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Flughäfen unter Marketingdruck

Deutsche Flughäfen müssen kundenfreundlicher und profitabler werden, um nicht in die Fänge von Finanzinvestoren zu geraten. Nur durch einen besseren Service und höhere Gewinne können sie auf Dauer ihre Unabhängigkeit bewahren.

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Eine Exklusiv-Studie der internationalen Unternehmensberatung A.T.Kearney für die WirtschaftsWoche warnt vor dem wachsenden Wettbewerb durch Rivalen aus dem Ausland und schnellere Bahnverbindungen, die die deutschen Flughäfen zunehmend bedrohen. „Kein deutscher Flughafen ist mehr sicher“, erklärt Studienautor Stefan Höffinger. Nur etwa ein halbes Dutzend der etwa 80 deutschen Flughäfen machen ausreichende Gewinne, schreibt die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe. Nur bei Flughäfen, die dauerhaft zweistellige Margen erreichen, „werden die heutigen Eigentümer das Management in Ruhe lassen“, weiß Höffinger. „Ansonsten werden sie verkaufen.“ Finanzinvestoren stünden schon bereit.

„Der Druck auf die Flughäfen nimmt deutlich zu“, berichtet Höffinger mit Blick auf die schwächer fließenden Einnahmen aus dem Stammgeschäft Abfertigung. Dazu kämen steigende Kosten etwa durch strengere Umweltauflagen und die immer aufwendigeren Sicherheitskontrollen. Zwar setzten viele inzwischen auf andere Erlösquellen wie Läden und Büros. „Doch damit diese auf Dauer richtig sprudeln“, heißt es in der A.T.Kearney-Studie, „brauchen alle Airports auch in diesem Bereich andere Konzepte als bisher.“ Neben einem besseren Angebot an Läden müssten sie ihre Abläufe verbessern und den Check-in sowie Sicherheitskontrollen so umgestalten, dass sie die Kunden als stressfreier empfinden. (-mu)

www.wiwo.de

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