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Zentis baut US-Geschäft mit der Übernahme von Sweet Ovations weiter aus

Mit der Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Sweet Ovations LLC vom Finanzinvestor Speyside Equity weitet Europas führender Fruchtverarbeitungsbetrieb Zentis jetzt sein US-Geschäft weiter aus. Sweet Ovations verfügt über zwei strategisch kundennahe Werke, eines in Philadelphia und eines bei Los Angeles.

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Die Zentis-Geschäftsführung sieht die Übernahme als konsequenten Schritt, um das Unternehmen noch stärker international aufzustellen und außereuropäische Märkte zu erschließen. Bisheriger Eigentümer von Sweet Ovations ist die Beteiligungsgesellschaft Speyside Equity. Der Kaufpreis liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Know-how-Ausbau in der Joghurt-, Back- und Eiscremindustrie

Sweet Ovations ist seit 1936 etabliert. Das Unternehmen konzentriert sich vorrangig auf die Joghurt-, Back- und Eiscremeindustrie sowie auf Services für Großverbraucher, zum Beispiel Gastronomie. Zu den Kunden zählen neben Kunden aus der Milchwirtschaft weitere renommierte Abnehmer. Der Jahresumsatz beträgt ca. 100 Mio. US Dollar – die Kapazität mehr als 65.000 Tonnen.

Zentis seit 2006 in den USA präsent

Zentis ist bereits seit 2006 in den USA mit einem eigenen Werk in Plymouth präsent. „Mit der Akquisition von Sweet Ovations müssen wir nun nichts neu aufbauen, sondern können auf eine erstklassige Expertise und Ausstattung zugreifen“, stellt der für Finanzen und IT/Organisation zuständige Geschäftsführer Stephan Jansen dar. Dietmar Otte, Geschäftsführer für den Bereich Produktion und Technik, betont, dass die vorhandenen Anlagen dem Stand der Technik entsprächen und somit unverändert weiter betrieben werden könnten. Die insgesamt 250 Beschäftigten werden von Zentis übernommen. Ein Integrationsteam soll für ihre reibungslose Eingliederung sorgen. Grundsätzlich jedoch sollen alle Werke eine hohe Eigenständigkeit behalten.

Europäische Standorte von US-Aktivitäten nicht betroffen

Die Zentis-Standorte Aachen und Europa sind laut Unternehmen durch die Aktivitäten in Übersee nicht betroffen. Um deren Stärke und Position im europäischen Markt zu stabilisieren, sollen sie unabhängig von der Übernahme auf die Erfordernisse der europäischen Märkte ausgerichtet werden.

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