Werbeanzeige

„Digitale Werbung befindet sich auf Augenhöhe mit TV“

Oliver von Wersch (li.) und Paul Mudter vom Online-Vermarkterkreis im BVDW präsentieren Zahlen zum aktuellen Display-Marktvolumen

Digitale Display-Werbung wird in diesem Jahr um 6,3 Prozent wachsen – das besagt die Prognose, die der Online-Vermarkterkreis (OVK) heute veröffentlicht. Die immer am ersten Tag der Dmexco präsentierte Wachstumsprognose beziffert das Gesamtvolumen des digitalen Display-Werbemarktes auf 1,782 Milliarden Euro

Werbeanzeige

Im Vorjahr lag das Volumen digitaler Display-Werbung noch bei 1,686 Milliarden Euro. Der vom OVK für 2016 errechnete Wert von 1,782 Milliarden Euro entspricht der zu Anfang des Jahres getroffenen Prognose des Vermarktergremiums im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Mit 28,8 Prozent Anteil am Gesamtwerbemarkt liege Onlinewerbung auf dem Niveau von Fernsehen (29,3 Prozent) und setze sich weiter von Tageszeitungen (17,5 Prozent) und Publikumszeitschriften (7,1 Prozent) ab.

Wachsende Relevanz von Bewegtbild

Wie sich in den vergangenen Jahren bereits abgezeichnet hat, sind Bewegtbild und Mobile die stärksten Treiber von Online-Display-Werbung. Der OVK-Vorsitzende Paul Mudter (IP Deutschland) erklärt: „Digitale Display-Werbung hat bereits ein beachtliches Niveau erreicht und bleibt dennoch auf einem stabilen Wachstumskurs – vor allem getrieben durch Mobile sowie eine stark wachsende Relevanz von Bewegtbild.“ Damit trotze der Markt Widrigkeiten wie etwa einer weiterhin hohen Adblocker-Rate von beinahe 20 Prozent. „Diese positive Entwicklung des Gesamtmarktes sowie der leichte Rückgang der Adblocker-Rate sind auch auf die kontinuierlichen Aufklärungsmaßnahmen und Qualitätsoptimierungen des OVK und und der Publisher zurückzuführen“, sagt Mudter weiter. Im Ergebnis habe Digital seinen Anteil am Gesamtwerbemarkt weiter ausgebaut und befinde sich auf Augenhöhe mit TV.

Ganzheitliche Abbildung des digitalen Werbemarktes

Vor dem Hintergrund schwindender Grenzen zwischen stationärem und mobilem Internet verzichtet das Vermarktergremium auf eine getrennte Ausweisung von Online- und Mobile-Umsätzen und bildet den digitalen Display-Werbemarkt ganzheitlich ab. „Nahezu alle Digital-Kampagnen werden endgeräteübergreifend und cross-digital ausgespielt“, sagt Oliver von Wersch (Gruner+Jahr Digital), stellvertretender Vorsitzender des OVK. „Mit der konsolidierten Marktzahl bilden wir diese Entwicklung zeitgemäß ab.“ Damit spiegelt der OVK beim Ausweis des Display-Marktvolumens die übergreifende Abbildungslogik wider, die auf Planungsseite mit der digital facts als ganzheitliche Datengrundlage bereits umgesetzt wurde.

Die Zahlen zum digitalen Display-Werbemarkt sind als OVK Online-Report 2016/02 ab dem 19. September unter www.bvdw.org und www.ovk.de abrufbar. Vorab stellt der BVDW hier ein Factsheet zur Verfügung.

Kommunikation

Mario Winter von Samsung über das brennende Smartphone: „In Deutschland hat die Marke keinen Schaden genommen“

Auf der Samsung Roadshow in Köln präsentierte Samsung seine Produktneuheiten. Eine wichtige Rolle spielt das Smartphone, das sich immer mehr zum Lifestyle-Produkt wandelt. absatzwirtschaft sprach mit Mario Winter, Director Marketing IT & Mobile Devices, welche Auswirkungen dieser Wandel auf die Marketingstrategie hat und wie der Fall der brennenden Akkus des Galaxy Note S7 die Markenwahrnehmung beeinflusste. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Wer zahlt den Schaden, wenn das Auto von selbst fährt? BMW und Allianz wollen Standards für Haftungsfragen

Die Zukunft rollt an: Denn Systeme, die dem Fahrer die Arbeit erleichtern oder…

YouTube TV: Kampfansage ans Kabelfernsehen – oder nur ein weiteres Streaming-Angebot?

Mit einer Mixtur aus Streaming-Portal und Kabelfernsehen will YouTube TV in ein paar…

Nach Hass-Videos: Noch mehr Werbekunden gehen auf Distanz zu Youtube

Die Liste der Marken, die nicht mehr auf Youtube werben wollen, wird seit…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

  1. Zu beachten ist, dass laut am Ende zum Download stehenden Factsheet, sich die Internetwerbung unterteilt in 11,7 % Displaywerbung und 17,1 % Suchwortvermarktung.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige