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WPP-Management würde sich mit 75 Prozent an TNS zufrieden geben

Der britische Werbekonzern WPP Group konnte im Rahmen seines Übernahmeangebots für den Marktforscher Taylor Nelson Sofres (TNS) bislang 254 Millionen Aktien für sich gewinnen. Damit stimmen 60,86 Prozent der Aktionäre dem Angebot zu.

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Wie der Nachrichtendienst Dow Jones berichtet, hat WPP am Wochenende bestätigt, Zugriff auf knapp 61 Prozent des TNS-Kapitals zu haben. Das Unternehmen hatte für das Wirksamwerden seines Gebots ursprünglich das Erreichen der 90 Prozent-Schwelle zur Bedingung gemacht. Nun sollen weitere TNS-Aktionäre in einer verlängerten Angebotsfrist bis zum 8. Oktober die Gelegenheit erhalten, ihre Aktien an WPP zu verkaufen. Wie es bei Dow Jones heißt, sei WPP jetzt auch bereit, sich mit 75 Prozent an TNS zufrieden zu geben.

Der Werbekonzern hatte seine Angebotsfrist für das Marktforschungsinstitut aufgrund des anhaltenden Widerstands von TNS bereits zweimal verlängert. Die Offerte soll rund 1,1 Milliarden britische Pfund wert sein (1,38 Mrd Euro). Das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK, das ursprünglich auch an TNS interessiert war, hatte Ende August nach monatelangem Tauziehen seinen Übernahmeplan zurückgezogen. „Natürlich ist eine gewisse Enttäuschung da. Aber wir machen den Deal nicht um jeden Preis“, hatte sich GfK-Chef Klaus Wübbenhorst damals gegenüber dem Handelsblatt geäußert.

www.wpp.com
www.tns-infratest.com

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