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Geringere Sichtbarkeit im Newsfeed: Facebook will Betreiber langsam ladender Websites abstrafen

Facebook schraubt an den Privatsphäre-Einstellungen

Facebook bastelt mal wieder an den Kriterien für die Sichtbarkeit in seinem Newsfeed und hat es dieses Mal auf Websites mit langen Ladezeiten abgesehen. Wie das Unternehmen in einem Blogpost bekannt gegeben hat, sollen deren Postings – freilich ganz im Sinne des Nutzers – künftig mit einer geringeren Sichtbarkeit abgestraft werden. Das Social Network will damit seine Nutzerfreundlichkeit erhöhen.

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Das Update soll in den kommenden Monaten ausgerollt werden, wie die Ingenieure Jiayi Wen und Shengbo Guo in ihrem Blogposting erklären. Dabei will Facebook darauf achten, andere Faktoren, die Ladezeiten in die Länge ziehen, zu beachten. So werde der Algorithmus die Ladezeit beispielsweise in Relation zur Netzwerkverbindung setzen, heißt es.

Das Update erklären die Manager als Erweiterung bisheriger Maßnahmen, die die Nutzerfreundlichkeit des Social Networks erhöhen sollen. Bislang habe der Algorithmus beispielsweise darauf geachtet, bei schlechter Netzverbindung weniger Videos und Postings mit aufwendiger Ladezeit auszuspielen.

Betreiber technisch rückständiger Websites, dazu gehören Publisher genauso wie beispielsweise Shop-Betreiber, werden nun angehalten, ihre Ladezeiten zu verbessern. Ansonsten, so die Manager, droht ein spürbarer Einbruch ihres Traffics.

Zumindest indirekt stärkt Facebook damit auch die Position seiner Instant Articles, bei denen die Ladezeiten deutlich schneller sind als bei Verlinkungen auf herkömmliche Websites. Wer Teil des Facebook-Programms ist, dürfte die Auswirkungen auf den Traffic demnach nicht spüren. In den vergangenen Wochen hatten aber einige der Partner ihren Austritt erklärt und bekannt gegeben, sich auf die Weiterentwicklung ihrer eigenen Angebote konzentrieren zu wollen.

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