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Bits & Pretzels 2016: Kevin Spacey über Start-ups, Zielstrebigkeit und die Zukunft von Virtual Reality

Mr President aka Kevin Spacey auf der Bits & Pretzels

Auf der diesjährigen Bits & Pretzels, das dreitägige Gründerevent für Startup-Enthusiasten,dass während des Münchner Oktoberfests stattfindet, sprechen einige Hochkaräter - und Mr. President Kevin Spacey. Der Oscar-Gewinner, Autor, Produzent und Tech-Investor machte den Auftakt und berichtete über sein Durchsetzungsvermögen und hielt eine Rede über Gründermut. Auch dabei als Keynote-Speaker: Virgin-Chef Richard Branson.

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Warum sollte „House of Cards“-Schauspieler Kevin Spacey eine Start-up-Veranstaltung besuchen? Wohl weil er sich in Sachen Technologie, besonders mit dem Bereich Virtual Reality gut auskennt. Spacey hatte bereits selbst in VR-Startups investiert. Seit November vergangenen Jahres beteiligt sich der Hollywood-Schauspieler an dem Startup „WoofbertVR“. Mit der App können die Nutzer Touren durch bestimmte Museen unternehmen, ohne tatsächlich vor Ort zu sein. Spacey berät die Gründer in Sachen Kreativität und beteiligte sich an der Seed-Runde über drei Millionen US-Dollar, wie TechCrunch berichtet. Bei Bits & Pretzels erzählt er über die Kunst des Storytellings. Das Internet habe jedem eine Plattform mit einer weltweiten Reichweite gegeben. Doch wie schafft man es aus der Menge herauszustechen? Spacey bringt das Beispiel Netflix an. „Gerade mal fünf Jahre ist es her, dass Netflix in den USA noch DVDs per Post verschickte.“ Die Entwicklung seither habe eine ganze Industrie verändert: „Statt Hunderten von Schauspielern, die Millionen Dollars verdienten, gibt es nun Millionen Darsteller, die hunderte Dollars verdienen.“

VR könnte für Bildung wichtig sein

VR, so ist Spacey überzeugt, ist nicht nur für Entertainment-Zwecke geeignet, sondern kann auch von Ingenieuren, der Medizin-Technik und der National Football League (NFL) genutzt werden. Für Spacey steht fest, dass auch in Sachen Bildung Virtual Reality das System maßgeblich revolutionieren könnte: „VR ist eine mächtige Empathie-Maschine“, erklärt Spacey auf der Konferenz. „Nichts wird einem Menschen mehr Verständnis geben, als eine Welt miterleben zu können, in welcher er selbst gar nicht lebt.“ Vor einigen Wochen wurde noch bekannt, dass Spacey in das US-Startup „Wonder“ investiert hat. Forbes berichtete, dass es sich bei dem Unternehmen um eine Hardware, eine Plattform und Virtual Reality handele. Als begehrter Speaker auf vielen Tech-Konferenzen weltweit, begeisterte der Schauspieler das Publikum – auch schon beim Weltwirtschaftsforums in Davos. Dort sprach er Anfang des Jahres über die Kunst des Storytellings und dessen Rolle in der Zukunft der Technologie.

Eindrücke der Konferenz

 

 

 

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