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Wie Unternehmen vom Hype um Augmented-Reality-Game „Pokémon Go“ profitieren

An dem Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go kommt aktuell kaum jemand vorbei. Nintendo hat der Hype einen Börsensprung beschert – obwohl das Unternehmen das Spiel garnicht erfunden hat. Auch andere profitieren.

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Laut einer in Echtheit laufenden Statistik des AppInstitutes ist „Pokémon Go“ bereits wenige Wochen nach seiner Veröffentlichung das erfolgreichste Mobile-Game aller Zeiten und verdrängt auch Apps wie Facebook oder Snapchat in der Verweildauer von den Spitzenplätzen.

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Pokémon Go-Erfolg färbt auf Nintendo ab

Das mobile Smartphone-Spiel Pokémon Go wurde von dem US-amerikanischen Unternehmen Niantic entwickelt. Erfinder der Pokémon-Welt war der Japaner Satoshi Tajiri und die japanische Softwarefirma Game Freak. Veröffentlicht wurde das Spiel Ende der 90er jedoch von Nintendo, das auch heute die Markenrechte daran hält – und vom aktuellen Pokémon-Hype profitiert.

Am Dienstag legte die Aktie im Lauf des Vormittags erneut um 14 Prozent zu; der Börsenwert erreichte 4,36 Billionen Yen (umgerechnet 37,3 Milliarden Euro). Damit zog das Unternehmen sogar am Elektronikkonzern Sony vorbei, berichtet Spiegel Online – offenbar glauben Anleger, die Begeisterung für Pokémon Go könnte auch den Konzern beflügeln und den recht späten Einstieg in das Geschäft mit den Spiele-Apps. Aus dem Hause Nintendo stammt unter anderem der Video-Spiele Klassiker Super Mario.

Durch Echtzeit-Marketing den Hype für sich nutzen

Auch andere Unternehmen profitieren von dem neuen Spiel-Hype. Die Aktie von McDonald’s Japan zweitweise um mehr als 20 Prozent an Börsenwert zu – seit Freitag gibt es im Kindermenü des Fast-Food-Riesen in Japan Pokémon-Figuren zum Sammeln. Das Bemerkenswerte daran: In Japan ist das Spiel bislang nicht mal verfügbar. Auch in Europa wurde es erst vergangene Woche veröffentlicht. Als erstes konnten Nutzer in den USA, Australien und Neuseeland auf Pokémon-Jagd durch ihren Alltag gehen.

Es dauerte nicht lange, bis die Marketing- und Kreativabteilungen von Unternehmen das Spiel für ihre Zwecke entdeckten. Auf seinem Blog fasst Felix Beilharz einige Echtzeit-Kampagnen zum Pokémon-Trend zusammen.

Auch Tipps hat der Online-Marketing-Experte für diesen Trend bereits parat:

  • Screenshot von Pokémons im Büro/Laden/Location posten
  • Lockstoffe auslegen oder Pokéstops ausnutzen
  • Sonderaktionen, Rabatte, Gewinne für Pokémon-Jäger anbieten
  • Eigene Pokémon-Produkte erstellen und verkaufen

Rechtliche Rahmenbedingungen beachten

Zu den rechtlichen Fallstricken dieser Aktivitäten hat der Rechtsanwalt Thomas Schwenke einen aufschlussreichen Beitrag verfasst. Tenor: Wer sich die Bekanntheit des Spiels zu eigen machen möchte, muss um die Ecke denken.
Niantic plant derweil bereits die Integration eigener Werbeformate in die App. So soll es laut eines Berichts der Financial Times bald gesponserte Pokéstops geben. McDonald’s Japan soll eines der ersten offiziellen Sponsoren solcher Spots sein.

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Kommentare

  1. Dies ist leider ein oberflächlicher Artikel, der nichts über die Genese des Spiels (Ende der 90er? Wir haben 2016) – und seine wirtschaftliche Bedeutung aussagt. Wir wollen die grammatikalischen Schwächen mal außen vor lassen. Schön auch die rechtlichen Hinweise: Grafiken und Logos dürfen nicht einfach so benutzt werden. Überraschung! Wer hätte das nun gedacht. Wo doch online ansonsten bekanntermaßen alles frei und kostenlos verfügbar ist. Von jedem! Haut rein, Leute! Go!
    Toll!
    Die Absatzwirtschaft ist ein echtes Qualitätsmedium. Am Puls der Zeit. Agil eben.

    1. Liebe Frau Hessler, es tut uns Leid, dass der Artikel nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat. Allerdings haben wir nicht das Ziel verfolgt, eine historische Genese des Spiels herzuleiten. Wir wollten lediglich zeigen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen der Hype für Unternehmen aus allen Bereichen hat bzw. haben kann – durch Echtzeit-Marketing beispielsweise. Zum ersten Mal wurde das Spiel übrigens – um Ihre indirekte Frage zu beantworten – 1996 in Japan veröffentlicht. Bis Ende der 90er folgten beispielsweise die USA und Europa. Dass Sie die rechtlichen Hinweise zu offensichtlich fanden, können wir verstehen. Nichtsdestotrotz gibt es auch in diesem Fall Beispiele, die zeigen, dass nicht allen die Fallstricke bewusst sind (siehe Linkverweis). Insgesamt dürfen Sie sich gerne direkt an uns richten, wenn Sie konkrete (grammatikalische) Verbesserungsvorschläge, offene Fragen oder Ähnliches haben. Viele Grüße, die Redaktion

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