Suche

Anzeige

WAZ löst Redaktion der „Westfälischen Rundschau“ auf

Die WAZ Mediengruppe schließt die Lokalredaktionen der "Westfälischen Rundschau". Der Titel soll bestehen bleiben. Nach Angaben der Verlagsgruppe brachte die Zeitung in den vergangenen Jahren Verluste in Höhe von 50 Millionen ein. Von der Schließung betroffen sind 120 Redakteure und Redaktionsmitarbeiter.

Anzeige

Die Zeitungskrise fordert ihr nächstes Opfer. Nach dem Aus für die „Financial Times Deutschland“ und die „Frankfurter Rundschau“ schließt nun die „Westfälische Rundschau“ ihre Lokalredaktionen. 120 Stellen gehen dadurch verloren. Der Titel der Zeitung soll aber erhalten bleiben.

Geschäftsführer Thomas Ziegler sagt zur Verlagsentscheidung: „Angesichts des anhaltenden Anzeigen- und Auflagenrückgangs und der schlechten Geschäftsaussichten für das laufende Jahr mussten wir jetzt handeln.“ Die Westfälische Rundschau solle aber weiter erscheinen. Der Mantelteil soll komplett vom Content-Desk der WAZ-Mediengruppe kommen. Die Lokalberichterstattung werde künftig von der zur WAZ-Gruppe gehörenden „Westfalenpost“ geliefert, aber auch von Konkurrenz-Zeitungen aus den Verlagen Rubens und Lensing-Wolff sowie dem Märkischen Zeitungsverlag, der zur Verlagsgruppe Ippen gehört.

Die Westfälische Rundschau (WR) hat aktuell eine verkaufte Auflage von 115.000. Gemeinsam mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ), und der Westfalenpost bildet sie die vier NRW-Titel der WAZ-Gruppe. WAZ, NRZ und Westfalenpost schreiben schwarze Zahlen.
Die Zukunft der Mitarbeiter der Westfälischen Rundschau ist ungewiss. „Wir werden alles daran setzen, diesen Arbeitsplatzabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten“, erklärte WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus in einer Pressemitteilung. Ein Sozialplan steht bereits. Er sieht – gestaffelt nach Alter und Betriebszugehörigkeit – Abfindungen vor. Den gekündigten Mitarbeitern sollen den Angaben zufolge frei werdende Stellen in der WAZ-Gruppe in Nordrhein-Westfalen bevorzugt angeboten werden.

Digital

Zerschlagungsdebatte um Internet-Giganten: Sind Facebook, Google und Amazon zu mächtig geworden?

Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren hat den Stein des Anstoßes ins Rollen gebracht. Die drei wertvollsten Internet-Konzerne der Welt, Amazon, Google und Facebook, haben ihrer Meinung nach eine monopolartige Stellung erlangt und sollten deswegen zerschlagen werden. Vor allem auf dem Werbemarkt ist die Dominanz des Internet-Trios erdrückend. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Digitale Kreation und die Zukunft der Agenturen: „Wer nicht weiß, was richtig ist, kann nichts falsch machen“

Am 11. April werden in Berlin zum fünften Mal die Deutschen Digital Awards…

Allianz der Fachhändler: Verkaufen im Schwarm – lohnend aber tückisch

Fachhändler schließen sich zusammen, um in der Online-Welt sichtbarer zu sein und geschlossen…

Anstieg bei Beschwerden wegen Werbung in sozialen Netzwerken: Deutscher Werberat präsentiert Jahresbilanz

Der Deutsche Werberat hat seine Beschwerdebilanz für 2018 vorgelegt: Danach mussten 46 Verbände…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige