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Medien erhoffen sich bessere Kundenbindung im Web

Immer mehr "ältere Medien" investieren immer größere Beträge in das World Wide Web, vor allem in die Online-Werbung. Dies geht aus einer amerikanischen Studie hervor, die von Veronis Suhler Stevenson (VSS) durchgeführt wurde. Wie die Studie belegt, stehen die traditionellen amerikanischen Medien ihrer Internet-Konkurrenz um nichts nach, berichtet die Financial Times heute, Dienstag.

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So wurden beispielsweise in den USA insgesamt 22 Mrd. Dollar für Online-Werbung ausgegeben. 37 Prozent entfallen auf die traditionellen Medien wie NBC Universal, CBS, Walt Disney und den Tageszeitungen wie die New York Times. Im Jahr 2000 entsprach dieser Anteil noch 23 Prozent. Bis ins Jahr 2010 erwarten Experten eine Steigerung auf 44 Mrd. Dollar, wobei davon ausgegangen wird, dass etwa 39 Prozent (etwa 17 Mrd. Dollar) davon aus dem Medienbereich kommen werden.

Auch in Deutschland ist Online-Werbung ein Teil des Marketing-Mixes geworden. „Das Internet ermöglicht einen Dialog zwischen den Medien und den Konsumenten und die Medien können zielgerichtet arbeiten, zum Beispiel mit Weblogs oder Features zu den Printausgaben“, betont Christopf Salzig, Pressesprecher des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), im Gespräch mit Pressetext. Ein Paradebeispiel für wirklich gute Online-Werbung und Kundenbindung sei das Handelsblatt, das ihren Kunden einen wirklichen Mehrwert biete und somit erreicht, dass die Kunden etwas über sich selbst preisgeben.

Im Jahr 2005 wurden in Deutschland rund 885 Mio. Euro brutto in Online-Werbung investiert. Wie hoch der Anteil der Medien dabei ist, geht aus dem Faktenbericht des BVDW nicht hervor. Für dieses Jahr prognostizieren Experten einen Anstieg der Werbeumsätze um 46 Prozent. Im Faktenbericht des BVDW heißt es dazu: „Damit wird in 2006 in jedem Fall die Milliarden-Grenze überschritten, voraussichtlich steigen die Umsätze sogar deutlich auf 1,3 Mrd. Euro.“ pte

www.vss.com, www.handelsblatt.de

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