Suche

Anzeige

Wer profitiert mit seiner Markenführung am Point of Sale?

Mit Handels- oder Eigenmarken verbessern deutsche Handelsunternehmen nicht nur ihre Rendite, sie positionieren sich auch gegenüber dem Wettbewerb. Doch wer profitiert mit seiner Markenführung am Point of Sale? TNS Infratest und Lebensmittel Zeitung veröffentlichen die Ergebnisse ihrer Studie "Eigenmarkenmonitor 2006".

Anzeige

Gemeinsam mit der Lebensmittel Zeitung analysierte der Forschungsbereich Consumer & Retail von TNS Infratest in Bielefeld zentrale Marketingparameter wie Bekanntheit und Image ausgesuchter Eigenmarken im Lebensmittel-Einzelhandel (LEH). Zentrales Ergebnis: die relativen Stärken vieler Handelsmarken liegen im Bereich Qualität und Preis-/Leistungsverhältnis. Nur für wenige Käufer sind vergleichbare Markenprodukte qualitativ besser.

Verbesserungspotentiale für Eigenmarken sehen die Verbraucher dagegen im Bereich Emotionalität: Nur jeder zweite Kunde bevorzugt und kauft Eigenmarken tatsächlich eher als vergleichbare Markenprodukte. Auch deren Branding und Packaging gefallen allenfalls jedem zweiten Käufer. „Für spontane, am Point of Sale (POS) getroffene Kaufentscheidungen, erscheint dieser Wert steigerungsfähig“, erklärt Dr. Eckhard Gabersek, Senior Consultant im Bereich Consumer & Retail bei TNS Infratest.

Ebenfalls nicht unproblematisch aus Sicht des Handels: Viele Käufer einer Handelsmarke wissen nicht eindeutig, wer die Marke herstellt oder anbietet. Rund 40 Prozent aller Befragten können nicht einmal etwas mit dem Begriff „Eigen- oder Handelsmarke“ anfangen. Um auf dieser Ebene den Markenwert zu steigern, fordert Gabersek eine klare kommunikative Verankerung in den Köpfen der Kunden. Da Werbung allein jedoch langfristig keine starke Marke schaffe, seien Handelsmarke und Handelsunternehmen anzupassen, und gegenüber konkurrierenden Herstellermarken klar abzugrenzen.

www-tns-infratest.com

Kommunikation

EU-Verbraucherschutz: Airbnb lenkt ein und beseitigt gesetzeswidrige Konditionen

Der US-Zimmervermittler Airbnb hat nach Angaben der EU-Kommission im Streit um unzulässige Geschäftsbedingungen eingelenkt. Das Unternehmen habe sich bereit erklärt, seine Geschäftsbedingungen entsprechend zu ändern und die Preisdarstellung zu verbessern. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

GroupM kritisiert Facebook: “Keine für die echte Welt geeigneten Messeinheiten”

Das umsatzstärkste Werbemedienunternehmen der Welt, GroupM, hat scharfe Kritik an Facebook geübt. Gegenüber…

Milliarden-Deal von Adobe: US-Softwarehersteller übernimmt Marketing-Spezialist Marketo

Der Marketing-Spezialist Marketo gehört bald zu Adobe. Der US-Softwarehersteller sichert sich das Unternehmen…

Sexismus und Diskriminierung: Werberat verteilt öffentliche Rügen wegen „herabwürdigender“ Werbung

Sieben Unternehmen hat es getroffen. Der Deutsche Werberat hat öffentliche Rügen gegen deren…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige