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Von Internet und Medien, Fleisch ohne Tier und dem Bundesligastart

Wieder einmal wurde die Medienszene in Aufregung versetzt. Internetunternehmer und Amazon-Boss Jeff Bezos hat die Washington Post gekauft. Die Sorge von Mitarbeitern und Lesern besteht darin, dass nun ein Konzern Einfluss auf die eigentlich unabhängige Berichterstattung nehmen könnte, andere sehen große Chancen im Herausgeberwechsel. Was sonst noch diese Woche los war.

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Von Anne-Kathrin Keller

Medienereignis der Woche: Amazongründer kauf Washington Post

Amazon-Boss Jeff Bezos kauft die Washington Post für 250 Millionen Dollar. Die Reaktionen sind geteilt: Während die einen die Chance sehen, dass die Zeitung jetzt wieder solide arbeiten kann, sorgen sich die meisten über die Motivation von Jeff Bezos. Hier sind die Reaktionen der Post-Redakteure:
http://nymag.com/daily/intelligencer/2013/08/washington-post-staffers-react-bezos-amazon.html

Einen interessanten Einblick in die Diskussion um den Kauf der Washington Post lieferte Jan Friedmann. Der Spiegel-Redakteur ist derzeit für einige Monate Gastredakteur bei der Post. Auf Spiegel-Online schrieb er, wie er den Tag in der Redaktion erlebt hat und kramte dabei ein altes Zitat von Bezos hervor, das er vor einem Jahr in einem Interview der Berliner Zeitung gesagt hat: „In 20 Jahren wird es keine gedruckten Zeitungen mehr geben. Wenn doch, vielleicht als Luxusartikel, den sich bestimmte Hotels erlauben, als extravaganten Service für ihre Gäste. Gedruckte Tageszeitungen werden in 20 Jahren nicht mehr normal sein.“ Der gesamte Artikel unter:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/washington-post-an-amazon-gruender-verkauft-a-914975.html


Die Highlights der Woche auf absatzwirtschaft.de:

>>>Warum der Verkauf der Washington Post eine gute Nachricht ist

>>>Omnicom und Publicis: Wenn Agentur-Chefs keine Ahnung von Kommunikation haben…

>>>Cloud-Computing in Zeiten von PRISM und Co.

>>>Kids VA – Lust auf Lesen, Spaß am Kommunizieren


Diskussion der Woche: Wie viel Fleisch darf sein

Wenn der Wahlkampf schon so mau ist, ist es kein Wunder, dass die Randthemen punkten: Diese Woche diskutierte ganz Deutschland über den vegetarischen Tag, den die Grünen diese Woche prominent gefordert haben. Wirklich neu ist die Forderung nach einem „Veggie Day“ ja nicht. Seit April kann man im Wahlprogramm der Grünen nachlesen, dass in öffentlichen Kantinen einmal pro Woche nur vegetarisches Essen gereicht werden soll. Losgetreten wurde die Aufregung darüber diese Woche in der „Bild“ und ganz Deutschland lief Sturm. Von Bevormundung und Gängelung war die Rede. Genüsslich protestierten Junge Union und Junge Liberale mit Würsten vor der Grünenzentrale und auch sonst lies der Spott nicht auf sich warten.

Profitieren konnte der Wissenschaftler Mark Post, der diese Woche in London den ersten Stammzellenburger vorstellte. Gemeinsam mit seinem Forschungsteam hat Post in seinem Labor Rindfleisch aus Stammzellen gezüchtet. Kaum war in Deutschland die Veggie-Diskussion losgetreten, berichteten alle Medien über diese alternativen Fleischkonsum. In der Verkostungsprobe konnte der Stammzellen-Burger bestehen. Bisher ist er aber noch ein echtes Luxusprodukt: Er kostet rund 290 000 Euro.

Event der Woche: Die Bundesliga startet

Heute startet die Fußball-Bundesliga in ihre 51. Spielzeit. Neben Fernsehen und stationärem Internet ist für viele Fans auch das Smartphone zu einer wichtigen Quelle für Informationen rund um Teams und Tore geworden. Dazu gibt es zahlreiche Apps. Die beliebteste ist „iLiga – die Fußball App“ mit einer Nutzungsreichweite von 7,3 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgen „kicker online“ und „SPORT 1“, die jeweils von über fünf Prozent der iPhone-Besitzer verwendet werden. Die Top 5 der Fußball-Apps werden von „FUSSBALL.DE“ (3,2 Prozent) und „SPORTSCHAU“ (2,8 Prozent) beschlossen. Falls Sie die Spiele selbst nicht sehen können, aber übers Smartphone informiert bleiben wollen, hier die beliebtesten iphone-Fussball-Apps in der Übersicht:

Abbildung:Die Top 5 Fußball-Apps für das iPhone

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