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Arbeit ist das halbe Leben – doch wie wollen wir arbeiten?

Wer im Büroalltag nicht zufrieden ist, ist auch privat gestresst. Doch was macht Angestellte überhaupt zufrieden? Welche Ansprüche stellen sie und wie ist dies auch im Vergleich der Generationen X und Y zu bewerten? Eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Splendid Research untersucht genau das und liefert exakte Detailergebnisse.

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Dazu hat Splendid Research von Mai bis Juni 2018 insgesamt 1.005 Arbeitnehmer mit akademischem Hintergrund im Alter von 18 bis 58 Jahren online befragt. Die Studie sieht sich als Ratgeber für Arbeitgeber, die im Hinblick auf die generelle Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter wirtschaftlich das bestmögliche aus ihrem Unternehmen herausholen wollen.

Generation Y bereit zu weniger Gehalt gegen mehr Leistungen

Es sind die jüngeren Arbeitnehmer, die deutlich stärker auf Gehalt verzichten würden, um dafür bestimmte Zusatzleistungen zu erhalten: 43 Prozent von ihnen geben an, weniger Geld für bestimmte Leistungen in Kauf zu nehmen; bei der Generation X ist es hingegen nur ein Viertel.

Insgesamt 19 unterschiedliche Zusatzleistungen untersucht die Studie: Die Spannweite erstreckt sich dabei von klassischen Leistungen wie Urlaubsgeld, Boni und betrieblicher Altersvorsorge bis hin zu eher wenig verbreiteten Angeboten wie Konzert- bzw. Eventkarten, Kochkursen oder Reise- und Urlaubsofferten.

Dienstwagen und KITA-Kostenzuschuss heiß begehrt

Autos sind der Renner: Vor allem Dienstwagen haben es der Generation Y angetan. So wäre sie bereit, auf elf Prozent ihres monatlichen Brutto-Lohns dafür zu verzichten. An zweiter Stelle mit acht Prozent Verzicht steht bei Generation Y der KITA-Kostenzuschuss. Bei der Generation X liegt dieser im Übrigen auf Platz eins: Auf gut neun Prozent des Monatsgehalts würden ältere Arbeitnehmer dafür verzichten. Keine andere Leistung ist hier so begehrt.

Doch auch durch einfacher bereitzustellende Zusatzleistungen können Arbeitgeber ein attraktives Umfeld für ihre Angestellten schaffen. So stehen beispielsweise freie Getränke und Obst hoch in der Gunst der Akademiker beider Generationen.

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Altbewährt – Generationen schätzen dieselben Werte

Überraschenderweise ähnelt sich die Einstellung zum Arbeitsplatz über Generationen hinweg. So tendieren beide Altersgruppen im Durchschnitt dazu, lieber lange in einem einzigen Unternehmen zu arbeiten als dieses regelmäßig zu wechseln. „Dies könnte damit zusammenhängen, dass beide Generationen von sich behaupten, sie würden eher an die Zukunft denken als in der Gegenwart zu leben“, mutmaßt Studienleiter Thilo Kampffmeyer.

Ein sicherer Arbeitsplatz ist für alle das A und O

Freiheit oder Sicherheit? Trotz Digitalisierung und der damit einhergehenden Flexibilität, was beispielsweise den Arbeitsort betrifft, steht ein Wert nach wie vor ganz oben auf der Liste der Ansprüche an den eigenen Arbeitsplatz: Sicherheit im Job. Sie ist demnach eines der wichtigsten Attribute und steht sogar über flexiblen Arrangements. Gleichwohl ist die Transformation der Arbeitswelt unaufhaltsam und neue Modelle finden immer stärker Einzug. Siehe das New-Work-Konzept: Jüngere Arbeitnehmer kennen und schätzen es dabei häufiger als die Generation X.

Überstunden – notwendiges Übel?

Mehr ist mehr? Im Generationenvergleich sind jüngere Arbeitnehmer deutlich mehr dazu bereit, Überstunden abzuleisten: So machen gut 29 Prozent der Berufstätigen der Generation Y wöchentlich ein bis zwei Überstunden; bei den älteren Angestellten liegt diese Zahl bei 22 Prozent. Für 39 Prozent der Generation Y sind drei bis vier Überstunden pro Woche durchaus akzeptabel. Damit liegt diese Zahl deutlich über dem Ergebnis der Generation X: Nur ein Viertel wäre demnach bereit, wöchentlich Überstunden in dieser Höhe zu leisten.

Am Arbeitsplatz: Basis muss stimmen

Zusatzleistungen, flache Hierarchien, Work-Life-Balance – bei all diesen schönen Begriffen ist Eines Fakt: Stimmen Gehalt und Arbeitsinhalt, so befindet immerhin die Hälfte aller Arbeitnehmer Zusatzleistungen als überflüssig. „Man sieht also, dass diese Leistungen zwar beliebt sind, aber wenn die Basis stimmt, trägt das in noch erheblicherem Maße zur Zufriedenheit der Arbeitnehmer bei“, so Kampffmeyer.

Die vollständige Studie gibt es unter hier

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