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Erfolg mobiler Anwendungen ist planbar

Mobile Commerce ist im Kommen. Auf Seiten der Anbieter sind Erwartungshaltung und Engagement groß. Und auch auf der Nachfrageseite wird „Mobile“ von vielen Verbrauchern bereits aktiv genutzt. Die mobile Nutzungsintensität von Webshops und Websites ist jedoch höchst unterschiedlich, wie die W3B Benchmarking Reports von Fittkau & Maaß Consulting zeigen. Sie hängt von der Art der angebotenen Produkte und Services sowie von der Affinität der Kundengruppe ab – und von der Qualität der mobilen Websites und Apps.

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Den Ergebnissen der aktuellen W3B-Reports zufolge erwartet heute jeder zweite deutsche Internet-Nutzer von einem Webshop, dass dieser auch mobil erreichbar ist, sei es über eine für die mobile Nutzung optimierte Website oder eine Shopping-App. Mehr als ein Drittel der Online-Nutzer (38 Prozent) hat innerhalb des letzten Monats mit einem mobilen Endgerät auf einen Webshop zugegriffen. Und jeder Fünfte hat nach eigenen Angaben bereits mobil eingekauft.

Abbildung 1: Wie viele Nutzer eines Website-Typs rufen diese mobil auf?

Dabei zeigen sich je nach Onlineshop hinsichtlich der mobilen Nutzungsintensität sehr deutliche Unterschiede. Es gibt Webshops, deren mobile Auftritte von nicht einmal jedem zehnten Webshop-Besucher parallel auch mobil genutzt werden. Andere Onlineshops hingegen werden bereits von über einem Fünftel ihrer Nutzer auch mobil per Smartphone, Tablet & Co. besucht. Besonders hohe Anteile mobiler User weisen die großen Online-Marktplätze Ebay und Amazon auf: Bei ihnen sind es jeweils gut 22 Prozent der Besucher, welche die Webshops innerhalb des letzten Halbjahrs auch mit mobilen Endgeräten aufgesucht haben. Unter den Besuchern der Onlineshops von H&M und der Parfümerie Douglas finden sich ebenfalls hohe Anteile mobiler User.

Mobile Marketing vor allem für Reise-Anbieter relevant

Auch für Shopping-Clubs haben die mobilen Präsenzen eine große Bedeutung. Bei ihnen liegt der Anteil der mobilen Nutzer unter den Club-Besuchern im letzten Halbjahr im Durchschnitt bereits bei 15 Prozent. Bei Websites aus dem Reise-Bereich ist die Spannweite der Nutzung noch größer als bei Webshops. Während bei einigen Reise-Websites lediglich jeder zwanzigste Website-Besucher bereits ein mobiler Nutzer ist, liegt der Höchstwert bei über einem Drittel. Spitzenreiter sind hier die mobilen Präsenzen von Bahn-Websites. Sehr hohe Anteile mobiler Nutzer können die Deutsche Bahn und Lufthansa aufweisen, das Schlusslicht bildet Ryanair.

Abbildung 2: Wie viele Website-Besucher nutzen auch die mobile Präsenz?

Die W3B Benchmarking Reports ermitteln zweimal jährlich detaillierte Bewertungsdaten für über 100 Webshops und Websites. Die im Benchmarking untersuchten Online-Angebote werden von ihren Besuchern und Kunden im Hinblick auf eine Vielzahl von Eigenschaften bewertet – von Image- und Sympathiefaktoren über Produktsortiment und -präsentation bis hin zur Zufriedenheit mit Bestell-, Zahlungs- und Lieferprozessen. Somit kann auf Anbieterseite die aktuelle Wettbewerbssituation differenziert eingeschätzt werden.

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