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Werbemarkt stemmt sich aus seiner Krise

Der Werbemarkt hat sich in der ersten Jahreshälfte nach der schweren Flaute 2009 wieder kräftig erholt. Weltweit legten die Ausgaben der Werbetreibenden in dem Zeitraum um beinahe 13 Prozent zu, wie die Marktforscher von Nielsen aufzeigen. Getrieben wurde der Aufschwung insbesondere vom Boom in den Emerging Markets. So zeigte sich das Wachstum in Nordamerika und Europa mit 4,7 beziehungsweise 8,5 Prozent noch vergleichsweise verhalten. In Lateinamerika seien die Ausgaben hingegen geradezu explodiert.

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„Lateinamerika und Asien sind die Treiber schlechthin“, meint Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Hier zeigten sich die Werbetreibenden besonders spendabel. In Lateinamerika schossen ihre Ausgaben im ersten Halbjahr 2010 um 44,5 Prozent nach oben. Die Region Naher Osten und Afrika folgt mit plus 23,8 Prozent auf Rang zwei. Weltweit verzeichneten mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Irland nur zwei Märkte einen Rückgang der Werbeinvestitionen. 35 von 37 Länder legten hingegen zu, 26 davon zweistellig.

„Eine kräftige Erholung war zu erwarten, wenn man das niedrige Ausgangsniveau des Vorjahres berücksichtigt“, betont Nickel. Der Werbemarkt war 2009 auf ein enorm niedriges Level abgerutscht. „In Deutschland rechnen wir in diesem Jahr mit einer Steigerung von höchstens ein bis zwei Prozent“, bekräftigt Nickel. Angesichts des Verlusts von rund zehn Prozent im vergangenen Jahr „ist das nicht besonders viel.“

Radios und Zeitungen verzeichneten in den ersten sechs Monaten 2010 ein gesundes Wachstum. Spitzenreiter unter den Werbemedien bleibt aber nach wie vor das Fernsehen. Nielsen zufolge machten die weltweiten Ausgaben mit einem Sprung um 12,8 Prozent insgesamt 238 Milliarden Dollar aus. Die wieder erstarkende Autoindustrie, die Konsum- und Verbrauchsgüterbranche sowie Finanzdienstleister und Telekom-Konzerne kehrten zweistellig zu kräftigen Werbeinvestitionen zurück. pte

www.nielsen.com,
www.zaw.de

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