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Neue absatzwirtschaft-Kooperation: Ein Tool für die schnelle Auswahl der richtigen Agentur

Axel Roitzsch und Sophie Schade

Sophie Schade und Axel Roitzsch sind Freunde seit der ersten Klasse in der Grundschule und arbeiten seit zwei Jahren gemeinsam daran, die deutschsprachige Agenturbranche umzukrempeln. Agenturmatching ist ihre erste Startupgründung. absatzwirtschaft und der GWA kooperieren aktuell mit der Plattform. Die Gründer im Portrait

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Die Auswahl der richtigen Agentur ist ein langwieriger und kostenintesiver Prozess für beide Seiten – sowohl für Agenturen als auch Werbungtreibenden,  der jährlich Kosten von über 1,1 Mrd. Euro verursacht. Der Markt wird zunehmend digital – Agentursuche über digitale Plattformen wird in mittlerweile vier Ländern zum Standard. Der größte Player kommt aus dem Silicon Valley: Globality mit 40 Millionen Dollar Funding, unter anderem von Al Gore, trat Anfang 2017 auf den Plan. In Belgien arbeitet Sortlist schon seit Anfang 2014 an der digitalen Geschäftsanbahnung. Und in Deutschland soll nun Agenturmatching den Markt schnell erobern. Axel Roitzsch und Sophie Schade haben Agenturmatching ins Leben gerufen. Roitzsch Karriere begann bei fischerAppelt in München mit einem Management-Traineeship. Dort lernte er schnell, wie viel Zeit, Geld und Energie in Neugeschäftsprojekte fließt – und das oft umsonst. Sophie Schade absolvierte an der Universität Duisburg-Essen den Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit der Ausrichtung Maschinenbau. In ihrer Masterarbeit entwickelte sie eigenständig ein computergestütztes Tool zur Optimierung von Tageseinsatzplanungen. Sie ist diejenige, die den technischen Background mit in das Start-up brachte.

Der stark umkämpfte Agenturmarkt

Ihr Ansatz klingt simpel: Werbungtreibende stehen bei der Agenturauswahl vor der Herausforderung, die bestmögliche Entscheidung bei hoher Unsicherheit zu treffen. 27.000 Agenturen gibt es in Deutschland – für Marketingabteilungen kommen meist nur fünf in die engere Auswahl. Agenturen hingegen erhalten durchschnittlich 41 Neugeschäftsanfragen pro Jahr, die sie bearbeiten müssen – nur ein Fünftel davon wird zu einer Geschäftsbeziehung. Kostenpunkt: 140 Millionen Euro für das Neukundengeschäft. Der Agenturmarkt ist sehr stark umkämpft, aber dafür betreiben Agenturen die eigene Vermarktung oft unzureichend und stecken viel Zeit und Geld in Pitches. Um dort endlich Abhilfe zu schaffen, erarbeitete Roitzsch zusammen mit Schade schon 2013 die Konzeption und die Erstellung des Business Plans einer Matchingplattform, auf der die Geschäftsanbahnung einfacher und automatisierter ablaufen soll – eben digital.

Der neue digitale Trend

Die beiden Gründer waren Stipendiaten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, von dem das Gründungsvorhaben von April 2014 bis März 2015 mit dem eXist-Stipendium gefördert wurde. Nur 150 Teams aus ganz Deutschland erhalten diese Förderung pro Jahr – Agenturmatching wurde eines davon. Es folgte das fünfwöchige Startup-Programm NEXT, powered by Google for Entrepreneurs. Bis 2015 war Agenturmatching eines von 12 ausgewählten Startup-Teams des Entrepreneurship Centers der Ludwig-Maximilians-Universität München. Am 20 März 2015 folgte dann endlich der Launch der Plattform Agenturmatching.de und direkt vom Start waren 30 Agenturen dabei. Die erste Finanzierungsrunde mit fünf privaten Business Angels im unteren sechsstelligen Bereich kam auch sehr schnell zusammen und die Verhandlungen mit dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen e.V. (GWA) starteten. Roitzsch zum bisherigen Erfolg: „Pro Tag kommen zwei bis drei Matchings von Auftraggebern bei uns an.“

So funktioniert es

Wer eine neue Agentur sucht, sendet die genauen Projektanforderungen über einen interaktiven Fragebogen. Agenturen erhalten ein anonymes Briefing mit dem ausgeschriebenen Budget und können entscheiden, ob sie ihre Ideen abgeben möchten – in der Regel dauert das 30 Minuten. Anschließend erhält der Auftraggeber eine Shortlist und die Kontaktdaten der Agenturen.

Nun ist Agenturmatching auch der offizielle Agenturfinder der absatzwirtschaft zusammen mit dem GWA. Schon im Januar liefen mehr als eine Million Euro an Agenturhonorar über die Plattform und das Team wächst weiter – auf elf Mitstreiter. Die Ziele sind hochgesteckt. Noch im Herbst soll eine siebenstellige Finanzierungsrunde 2017 angestrebt werden.

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