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Vita Cola stellt Ertrag vor Menge

Die Ost-Marke Vita Cola will sich als Brand im Getränkemarkt weiter behaupten. Der größten ostdeutschen Colamarke habe das Jahr 2011 erneut ein Verkaufsplus beschert, teilt das Unternehmen jetzt mit. Für das laufende Geschäftsjahr 2012 seien aufgrund weiter steigender Rohstoffpreise große Herausforderungen zu erwarten.

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Die Marke Vita Cola habe im vergangenen Jahr rund 73 Millionen Euro Liter Erfrischungsgetränke verkauft. Das seien 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Hauptanteil des Absatzes entfalle dabei mit über zwei Dritteln auf das quasi Mutterprodukt, die Vita Cola Original.

Das Wachstum der Dachmarke generiere sich aber auch aus der Bandbreite der Produktpalette, die mittlerweile drei Cola-Varianten, einen Cola-Orangen-Mix und drei Limonaden umfasse. Am stärksten zum Wachstum beigetragen habe im vergangenen Jahr die Sorte „Vita Cola Pur“ – gegenüber Vita Cola ohne Zitronenspritzer. Nach Umbenennung und Neupositionierung der ehemaligen „Vita Cola Schwarz“ sei der Absatz dieser Variante um 15 Prozent gestiegen.

Im Cola-Segment bleibe Vita Cola mit 37,5 Prozent Marktanteil der „Marktführer in Thüringen“ und mit 16,5 Prozent „auf Platz 2 im Osten Deutschlands“.

„Unsere Erwartungen an die Marke haben sich 2011 erfüllt“, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens seitens der Markenmanagerin Nicole Körner: „Man muss allerdings auch deutlich sagen, dass sich das Marktumfeld zunehmend schwieriger gestaltet.“

Zum schwierigen Marktumfeld würden wesentlich „die seit letztem Jahr deutlich steigenden Rohstoffpreise“ beitragen, während sich gleichzeitig der Preiskampf im deutschen Cola-Markt verschärfe. Vor allem, heißt es hier, „weil die günstigen Eigenmarken der Handelsketten bereits ein gutes Drittel des Absatzes ausmachen“.

„Für eine Marke, der Qualität wichtig ist und die sich gesellschaftlich engagiert, geht hier durchaus eine Schere auf. Trotzdem ist für uns ganz klar, dass der Weg für Vita Cola auch weiterhin nicht ‚Absatz um jeden Preis’ heißen wird“, unterstreicht die Marketingmanagerin Körner und kritisiert: „Mit Rabattaktionen lässt sich sicher mehr Menge realisieren, ergo Marktanteile gewinnen. Aber zum Schluss muss sich die Sache auch rechnen, für uns genauso wie für den Handel. Und das funktioniert aus unserer Sicht nicht auf Basis von ständigen Sonderangeboten, damit kann man eine echte Marke nicht wirtschaftlich darstellen.“

Stattdessen setze das Unternehmen bewusst auf Markenwerte wie die starke Regionalität, auf ihre große Nähe zur Zielgruppe auch durch Sponsorings und Events sowie auf die Optimierung und Erweiterung des Sortiments. Anfang 2012 sei deshalb die Limonadenrange ergänzt worden um „Vita Exotic“, eine Mandarinen-Mango-Limonade.

Der Hersteller der Marke ist die Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH aus Schmalkalden (Thüringen), einem Unternehmen der Hassia-Gruppe. Zusätzlich füllen zwei Hassia-Töchter in Lichtenau (Sachsen) und Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern) Vita Cola ab.

www.vita-cola.de

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