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GfK erhebt Daten zur TV-Nutzung bis 2018

Seit 1985 betreibt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) das Fernsehforschungssystem für die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF). Zum sechsten Mal in Folge wurde dieser Vertrag nun verlängert. Bis 2018 wird die GfK die Fernsehzuschauerforschung somit weiter durchführen. Bei der AGF handelt es sich um den Zusammenschluss der Senderfamilien ARD, ProSiebenSat.1, Mediengruppe RTL Deutschland und ZDF.

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In einem Panel von 5.000 berichtenden Haushalten wird mit der Messtechnik GfK TC score und ihrer Ergänzung durch die auf dem Prinzip des Audiomatching basierende Messtechnik GfK UMX das Fernsehnutzungsverhalten in Fernsehhaushalten in Deutschland gemessen. Tagtäglich werden diese Daten Sendern, ihren Vermarktern, Mediaagenturen und Werbungtreibenden zur Verfügung gestellt.
Neben der Einführung der ergänzenden Messtechnik GfK UMX gibt es nach Informationen der GfK weitere Innovationen, die das System der Fernsehzuschauerforschung in Deutschland zukunftssicher machen. So werde zum Beispiel durch den Wegfall der Ballungsräume – auch Berlin-West und Berlin-Ost werden nunmehr zu Berlin zusammengeführt – die regionale Verteilung der Panelhaushalte optimiert.

Gemessen wird auch in IPTV-Haushalten

Das Verfahren der Nachanwerbung von Haushalten für den Ersatz ausscheidender Haushalte wird den divergierenden Fernsehempfangsmöglichkeiten angepasst. Haushalte und die in ihnen lebenden Personen erhalten zudem die Möglichkeit, ihre sich ändernden Personenmerkmale auch online zu erfassen. Neu ist seit einigen Monaten auch schon die Messung der Fernsehnutzung in IPTV-Haushalten. Wie die GfK betont, stehen die Anonymität der Panelteilnehmer, die Datensicherheit sowie die Qualität der den deutschen Fernsehmarkt maßgeblich bestimmenden Sehbeteiligungen und Marktanteile im Mittelpunkt des Systembetriebs. Neben den Gesellschaftern der AGF wirken auch Lizenzsender, Werbungtreibende und die Werbeagenturen aktiv an der Gestaltung des Forschungssystems mit.

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