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Wir Smartphone-Junkies: Schon nach dem Aufwachen am Handy

Alle Mitarbeiter müssen lernen mobil zu denken

Ganz schön viele: Laut einer aktuellen Deloitte-Studie schauen 36 Prozent der deutschen Mobilfunknutzer binnen 15 Minuten nach dem Aufwachen auf ihr Mobiltelefon. Im Tagesverlauf beschäftigt sich eine bestimmte Gruppe besonders häufig mit ihren Smartphones

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Die im Auftrag von Deloitte erstellte Studie hat sich mit neuen Nutzungsmustern von Smartphone-Besitzern befasst. Ähnlich sieht es am anderen Ende des Tages aus. Innerhalb der letzten Viertelstunde vorm Zubettgehen checkt jeder Dritte nochmal das Handy. Bei sieben Prozent gilt sogar der erste und der letzte Blick dem Mobiltelefon. 56 Prozent der Befragten prüfen übrigens nach dem Aufwachen als erstes, ob sie neue Instant Messages, E-Mails oder SMS bekommen haben. Die am meisten genutzten Funktionen sind dabei nach wie vor die Telefonie (68 Prozent), an zweiter Stelle folgt die Nutzung von Messenger-Diensten wie WhatsApp.

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Schon im Mai 2015 verkündete WhatsApp-Mitbegründer Jan Koum auf Facebook, dass WhatsApp jetzt rund 800 Millionen aktive Nutzer habe – also Nutzer, die tatsächlich Nachrichten über die App verschicken und empfangen und sich nicht nur bei dem Dienst registriert haben. Zwei Drittel der deutschen Smartphone-Besitzer nutzen laut „Statista“ Whatsapp. Das Statistikportal hat auch ermittelt, dass der durchschnittliche Whatsapper monatlich mehr als 1200 Nachrichten verschickt und über 2200 empfängt. Dazu kommen rund 40 Fotos. Im Schnitt whatsappen Nutzer wöchentlich 195 Minuten, fast eine halbe Stunde pro Tag.

Anfällige Zielgruppen

Frauen beschäftigen sich laut einer YouGov-Studie täglich etwas häufiger mit ihrem Smartphone als Männer. Besonders Smartphone-abhängig sind die 18-24-Jährigen. Fast 71 Prozent nuzten in dieser Altersklasse ihr Smartphone mindestens eine, meist mehr Stunden. Jeder Vierte sogar mehr als drei Stunden. Bei den 25-34-Jährigen ist die tägliche Nutzung dann schon etwas geringer (59 Prozent mind. eine Stunde täglich).

Für die Deloitte-Studie wurden im zweiten Halbjahr 2015 2.000 erwachsene deutsche Mobilfunknutzer befragt. Die Quelle macht keine Angaben zu an 100 fehlenden Prozentpunkten.

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