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Werbeeinnahmen im dritten Quartal rückläufig

Die Verantwortlichen von Internetangeboten blicken im dritten Quartal auf rückläufige Einnahmen durch Online-Werbung zurück. Der Blick nach vorne verspricht kaum Besserung.

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Wie die Werbeforscher von A.C. Nielsen in ihrer jüngsten Untersuchung belegen, fließen nach wie vor nur 1,2 Prozent der gesamten Werbeumsätze ins Web.
Zwar hatten auch die klassischen Werbeträger im dritten Quartal zum Teil sogar noch deutlichere Umsatzrückgänge zu verzeichnen (Print ebenfalls um 20 Prozent und TV um 25 Prozent gesunken), für viele Unternehmen der Internetbranche ist die negative Entwicklung jedoch existenzgefährdend. Konnten im zweiten Quartal noch 111,6 Mio. Mark und damit steigende Einnahmen im Vergleich zum vorhergehend Quartal (100,1 Mio. Mark) verzeichnet werden, waren es im dritten mit rund 91 Mio. Mark die niedrigsten des Jahres.

In den Marktkategorien EDV, Hard- und Software, Telekom, Banken und Sparkassen sowie Touristik sanken die Einnahmen zum Teil auf weniger als ein Drittel der noch im ersten Quartal verzeichneten. Lediglich bei Versicherungen zeigte sich eine leicht ansteigende Tendenz. Für die Rückgänge macht die Online-Branche neben dem 11. September in erster Linie die schlechten Börsenkurse verantwortlich. Davon unabhängig muss sie sich derzeit eine weiter sinkende statt wachsende Bedeutung des Internets innerhalb des Marketing-Mix der Unternehmen eingestehen.

Zufrieden zeigt sich dagegen der Fachverband Aussenwerbung (FAW). Erstmals wurde in dieser Erhebung nahezu die gesamte Bandbreite der Out-of-Home Medien erfasst und diese kommen nach den aktuellen Nielsen-Zahlen inklusive Kino- und Lichtwerbung im Mediasplit auf 8 Prozent Marktanteil oder 1.422,6 Mio. DM .

http://www.acnielsen.de

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