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Bartfreie Bild, Gespött für Twitter-Herzen und Volkswagens Schlussverkauf

Unser Wochenrückblick mit Bild, twitter und der Jugend von heute

Wechsel in der Chefredaktion der Bild-Zeitung. Kai Diekmann macht den Chefposten frei für seine Unterhaltungschefin. Twitter zeigt ab sofort Herz, die Nutzer aber nicht. Und Volkswagen wird seine Autos ohne fette Rabatte nicht los

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Die Personalie der Woche: Tanit Koch wird Bild-Chefredakteurin

Umbruch im Hause Springer: Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, bekannt für seine spitze Zunge und zuletzt auch seinen dichten Bartwuchs, macht Schluss mit seinem Posten. Nach fast 15 Jahren. Diese Meldung kam am Donnerstag ziemlich überraschend. Aber bekanntlich geht man ja nie so ganz. Auch nicht Herr Diekmann. Denn er wird in seiner Rolle als Herausgeber der Bild-Gruppe die Führung der Chefredakteure übernehmen – und weiter seine Hand über seine bisherige Stellvertreterin Tanit Koch halten.
Mit dieser Nachricht sind gleich zwei Beben durch die Medienwelt gegangen. Denn vergessen darf man nicht, dass Koch die erste Frau an der Redaktionsspitze in der Geschichte der Bild-Zeitung ist. Die 38-Jährige kennt das Haus, ist bis zum Jahres- und Postenwechsel weiter Unterhaltungschefin.

In den sozialen Netzwerken wurde diese Personalie der Woche heiß diskutiert. Der Kreativität waren da keine Grenzen gesetzt. Natürlich bekommen Koch und Diekmann ihr Fett weg. Die besten Reaktionen hat „Meedia“ zusammengefasst.

Das Gespött der Woche: Herzgate auf Twitter

Kaum ist der neue Chef ein paar Wochen im Amt, wird bei Twitter generalüberholt – und zeigt Herz. Der Stern zum Markieren von Tweets ist passé, er muss einem Herz weichen. Auch spricht man jetzt nicht mehr von „Favoriten“, sondern von „Likes“. Doch das gefällt den meisten Nutzern nicht wirklich. Sie hängen an dem alten Symbol – und die Begründung für die Neuerung ist auch mehr als schwach. Der Stern habe vor allem Neulinge verwirrt, erklärte das Unternehmen. Aus Facebook sei das „Liken“ bekannt, von Instagram das Herzchen. Denkt Twitter wirklich, dass ein Stern seine Nutzer schon überfordert?

Die ganze Geschichte hat „Meedia“ aufgeschrieben.

Der Rabatt der Woche: Rausverkauf bei Volkswagen

Die nächste Runde im Abgasskandal bei Volkswagen ist erreicht. Auch bei Benzinern gibt es falsche Angaben zum CO2-Ausstoß. Audi, Seat und Skoda sind ebenfalls in den Dieselgate verstrickt. Überraschend kam deshalb in dieser Woche die Nachricht, dass Volkswagen in den USA mehr Autos verkauft hat als für den Oktober erwartet. Das hat allerdings einen einfachen Grund: Skandal-Schlussverkauf. Die Autos werden mit hohen Rabatten angepriesen, rund 1.000 Dollar je Wagen über dem Branchenschnitt. Mehr dazu lesen Sie auf „Handelsblatt.com“.

Die Studie der Woche: Jugend misstraut dem Internet

„Diese Jugend heutzutage.“ Diesen Spruch, meist gepaart mit einem Augenrollen und resignierendem Kopfschütteln, kennt sicher jeder. Doch die Generation Y, die Generation der Digital Natives, diese „Jugend“ ist längst nicht so verantwortungslos und naiv im Netz unterwegs, wie man vielleicht meinen möchte. Das zeigt jetzt die aktuelle Shell Jugendstudie. Zwar wird der Internetkonsum, bei früheren Generationen vielleicht vergleichbar mit „dieser Rockmusik“ auf Vinyl, immer höher, doch junge Mensch misstrauen den Machern. Was mit ihren Daten passiert und wer diese speichert ist tatsächlich Thema. Einen Gesamtüberblick gibt es hier.

Das Ranking der Woche: Merkel mächtiger als Obama

Das Krisenmanagement der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise kommt in Deutschland kommt überhaupt nicht gut an. In ihrem eigenen Land verliert Angela Merkel immer mehr Zuspruch. Doch im Ausland wird sie gefeiert. Im Forbes-Ranking gilt sie nun sogar als zweitmächtigste Person der Welt. Vor dem mächtigsten Mann Amerikas, Präsident Obama. Die Kanzlerin punktet international – und rückt drei Plätze in der Rangfolge nach oben. Nur ein Mensch ist noch mächtiger. Wer das ist, hat „Handelsblatt“ aufgeschrieben. Ein Tipp: Er kommt aus Russland.

Der Einstieg der Woche: Amazon mit Musik-Streaming

Bei dem Angebot für Musik-Streaming kann man schon mal den Überblick verlieren. Jetzt mischt auch Internetriese Amazon mit. Der Clou dahinter: Alle Prime-Nutzer können das Musik-Angebot nutzen – ganz ohne weitere Kosten. Zwar ist der Songkatalog deutlich kleiner als bei der Konkurrenz Apple Music oder Spotify, vielleicht wird sich das ein oder andere Prime-Mitglied mit separatem Streaming-Abo trotzdem eine Kündigung überlegen. Mehr dazu hat „Wirtschaftswoche Online“ aufgeschrieben.

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