen sind auch im Hinblick auf die Stammbelegschaft in Baunatal derzeit kein Thema.“ Zuvor hatteVolkswagen Medienberichte dementiert, nach denen der verschärfte Sparkurs des Autobauers mehr als 10 000 Arbeitsplätze gefährde.

Kommunikation

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark Zuckerberg befindet sich seit Monaten trotzdem in Büßerpose. Nun folgte der nächste Fauxpas des 34-Jährigen, während eines Podcast-Interviews mit der Techreporterin Kara Swisher. So wolle Zuckerberg Holocaust-Leugnungen auf Facebook nicht löschen. Ein paar Stunden später versuchte das Unternehmen, den Schaden zu minimieren. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark…

Wie das Start-up About You zum ersten „Unicorn“ aus Hamburg wurde, und was solch ein Einhorn auszeichnet

Im Zuge einer Kapitalerhöhung wurde das Bekleidungs-Start-up About You mit mehr als einer…

Wie BMW auf den Handelsstreit reagiert und neue Wege findet: „China ist mittlerweile der Nabel der Autowelt“

Kann Shenyang in China dem amerikanischen Spartanburg den Rang ablaufen? BMW investiert zumindest…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige