Suche

Anzeige

Knapp 43 Millionen Deutsche kaufen online ein

Das Internet hat sich als Shopping-Center und für die Inanspruchnahme kostenpflichtiger Dienstleistungen etabliert – und das nicht nur vor Weihnachten. Wie aus den jüngst veröffentlichten „Internet facts“ der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) hervorgeht, haben insgesamt 85,5 Prozent der Internetnutzer in den vergangenen zwölf Monaten Produkte über diesen Kanal gekauft, das sind 42,88 Millionen Menschen. Bücher stehen mit 42,2 Prozent unverändert auf Platz eins beim E-Commerce. Danach folgen Eintrittskarten für Kino, Theater, klassische Konzerte, Popkonzerte oder Sportveranstaltungen (34,3 Prozent) und Hotelbuchungen (25,9 Prozent). Weitere beliebte Produkte beim Online-Einkauf sind Musik-CDs, Damenbekleidung, Urlaubs- und Last-Minute-Reisen sowie Schuhe.

Anzeige

Die neuesten Zahlen der Markt-Media-Studie betreffen den Monat September 2011. Hierin werden Reichweiten- und Strukturdaten für 661 Online-Werbeträger und mehr als 3 300 Belegungseinheiten ausgewiesen. T-Online liegt mit einer Reichweite von 25,7 Millionen Unique Usern im Monat September 2011 (51,2 Prozent) bei den Angeboten an erster Stelle, gefolgt von Ebay (45,2 Prozent) und Web.de (32,1 Prozent). Yahoo Deutschland (27,5 Prozent) und Gutefrage.net (26,9 Prozent) belegen die Plätze vier und fünf. Bei den Vermarktern führt Interactive Media mit 30,19 Millionen Unique Usern (60,2 Prozent) vor Tomorrow Fokus Media mit 58,1 Prozent und United Internet Media mit 53,7 Prozent. Es folgen IP Deutschland mit 52,1 Prozent und Ebay Advertising Group mit 48,3 Prozent.

Die Reichweiten der Gesamtangebote basieren auf den nach Maßgabe der ag.ma-Gremien erhobenen Daten der Media-Analyse (ma) Online, die von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) herausgegeben wird. Gemäß der Internet facts 2011-09 hatte das Internet in Deutschland im Ausweisungszeitraum eine Reichweite von 73 Prozent. Das heißt, 51,23 Millionen Menschen waren im September 2011 im Netz. Zum Weitesten Nutzerkreis (Nutzung innerhalb der letzten drei Monate) zählen 71,3 Prozent der Bevölkerung (50,15 Millionen Menschen). Über drei Viertel der Onliner können als versierte User mit langer Nutzungserfahrung angesehen werden. Neun von zehn Surfern (93,2 Prozent) gehen von zu Hause ins Internet, knapp ein Drittel (31,0 Prozent) am Arbeits- oder Ausbildungsplatz und über 20 Prozent bei Freunden, Verwandten oder anderweitig (23,8 Prozent). Die beliebteste Art, von zu Hause aus online zu gehen, ist mit Abstand DSL, das in den eigenen vier Wänden von 61,7 Prozent der Onliner genutzt wird (ISDN: 14,7 Prozent).

Mit einem Anteil von 96,6 Prozent, das entspricht 48,43 Millionen Menschen, haben sich fast alle Internetnutzer schon einmal online über Produkte informiert. Dieser Umstand unterstreicht die Bedeutung des Internets als Informationsplattform in der Orientierungs- und Entscheidungsphase vor einem Kauf – egal, ob dieser letztlich online oder offline stattfindet. Der ausführliche Berichtsband zur Studie „Internet facts 2011-09“ mit einer Kurzzusammenfassung und dem Studiensteckbrief findet sich auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung.

www.agof.de/internetfacts

Kommunikation

Die Facetten des Dialogmarketings – gesucht und überflüssig?

Dialogmarketer waren jahrzehntelang die Könige der zielgruppengerechten Kundenansprache. Dann kam die Digitalisierung und mit ihr neue Wettbewerber, neue technische Tools, neue Kommunikationskanäle. Viele DM-Profis ließen sich die Butter vom Brot nehmen. Dabei ist ihre Expertise mehr denn je gefragt mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Produkte für „ihn“ und „sie“? Marken definieren Gender, Eigentum und Einkaufserlebnis neu

Die Normen, die bis dato die typische Funktionsweise von Marken bestimmt haben, kommen…

Die Facetten des Dialogmarketings – gesucht und überflüssig?

Dialogmarketer waren jahrzehntelang die Könige der zielgruppengerechten Kundenansprache. Dann kam die Digitalisierung und…

Viel Schlaf gleich viel Leistung: Darum lohnt es sich, seinen Mitarbeitern ein Bett ins Büro zu stellen

Japanische Unternehmen haben die Folgen von Schlafentzug für Individuum und Firma erkannt: Wer…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige