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Mediaagenturen: Werbemarkt wird sich stabil bis wachsend entwickeln

Will man sein Unternehmen internationaler machen und unter die Leute bringen, muss man einiges beachten

Die deutschen Mediaagenturen blicken optimistisch in die Zukunft: Trotz negativer Indikatoren wie die konjunkturellen Einbrüche in den BRIC-Ländern, Ukraine-Konflikt oder Flüchtlingskrise gehen die Agenturchefs von einer Fortsetzung der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in 2016 aus. Davon profitiert auch der deutsche Werbemarkt, dessen Entwicklung in diesem wie im nächsten Jahr überwiegend als stabil bis steigend eingeschätzt wird

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Zu diesem Ergebnis kommt der „OMG Preview 2016“ der Organisation Mediaagenturen (OMG). An der Befragung haben sich im September 18 Mitgliedsagenturen des Branchenverbandes beteiligt. „Die Inlandsnachfrage ist ungebremst hoch und die Fortsetzung der Niedrigzinspolitik regt den privaten Konsum an – davon wird die deutsche Werbekonjunktur auch im nächsten Jahr nachhaltig profitieren“, erklärt OMG-Geschäftsführer Klaus-Peter Schulz.

Werbedruck wird bei Plakat und Online steigen

So rechnet die Hälfte der befragten Agenturchefs damit, dass die Nettowerbeeinnahmen in diesem wie im nächsten Jahr stabil bleiben, 28 Prozent erwarten für 2015 und 2016 sogar einen Zuwachs. „Damit fällt die Prognose deutlich positiver aus als in der Vorjahresbefragung, als 56 Prozent der befragten Agenturchefs noch von sinkenden Werbeerlösen für 2015 ausgegangen waren“, so Schulz. Bei den Mediengattungen werden in diesem Jahr Fernsehen sowie Online und Mobile als die größten Gewinner gehandelt. Für 2016 werden dem Digital-Segment und der Außenwerbung die besten Wachstums-Chancen ausgerechnet. Die wirtschaftlichen Prognosen für die verschiedenen Printmedien – von Zeitschriften, Zeitungen bis Anzeigenblättern – fallen für 2015 und 2016 rückläufig aus. Dabei wird der Werbedruck – also die Summe der platzierten und ausgestrahlten Werbung – im kommenden Jahr nach Prognose der Agenturchefs vor allem bei Plakat und Online steigen, Gefolgt von Fernsehen und Kino.

eCommerce forciert die Werbung

Beim Nutzungsverhalten der Konsumenten bestätigen die Mediaexperten die Trendwende hin zu digitalen und flexiblen Angebotsformen. Ganz vorne liegen TV-Streaming und die mobile Internetnutzung. Dagegen werden klassische Nutzungsformen wie Print oder Radio hören per UKW weiter an Bedeutung verlieren. Als treibende Branchen mit den größten Investmentsteigerungen werden allen voran eCommerce und Online-Dienstleistungen gesehen, gefolgt von Arzneimitteln und Mobilfunk. Erst an fünfter Stelle ist mit Automobil einer der klassischen Big Spender zu finden.

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