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Führungskräfte pflegen Online-Image nur unzureichend

70 Prozent der Manager in Deutschland finden ihr Online-Image wichtig oder sehr wichtig, aber nur jede dritte Führungskraft kümmert sich um die eigene Reputation im Web. Das ist das zentrale Ergebnis einer Manager-Befragung unter rund 1000 Führungskräften zum Thema „Online-Image“ der Online-Plattform „My Image Control“ und des Deutschen Führungskräfteverbands ULA.

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„Viele Führungskräfte, die auch im Internet einen seriösen Eindruck hinterlassen müssen und wissen, wie sehr das Web zum Imagefaktor geworden ist, verhalten sich im Umgang mit ihrer Reputation äußerst fahrlässig”, sagt Susanne Krian, Geschäftsführerin von My Image Control. In Zeiten, in denen das Internet zum allgegenwärtigen Begleiter und zum unkontrollierbaren Fundus auch an persönlichen Informationen geworden sei, sollte jeder im Blick behalten, was das Web über ihn weiß. Zwei von drei Führungskräften würden sich allerdings nicht um ihr Webprofil kümmern, obwohl zwei Drittel der Befragten glauben, dass die Online-Reputation für ihre Karriere immer wichtiger wird. „Das Ergebnis zeigt, dass den meisten deutschen Managern die Bedeutung ihres Online-Images genauso klar ist wie die Tatsache, dass das Internet ihre Reputation prägt. Daraus aber die richtigen Schlüsse zu ziehen, fällt offenbar schwer“, schildert Krian.

Von den Führungskräften, die sich regelmäßig mit ihrer Präsenz im Netz beschäftigten, würden 95 Prozent höchstens eine Stunde pro Woche für den Image-Check investieren. Zwei Drittel der bekennenden „Online-Image-Pfleger“ hielten das für ausreichend, wohingegen nur sieben Prozent davon ausgingen, dass sie zu wenig tun. Jeder Vierte sei unsicher, ob der Einsatz reicht. Mehr als 80 Prozent der Manager, die im Web regelmäßig nach Einträgen zu ihrer Person suchen, begnügten sich zudem mit den Ergebnissen herkömmlicher Suchmaschinen. Solche würden aber redundante statt relevante Ergebnisse liefern. „Wer wirklich wissen will, welche Spuren er im Internet hinterlässt, muss bei der Suche in die Tiefe gehen und professionelles Know-how nutzen“, unterstreicht Krian. Die unternehmenseigene Plattform setze beim Experten-Check beispielsweise auf eine Tiefensuche, die auch Einträge findet, die normalen Suchmaschinen entgehen.

Einen Dienstleister mit der Image-Pflege zu beauftragen, könne sich lediglich ein knappes Drittel der Befragten vorstellen. Dagegen schließe ein Viertel der Befragten dies komplett aus und hielten 41 Prozent es nicht für wahrscheinlich. Zweifel an einem ausreichenden Datenschutz hätten die Befragten auch, wenn es um die immer beliebteren Sozialen Netzwerke im Internet geht. Jeder dritte Manager knüpfe Kontakte über Xing, Linkedin, Facebook, Wer-kennt-wen und Co., doch nur 14 Prozent der Befragten hielten ihre persönlichen Daten dabei für genügend geschützt. Die Gefahr eines Daten-Missbrauchs halten 72 Prozent der Manager für „sehr hoch“ oder zumindest „eher hoch“.

www.myimagecontrol.com,
www.manager-monitor.de

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