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Videospiele – Frauen sind heute freier im Umgang mit Technik

Videospiele sind keine Männerdomäne mehr. Zunehmend mehr Frauen entdecken den unterhaltsamen Zeitvertreib für sich. Ein vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) veröffentlichter Bericht zeigt: 31 Prozent der gesamten Spieler am Markt sind Frauen.

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Im Vergleich zu den beiden Vorjahren 2005 (24 Prozent) und 2006 (28 Prozent) zeige sich dabei eine kontinuierliche Wachstumstendenz, teilt der Verband mit. Besonders beliebt innerhalb der weiblichen Spielercommunity seien Handheld-Geräte. In diesem Bereich sei das Verhältnis von männlichen und weiblichen Spielern inzwischen bereits fast ausgeglichen. Der BIU-Untersuchung zufolge waren 2007 rund 49 Prozent der Handheld-Nutzer Frauen (2005: 34 Prozent).

„Zunächst einmal muss man feststellen, dass Videospiele mittlerweile großteils Teil des Alltags geworden sind“, erläutert BIU-Sprecher Eric Jannot. Insofern sei der Umgang mit dem Themengebiet auch heute ein ganz anderer als noch vor wenigen Jahren. „Wir leben in einer Gesellschaft, wo die Beschäftigung mit solchen Medien zunehmend normal wird“, ergänzt der BIU-Sprecher. Dementsprechend seien auch bei der weiblichen Bevölkerung die Hemmungen zu spielen in letzter Zeit stetig gesunken. „Der Zugang zur Technik ist heute auch bei Frauen eher ungezwungen“, weiss Jannot.

Bereich der stationären Konsolen bestehe in punkto Frauennutzung allerdings noch einiges an Aufholpotenzial. Rund 15,1 Millionen Frauen spielten auf diese Art ihre Videospiele, das entspreche einem Anteil am Gesamtmarkt von 24 Prozent. Besonders beliebt bei Frauen seien Casual Games. „Die Komplexitätsreduktion bei diesen Gelegenheitsspielen ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Aspekt“, betont Jannot. Wesentliche Faktoren hierbei seien für Frauen vor allem ein sofortiger Spielspaß, gute Zugänglichkeit und eine übersichtliche Spieldauer.

Der PC- und Videospielemarkt entwickelte sich im vergangenen Jahr positiv. „Insgesamt gerechnet konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent auf rund 1,36 Milliarden Euro gesteigert werden“, erklärt Jannot. Dieser Wachstumstrend werde sich auch im kommenden Jahr weiter fortsetzen. -pte

www.biu-online.de

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