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Wirtschaftliche Turbulenzen erfordern entschlossenes Handeln

Entscheidungen sollten schneller, flexibler und über einen effizienteren Austausch mit internen und externen Anspruchsgruppen getroffen werden. Darin ist sich die Mehrheit der für die „Turbulenz-Management"-Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) befragten Geschäftsführer und Entscheider sowie Verantwortlichen für interne und externe Kommunikation laut dem Online-Informationsportal „Innovations-Report“ einig.

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„Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass neben dem verbesserten Einsatz von wirkungsvollen Steuerungsinstrumenten vor allem in der Optimierung der Führungskräftekommunikation noch Handlungspotenzial gesehen wird“, sagt Dieter Spath, Institutsleiter des Fraunhofer IAO. Somit müsse sich das Management in Zeiten des permanenten Wandels schneller an Fakten, aber auch an Kollegenmeinungen orientieren können, um selbst Orientierung nach innen und außen geben zu können. Hinsichtlich Steuerungsinstrumenten, mit denen die notwendigen Beschlüsse im Managementteam effektiv und effizient erzielt werden können, hätten zwei Drittel der Befragten negative Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen Situation auf die eigene Branche festgestellt. Beim aktiven „Gegensteuern“ würden zwar Rationalisierungsprozesse, intensiveres Monitoring, Controlling und Reporting eingesetzt, doch sähen 80 Prozent der Teilnehmer Veränderungsbedarf in der Unternehmenssteuerung und 58 Prozent im Bereich des Risikomanagements. Für neue Managementinstrumente und –maßnahmen würden nach Aussagen von drei Vierteln der Befragten durchaus finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Strategische Kommunikation werde für die Wahrnehmung des Unternehmens nach innen und nach außen ebenfalls als entscheidend betrachtet. Zwar sei die aktuelle Berichterstattung von knapp der Hälfte der Befragten als negativ bewertet worden, doch könnten nach der Ansicht von 70 Prozent der Befragten mit Hilfe gezielter und gestaltender Kommunikation auch in diesen Zeiten neue Perspektiven geschaffen werden. Neben der medialen Kommunikation sei in Krisenzeiten der direkte Dialog mit allen internen und externen Bezugsgruppen von besonderer Bedeutung. 48 Prozent der Studienteilnehmer würden vollständig die unverzügliche und einstimmige Kommunikation befürworten, um zum Beispiel schädliche Gerüchte und Spekulationen zu verhindern und einzudämmen. Für den direkten Dialog hätten sich knapp 80 Prozent der befragten Manager ausgesprochen, um für Verständnis und Vertrauen in Entscheidungen zu werben. Gut die Hälfte der Teilnehmer wolle zudem den Mitarbeiterkontakt und den Wissensaustausch fördern. Zustimmung in Krisenzeiten hätten auch das eher klassische Berichtswesen und „Reporting“-Systeme erhalten. Allerdings stünden die befragten Führungskräfte „Social Software“ und „Business Intelligence“-Systemen skeptisch gegenüber.

www.innovations-report.de

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