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Gottschalk 2.0, die Rückkehr der Marke und Dirty Dancing statt dreckigem Wahlkampf

Unser Wochenrückblick mit Trump und Hillarys Liebesduett, Böhmermanns "Wetten, dass" und die Skandale der Deutschen Bank

Jan Böhmermann will "Wetten, dass...?". Die Marke als solche wird immer beliebter. Eine Instagram-Kampagne warnt vor Alkoholismus bei Jugendlichen und Donald Trump und Hillary Clinton singen gemeinsam ein Liebeslied

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Das Comeback der Woche: „Wetten, dass..?“ kommt wieder

Nach Varoufake muss man bei Jan Böhmermann ein wenig Vorsicht walten lassen. Seit er im März 2015 das Mittelfinger-Bild des ehemaligen griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis als einen Fake, als Ergebnis einer Fotomontage deklarierte und viele Medien verzweifelt fragten, ob das nun tatsächlich so sei. Als er also in der letzten Woche meldete, dass er seit Jahren versuche eine „Wetten, dass…?“-Sendung zu machen, dachten viele noch einen Scherz. Dann aber die Gewissheit: Eine Sendersprecherin bestätigte gegenüber DWDL, dass Böhermann dies dürfe. Wer aber dachte, es gäbe eine riesige Stadthalle und den Samstagabend, der wird enttäuscht: Der Moderator wird lediglich zweimal im Rahmen seines „Neo Magazin Royale“-Format ein Spezial bringen. Gummibärchen soll es nicht geben, dafür aber eine prominente Gästeliste. Mehr auf „Meedia“.

Das zweite Comeback der Woche: Die Marke ist wieder da

„No Logo!“, titelte die Globalisierungskritikerin Naomi Klein im Jahre 2000 und setzte sich kritisch mit der Welt der Marken auseinander. Für sie waren aus klassischen Produktherstellern Lifestyle-Vermarktungskonzerne geworden. Und dann sah es manchmal so aus, als gäben ihr viele Konsumenten recht. Die Logomanie ebbte im Laufe der Jahre ab, man kaufte lieber No-Name beim Discounter. So ganz verabschiedet haben sich die Menschen dann aber nie von der Liebe zu Marken. Tatsächlich wächst die Achtsamkeit für Marken sogar. Das zumindest besagt eine Studie von McKinsey & Company und der Universität zu Köln. Die Studie haben wir für Sie zusammengefasst.

Der Diss der Woche: Deutsche Bank als „Bibis Beauty Palace“

Die Deutsche Bank hat es derzeit nicht besonders leicht: Fallender Aktienkurs, Unsicherheiten über Strafzahlungen und eine Debatte über Staatshilfen für das Geldhaus. Ein gefundenes Fressen für Satiriker. Doch nicht nur für die. Auch Youtube-Star LeFloid macht sich jetzt in einem Video über die Bank lustig und vergleicht sie mit „Bibis Beauty Palace“, ebenfalls eine aus der Reihe der Netzvideo-Persönlichkeiten. Doch LeFloid verbindet das auch mit einer Generalabrechnung. „Handeslblatt.com“ hat sich das Video angeschaut und eine Zusammenfassung aufgeschrieben.

Die Kampagne der Woche: Schöne Bilder gegen den Alkoholmissbrauch

Das Bier am Strand vor traumhafter Kulisse, der Wein zum opulenten Menü und der Cocktail in der Hand beim Clubbesuch. Wer auf Instagram seine Bilder in die Öffentlichkeit kleistert, der überinszeniert gerne einmal. Folgt man Menschen auf Instagram, dann könnte man meinen, dass die ganze Welt voll ist von glücklichen Menschen, die eigentlich nur Urlaub machen und einfach nur Spaß haben. Oft ist auf diesen Bildern auch Alkohol zu sehen, der gehört ja irgendwie zum Spaß dazu. Auf diesen Irrglauben will jetzt ein französischer Instagram-Account aufmerksam machen. Folgt man der Französin Louise Delage, präsentiert auch sie traumhafte Inszenierungen vor noch traumhafterer Kulisse. Zehntausende folgen ihr. Was keiner ahnte: Delage ist eine Kunstfigur, die auf Alkoholismus bei Jugendlichen aufmerksam machen will. In all ihren Bilder findet sich ein Fläschchen oder Gläschen. Die ganze Geschichte hat „Handelsblatt.com“ aufgeschrieben.

Das Video der Woche: Dirty Dancing statt dreckigen Wahlkampfmethoden

Die verbalen Ausfälle des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump sind mittlerweile so fester Bestandteil des US-Wahlkampfs wie Händeschütteln und Winken. Bisher zeigten diese Entgleisungen aber keine Auswirkungen auf seine Beliebtheit bei vielen Wählern. Jetzt aber könnte Trump dann doch etwas zu weit gegangen sein. In einem kürzlich veröffentlichten Interview sprach er auf so sexistische und herablassende Art von einer Frau, dass ihm sogar Parteikollegen die Gefolgschaft aufkündigten. Das zweite und vorletzte TV-Duell von Hillary Clinton und Donald Trump wurde dann erwartungsgemäß ziemlich hitzig und heftig. Ein niederländischer Sänger hatte darauf eine Idee. Zum Video.

Digital

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